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Pflege und die Notfallmappe
VdK-Geschäftsführer Plenk informierte

Andrea Plenk

Klothilde Schmid, Helmut Plenk, Manfred Fink© Andrea Plenk

Rinchnach. Letzte Woche lud der VdK Rinchnach zusammen mit dem Seniorenclub Rinchnach alle Senioren/innen ein zu dem Thema „Pflege – und ihre Folgen, sowie Vorstellung der Notfallmappe“. VdK-Ortsvorsitzender Manfred Fink sowie die Vorsitzende des Seniorenclubs Frau Klothilde Schmid, konnten hierzu viele Interessierte willkommen heißen. VdK-Geschäftsführer und Behindertenbeauftragter des LKR Regen Helmut Plenk brachte den vielen Senioren das umfangreiche uns sehr komplexe Sozialgesetzbuch SGB XI an den Mann bzw. an die Frau. Im Hotel Rinchnacher Hof war viel los.

Der für den LKR Regen erstellte Pflegebedarfsplan umfasst 87 Seiten und listet auf, wie sich die ambulante und stationäre Pflege hinsichtlich der älter werdenden Bevölkerung entwickeln wird.
Viele waren überrascht, dass es nicht selbstverständlich ist, dass im Falle eines Schicksalsschlags die Ehefrau bzw. der Ehemann Auskunft über den gesundheitlichen Zustand bekommt. Zunächst ging Plenk auf ein paar Zahlen im Landkreis ein. Die Fragen:
Warum braucht man überhaupt eine Patientenverfügung?
Warum braucht man eine Vorsorgevollmacht?
Warum benötigt man eine Betreuungsverfügung?
lies er zunächst so im Raum stehen.

Im Landkreis Regen sind dato eine Einwohnerzahl von ca. 77.000 Personen zu verzeichnen und es gibt 12 Senioren- und Pflegeheime, sowie 12 ambulante Pflegedienste. Es werden derzeit über 3000 Personen gepflegt, davon ca. 730 Personen vollstationär. Die an Demenz erkrankten Personen werden auch immer mehr. Derzeit ca. 1700 Personen im Landkreis.
Ja, so Plenk wir werden immer älter – aber vielleicht nicht immer gesünder älter. Daher heißt es Vorsorge betreiben, ehe es zu spät ist.

Nach diesen Daten ging Plenk gezielt auf die Notfallmappe ein. Jeder, egal welchen Alters sollte sich über das Thema: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung Gedanken machen. Plenk ging dann mit den anwesenden genau und gezielt den Inhalt der Notfallmappe durch. Ich will Ihnen bewusst die Angst vor diesem Thema nehmen, indem ich Ihnen genau zeige, was sie da in der Notfallmappe unterschreiben, so Plenk.
Sollten sie einmal nicht mehr in der Lage sein, sich selber um ihre Angelegenheiten zu kümmern, so brauchen sie eine Person des Vertrauens. Genau diese Person muss wissen was sie wollen. Daher ist es wichtig sich Gedanken zu machen, wer ist für mich eine Person des Vertrauens! Wer vertritt wirklich meine Interessen? Plenk ging dann Seite für Seite der Notfallmappe durch. Man verspürte sichtlich ein Durchatmen der vielen Interessierten, weil Sie jetzt einmal ausführlich aufgeklärt wurden. Abschließend gab Plenk den Appell an die Zuhörer – jetzt sind sie an der Reihe, bitte nichts versäumen. Nutzt bitte die Osterfeiertage um mit der Familie das Thema: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung zu besprechen, so Plenk.

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