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Nachrichten aus dem Verband

Landrat besucht Geschäftsstelle des Sozialverbands VdK

Landrat besucht die Geschäftsstelle des Kreisverbandes Ahrweiler. Im Raum stehen ehrenamtliche wie auch hauptamtliche Mitarbeiter zusammen mit dem Landrat und seiner Büroleiterin.

(v.l.n.r.) Fabian Bollen (Praktikant), Ursula Ley (Kreisschriftführerin), Jessika Westphal (Assistentin der Geschäftsführung), Heinz Langer (Kreiskassenverwalter), Petra Höfer (Fachberaterin), Inge Rother (Fachberaterin), Jennifer Nehring (Leiterin Landratsbüro), Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Kreisvorsitzender Heinz-Wilhelm Schaumann© Bernhard Risse

Gelegenheit zum Austausch bot kürzlich ein Besuch von Landrat Dr. Jürgen Pföhler in der Geschäftsstelle des Kreisverbands Ahrweiler im Sozialverband VdK. Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen unter anderem von Sozialversicherten, von Menschen mit Behinderung und Rentnern und Rentnerinnen. Er setzt sich für die Förderung des Wohlfahrtswesens ein und vertritt die sozialrechtlichen und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder. Der Kreisverband Ahrweiler hat 6.672 Mitglieder.
Pföhler bekräftigte bei diesem Besuch noch einmal die Bedeutung der Sozialorganisation: „Was Sie für Ihre Mitglieder tun, ist von unschätzbarem Wert“. 2004 hat Pföhler die Organisation deshalb mit der Ehrenplakette des Kreises ausgezeichnet. Umgekehrt schätzt auch Heinz-Wilhelm Schaumann, Kreisverbandsvorsitzender des VdK, den Kontakt zum Kreis sehr: „Zwischen der Kreisverwaltung und dem VdK besteht eine gute Zusammenarbeit.“ Schaumann überreichte Pföhler im Zuge des Besuches auch eine Unterschriftenliste. Über 2600 Unterschriften hat der Verband innerhalb eines Jahres für eine gebührenfreie „PluS“-Tonne (Pflege und Sonderbedarf) gesammelt. Das rheinland-pfälzische Kommunalabgabengesetz, so Pföhler, enthalte allerdings keine Sozialklausel, die die Gebührenfreiheit der PLuS-Tonne möglich mache. (Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler)

https://www.kreis-ahrweiler.de/presse.php?lfdnrp=8893

Die Mitglieder des VdK-Kreisvorstands sitzen um einen Konferenztisch und werten die Unterschriftenlisten aus.

Die Kreisvorstandsmitglieder bei der Auswertung der Unterschriftenaktion des VdK.© VdK KV AW

Sozialverband VdK sammelt über 2.600 Unterschriften für kostenfreie Pflegetonne

Vor einem Jahr startete der Sozialverband VdK im Kreis Ahrweiler seine Kampagne für eine nichtdiskriminierende und kostenfreie Pflegetonne. Anlass für diese Aktion war die Neugestaltung der Abfallwirtschaftsstruktur für den Kreis Ahrweiler zum Jahresbeginn 2018. Über ein Jahr sammelte der VdK in seinen 23 Ortsverbänden Unterschriften für eine Modifizierung des beschlossenen Abfallwirtschaftskonzepts dahingehend, dass die Pflegetonne optisch nicht erkennbar und damit auch nicht diskriminierend sei sowie dass diese für den betroffenen Personenkreis kostenfrei zur Verfügung gestellt würde, um eine zusätzliche Benachteiligung zu vermeiden.

In seiner jüngsten Sitzung wertete der Kreisvorstand die Unterschriftenaktion aus und konnte eine sehr positive Bilanz ziehen. Genau 2.668 Unterschriften kamen zusammen, was die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Auch das Interesse an der Thematik in zahlreichen Veranstaltungen des VdK war groß.

