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Wohnberatung

VdK Kreisverband Aalen Aalen, 16.04.2018
Wohnberatung - Ein kostenloses Angebot für VdK Mitglieder

Warum Wohnberatung?
Viele Menschen können auf Grund von Behinderungen, Krankheiten oder wegen altersbedingten Einschränkungen kein selbst bestimmtes Leben mehr führen und sind gezwungen, die Wohnung oder das Haus umzubauen. Vielleicht ist sogar ein Umzug nötig. Bevor dies alles in die Wege geleitet wird, sollten betroffene Personen einen ausgebildeten Wohnberater zu Rate ziehen.

Wir wollen

Ihre Selbstständigkeit und Mobilität in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus erhalten
Ihre Wohnverhältnisse einer Behinderung anpassen
Ihre Pflegesituationen erleichtern
Umzüge in ein Heim verhindern
Gemeinsam mit ihnen zweckmäßige Lösungen finden.

Wir klären Sie auf,
wie Hindernisse und Gefahrenquellen zu beseitigen sind. Zum Beispiel durch rutschfeste Bodenbeläge oder der Entfernung von Türschwellen.

Erleichterung durch Hilfsmittel umsetzen: Haltegriffe in Bad und Toilette, Betten in der richtigen Höhe, Umsetz- und Hebehilfen usw.

Umbaumaßnahmen durchführen: Mögliche Türverbreiterungen, den Einbau von Rampen, Treppenliftern, schwellenlosen Duschen usw.

Wir beraten
Sie fachlich kompetent und neutral bei allen anstehenden Fragen auch zum Thema "Finanzierung". Weiterhin umfasst die Beratung auch Hinweise auf mögliche finanzielle Zuschüsse bzw. auf mögliche Kostenträger: Pflegekassen, Krankenkassen, Unfallversicherungen, Hauptfürsorgestellen etc.

Kontakt zum Ansprechpartner im VdK Kreisverband Aalen
Günther Gregorius
Freier Architekt, Dipl. Ing. (FH) BDB
Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordinator
Lessingstrasse 15
73485 Unterschneidheim

Telefon: 07966 731
Fax: 07966 1275
Mobil: 0171 8094587
architekt.gregorius@gmx.de

Weitere Beratungs-Angebote des VdK Kreisverband Aalen zum Thema Barrierefreiheit und Wohnberatung zur individuellen Wohnraumanpassung.

Unsere ehrenamtlichen Referenten bieten eine Power-Point-Präsentation an und zeigen Beispiele aus der Praxis.

1. Impulsvortrag Barrierefreiheit:

  • was bedeutet Barrierefreiheit
  • wie ist Barrierefreiheit zu erreichen
  • was ist in der Wohnung zu berücksichtigen.

2. Barrierefreiheit in der Praxis:

  • Erfahrungen mit dem Rollstuhl
  • Aufzeigen von positiven und negativen Beispielen
  • Unterstützung bzw. Beratung von VdK Ortsverbänden bei der Umsetzung Barrierefreiheit in der Gemeinde.

Leben mit Behinderung:

  • Autobiographischer Vortrag mit Bildern
  • Durchbeißen bis in das Ziel: Wie nach einem Schicksalsschlag der Sport den Weg zurück in das Leben ebnen kann.

Kerstin Abele
Tel. 07361/42226
ke.abele@freenet.de

Werner Rieger
Tel 07363/3989
werner-rieger@freenet.de

Vortragshonorar und Fahrtkosten bitte direkt mit den Referenten abstimmen.

Vor Ort Besichtigungen sind nach persönlicher Absprache möglich.

Hinweis: Die DIN-Norm 18040-2 regelt Mindestanforderungen zum barrierefreien Wohnen für Infrastruktur und einzelne Räume der Wohnung.

Wichtiger Hinweis zur Wohnberatung
Unterscheidung zwischen „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“

Als Planungsgrundlage im Bereich Bauen und Wohnen dient die DIN 18040.
Teil 1 der DIN 18040 regelt im öffentlichen Bereich eindeutig, was unter „barrierefrei“ zu verstehen ist.

Im Wohnungsbau dagegen wird in der DIN 18040 Teil 2 unterschieden zwischen „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“.
Das Problem dieser Unterscheidung soll hier an einem einfachen Beispiel dargestellt werden:

Nach der DIN 18040 Teil 2 ist eine Wohnung „barrierefrei“, wenn die Türen innerhalb der Wohnung mindestens 80 cm breit sind.
Von „rollstuhlgerecht“ spricht die DIN 18040 Teil 2, wenn die Türen mindestens 90 cm breit sind.

In der Praxis bedeutet das: Ein älterer Mensch u.U. mit einer Gehbehinderung etc. zieht in eine nach DIN 18040 Teil 2 „barrierefreie“ Wohnung ein und kann sich dort ungehindert mit seinen Unterarmgehstützen oder Rollator fortbewegen. Sobald er allerdings auf einen Rollstuhl angewiesen ist, passt er möglicherweise nicht mehr durch die Türen, weil diese der DIN entsprechend nur 80 cm breit wären.

Praxis-Tipp: Türen müssen eine lichte Breite von mindestens 90 cm haben.

Barrierefrei Planen - Bauen – Wohnen
Weitere Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben und DIN-Normen usw. erhalten sie unter dem Link: "Barrierefreiheit"
https://www.vdk.de/kv-aalen/ID76144

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.
http://www.wohnungsanpassung-bag.de/

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