VdK-Kreisvorsitzender Heinz-Wilhelm Schaumann zeigte sich sehr zufrieden. „Wir werden die Unterschriften bei nächster Gelegenheit dem Landrat des Kreises Ahrweiler überreichen und werden damit unsere Forderung nach einer nicht diskriminierenden und kostenfreien Pflegetonne nochmals nachdrücklich unterstreichen. Allerdings betonen wir - wie im vergangenen Jahr seit Start der Aktion auch - dass diese Aktion sich nicht grundsätzlich gegen das neue Abfallwirtschaftskonzept des Kreises richtet. Vielmehr geht es uns darum, die von uns erkannten Schwachstellen zu verbessern“, betonte Schaumann. Der Mehrbedarf an Abfallvolumen für Pflegebedürftige oder beispielsweise von Inkontinenz betroffener Menschen dürfe nicht zu einer Benachteiligung oder gar Diskriminierung führen. „Glücklicherweise sind wir Dank auch unseres Engagements bereits weg von Bezeichnungen wie ‚Windeltonne‘, wie das in anderen Kommunen der Fall ist“, kommentiert Schaumann weiter. Der Name PLUS-Tonne sei ein guter Kompromiss, doch bei der Farbgebung hätte man flexibler sein können. Momentan hätten diese Tonnen einen hellgrauen Deckel und wären somit erkennbar. Eine Beibehaltung der dunkelgrauen Deckelfarbe - wie bei der normalen Restmülltonne - versehen mit einem Chip hätte sicherlich auch organisatorisch funktioniert. Unverständnis habe man seitens des VdK allerdings immer noch dafür, dass der Kreis und seine Entscheidungsgremien sich nicht zu einer Gebührenfreistellung für den von Pflege und Krankheit betroffenen Personenkreis haben durchringen können. „Die deutliche Verringerung der Leerungen der Restmülltonne und die gleichzeitige Einführung der mit zusätzlichen Gebühren versehenen PLUS-Tonne sind und bleiben eine Benachteiligung von Menschen, die es sich nicht ausgesucht haben, pflegebedürftig oder an Inkontinenz erkrankt zu sein“, unterstreicht Schaumann, „daher muss man diesen Personenkreis nicht belasten sondern entlasten durch eine kostenfreie Bereitstellung der PLUS-Tonne.“

Der VdK Kreisvorstand Ahrweiler fordere daher von den politischen Entscheidungsträgern im Kreis Ahrweiler, das Abfallwirtschaftskonzept entsprechend anzupassen.

Für eine Pflege-Abfalltonne ohne Kosten und Diskriminierung

VdK startet kreisweite Unterschriftenaktion

Bild von der Ortsverbändekonferenz in Antweiler

(v.l.n.r.) Kreiskassenverwalter Heinz Langer, ERGO-Regionaldirektor Patrick Wilbois, Kreisvorsitzender Heinz-Wilhelm Schaumann, Ortsvorsitzender Josef Neunzig und Ortsbürgermeister Peter Richrath© VdK-AW

Im Rahmen der Ortsverbändekonferenz des Sozialverbandes VdK Kreisverband Ahrweiler am 21. Oktober 2017 in Antweiler startete der VdK eine Unterschriftenaktion für eine Pflege-Abfalltonne ohne Kosten und Diskriminierung.

Zum 1. Januar 2018 soll im Kreis Ahrweiler ein neues Abfallwirtschaftskonzept eingeführt werden, das u.a. vorsieht, dass die Restmülltonne (dunkelgraue Tonne) nicht mehr wie bisher alle zwei Wochen geleert wird, sondern künftig nur noch maximal alle vier Wochen. Im Detail sollen sogar in der Jahresgebühr nur noch sechs Leerungen der Restmülltonne pro Jahr inbegriffen sein und ab der siebten Leerung bis max. zur 13. Leerung fallen zusätzliche Kosten an. Zudem soll neu eine zusätzlich kostenpflichtige Pflegetonne eingeführt werden.

Bereits in einem Schreiben an den Landrat und die im Kreistag Ahrweiler vertretenen Parteien im Mai 2017 wies VdK-Kreisverbandsvorsitzender Heinz-Wilhelm Schaumann darauf hin, dass von einem Pflegefall betroffene Haushalte durch dies Änderung doppelt belastet, ja sogar benachteiligt würden. Einerseits werde die Restmülltonne teurer und viel seltener geleert und andererseits müsse man bei größerem Restmüllaufkommen, wie z.B. bei einem Pflegefall, der häuslich betreut werde, nochmals draufzahlen für eine Pflegetonne. Zudem sei die Pflegetonne mit ihrem farblich anders als die Restmülltonne gekennzeichneten Deckel ein Element für Diskriminierung, da damit künftig sichtbar vor der Haustür ein Hinweis darauf sei, dass im betroffenen Haushalt ein Pflegefall vorliege. Hier könnten auch schnell Rückschlüsse und Mutmaßungen über eventuelle Sozialtransferleistungen entstehen.

Daher bekräftigt der VdK-Kreisverband gemeinsam mit seinen 23 Ortsverbänden die beiden Forderungen nach 1. einer kostenfreien Pflegetonne und 2. der neutralen Gestaltung der Pflegetonne.

Um gegenüber den politischen Entscheidungsträgern im Kreis Ahrweiler diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, startet der VdK im Kreis Ahrweiler eine Unterschriftenaktion, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann gerne mit den entsprechenden Listen-Formularen Unterschriften in seinem Umfeld (Freunde, Nachbarn, Familie, Bekannte) sammeln.

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Ehrung und Dank an Heinrich Reeh

Heinrich Reeh erhält von Heinz-Wilhelm Schaumann und Irmtraud Strowitzki sowie Regina Dreistadt das Goldene Treueabzeichen für 70 Jahre Mitgliedschaft im VdK

(v.l.n.r.) Regina Dreistadt, Heinrich Reeh, Heinz-Wilhelm Schaumann und Irmtraud Strowitzki© VdK AW

Besonderer Dank und eine damit außergewöhnliche Ehrung wurde Heinrich Reeh aus Remagen-Bandorf zuteil. Bereits im Frühjahr konnte der gelernte Schreinermeister seinen 97. Geburtstag feiern. Jetzt wurde er für 70 Jahre Zugehörigkeit zum Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz im Kreisverband Ahrweiler geehrt. Dazu war eigens eine kleine Delegation aus VdK-Vertretern ins Haus Reeh nach Bandorf gekommen, um die Glückwünsche des VdK-Verbandes zum 70. Mitgliedsjubiläum persönlich zu überbringen. VdK-Kreisvorsitzender Heinz-Wilhelm Schaumann dankte Heinrich Reeh sehr herzlich für seine beispiellose Treue zum Verband, in dem er in früheren Jahren auch aktiv mitgewirkt hat. Schaumann überreichte ihm das Goldene Treueabzeichen verbunden mit einer besonderen Urkunde des Landesverbandes für 70 Jahre Mitgliedschaft. Dazu gab es auch noch einen Geschenkkarton mit gesunden Getränken. Irmtraud Strowitzki, die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Oberwinter, und Vorstandsmitglied Regina Dreistadt überbrachten ein Blumengeschenk und die herzliche Gratulation des Ortsverbandes.
Heinrich Reeh war im Sommer 1947 nach seiner Rückkehr aus dem Krieg, in dem er schwer verwundet wurde, dem VdK beigetreten. Er hatte eigentlich nicht mehr geglaubt, diese Verletzungen zu überleben, aber er habe das notwendige Glück gehabt, in Remagen in gute ärztliche und pflegerische Betreuung zu kommen und verdanke auch viel dem VdK, der sich für seine Probleme als Kriegsversehrter eingesetzt habe.
In munterer Runde zeigte Heinrich Reeh sein musikalisches Talent. Er spielte einige Lieder auf der Mundharmonika und seinem Keyboard, was er trotz gesundheitlicher Einschränkungen immer noch gut beherrscht. Immer wieder erzählte er zwischendurch lustigen Episoden aus den letzten 70 Jahren.

Start in der neuen Geschäftsstelle am 2. Januar 2017

Außenansicht der Geschäftsstelle des VdK Kreisverband Ahrweiler

© VdK Kreisverband Ahrweiler

Der VdK Kreisverband Ahrweiler ist in neue Geschäftsstellenräume in Bad Neuenahr umgezogen. Ab dem 12. Dezember 2016 war die alte Geschäftsstelle in der Wilhelmstraße 11 daher geschlossen.

Die neue Geschäftsstelle des VdK Kreisverband Ahrweiler ist in der Hans-Frick-Straße 3 im Stadtteil Bad Neuenahr und startet mit dem normalen Betrieb ab dem 2. Januar 2017. Ab dem neuen Jahr gilt auch eine neue Beratungsstruktur. Beratungen sind dann nur noch mit einem vorher vereinbarten Termin möglich. Termine können angefragt werden per E-Mail über kv-ahrweiler@vdk.de oder telefonisch über die Telefonnummer 02641-24048.

Informationen zu unseren generellen Öffnungs- und Beratungszeiten finden Sie auf den Seiten "Sozialberatung" unserer Homepage. Direkt dorthin gelangen sie über den folgenden Link:

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  1. Landrat besucht die Geschäftsstelle des Kreisverbandes Ahrweiler. Im Raum stehen ehrenamtliche wie auch hauptamtliche Mitarbeiter zusammen mit dem Landrat und seiner Büroleiterin. | © Bernhard Risse
  2. Die Mitglieder des VdK-Kreisvorstands sitzen um einen Konferenztisch und werten die Unterschriftenlisten aus. | © VdK KV AW
  3. Bild von der Ortsverbändekonferenz in Antweiler | © VdK-AW
  4. Heinrich Reeh erhält von Heinz-Wilhelm Schaumann und Irmtraud Strowitzki sowie Regina Dreistadt das Goldene Treueabzeichen für 70 Jahre Mitgliedschaft im VdK | © VdK AW
  5. Außenansicht der Geschäftsstelle des VdK Kreisverband Ahrweiler | © VdK Kreisverband Ahrweiler

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