Url dieser Seite: http://vdk.de/kv-aalen/ID214390
Sie befinden sich hier:

Wohnberatung

Sozialverband VdK - Wohnberatung Baden-Württemberg
Sicher haben auch Sie den Wunsch, solange wie möglich in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben.

Um auch bei zunehmender Mobilitätseinschränkung und Pflegebedürftigkeit länger mobil und selbst bestimmt zu Hause leben zu können, ist es oftmals erforderlich, die Wohnung, das Haus an die veränderten "Wohn-Bedürfnisse" anzupassen. Das Anbringen eines zweiten Handlaufs entlang der Treppe oder das Beseitigen von Stolperfallen in den Wohnbereichen können bereits hilfreich sein. Manchmal erfordert die Situation aufwendigere Maßnahmen wie z. B. den Einbau einer bodenebenen Dusche, die Verbreiterung der Türen.

Eine Beratung zur individuellen Wohnraumanpassung unterstützt dabei, die passende bedarfsgerechte Lösung zu finden.

Ihre Ansprechpartnerin, Ulrike Werner, erreichen Sie unter:
Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V.
Patienten- und Wohnberatung
Bleichwiesenstr. 1/1
78315 Radolfzell
Tel. 07732 / 92 36 36
u.werner@vdk.de
Link: https://www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw/

Warum Wohnberatung?
Viele Menschen können aufgrund von Behinderungen, Krankheiten oder wegen altersbedingten Einschränkungen kein selbst bestimmtes Leben mehr führen und sind gezwungen, die Wohnung oder das Haus umzubauen. Daraus ergeben sich immer wieder neue Anforderungen an unseren Wohnraum. Bevor dies alles in die Wege geleitet wird, sollten betroffene Personen einen ausgebildeten Wohnberater zurate ziehen.

Wir wollen

Ihre Selbstständigkeit und Mobilität in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus erhalten
Ihre Wohnverhältnisse einer Behinderung anpassen
Ihre Pflegesituationen erleichtern
Umzüge in ein Heim verhindern
Gemeinsam mit ihnen zweckmäßige Lösungen finden.

Wir klären Sie auf,
wie Hindernisse und Gefahrenquellen zu beseitigen sind. Zum Beispiel durch rutschfeste Bodenbeläge oder der Entfernung von Türschwellen.
Erleichterung durch Hilfsmittel umsetzen: Haltegriffe in Bad und Toilette, Betten in der richtigen Höhe, Umsetz- und Hebehilfen usw.

Umbaumaßnahmen durchführen: Mögliche Türverbreiterungen, den Einbau von Rampen, Treppenliften, schwellenlosen Duschen usw.

Wir beraten
Sie fachlich kompetent und neutral bei allen anstehenden Fragen auch zum Thema "Finanzierung". Weiterhin umfasst die Beratung auch Hinweise auf mögliche finanzielle Zuschüsse bzw. auf die verschiedenen Kostenträger: Pflegekassen, Krankenkassen, Unfallversicherungen, Hauptfürsorgestellen etc.

VdK-Berater/in für Barrierefreiheit im VdK Kreisverband Aalen

Die VdK-Berater für Barrierefreiheit bieten praktische Hilfe, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie beraten zu Hilfsmitteln, individuelle Wohnraumanpassung und Barrierefreiheit.
Die ehrenamtlichen Berater sind auch als Referenten unterwegs und bieten einen Vortrag zum Thema "Barrierefreiheit", für einen Informationsnachmittag/Abend, an und zeigen Beispiele aus der Praxis.

Unterstützung bzw. Beratung von VdK Ortsverbänden bei der Umsetzung der Barrierefreiheit vor Ort in der Gemeinde, kann bei Frau Abele und Herr Rieger angefragt werden.

Kerstin Abele
Tel. 07361/42226
ke.abele@freenet.de

Werner Rieger
Tel 07363/3989
werner-Rieger@freenet.de


Impulsvortrag Barrierefreiheit:
• was bedeutet Barrierefreiheit
• wie ist Barrierefreiheit zu erreichen
• was ist in der Wohnung zu berücksichtigen.

Barrierefreiheit in der Praxis:
• Erfahrungen mit dem Rollstuhl
• Aufzeigen von positiven und negativen Beispielen
• Unterstützung bzw. Beratung von VdK Ortsverbänden bei der Umsetzung Barrierefreiheit in der Gemeinde.

Leben mit Behinderung:
• Autobiographischer Vortrag mit Bildern
• Durchbeißen bis in das Ziel: Wie nach einem Schicksalsschlag der Sport den Weg zurück in das Leben ebnen kann.

Vortragshonorar, Fahrtkosten oder Auslagenersatz bitte direkt mit den VdK-Referenten abstimmen. Vor Ort Besichtigungen sind nach persönlicher Absprache möglich.

Für öffentliche und private Umbauten oder Renovierungen können Sie Kontakt mit folgende Architekten aufnehmen:
Günther Gregorius
Freier Architekt, Dipl. Ing. (FH) BDB
Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordinator
Lessingstrasse 15,
73485 Unterschneidheim
Telefon: 07966 731
Fax: 07966 1275
Mobil: 0171 8094587
architekt.gregorius@gmx.de

Hinweis: Die DIN-Norm 18040-2 regelt Mindestanforderungen zum barrierefreien Wohnen für Infrastruktur und einzelne Räume der Wohnung.

Wichtiger Hinweis zur Wohnberatung/Wohnraumanpassung
Unterscheidung zwischen „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“

Als Planungsgrundlage im Bereich Bauen und Wohnen dient die DIN 18040. Teil 1 der DIN 18040 regelt im öffentlichen Bereich eindeutig, was unter „barrierefrei“ zu verstehen ist.

Im Wohnungsbau dagegen wird in der DIN 18040 Teil 2 unterschieden zwischen „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“.
Das Problem dieser Unterscheidung soll hier an einem einfachen Beispiel dargestellt werden:

Nach der DIN 18040 Teil 2 ist eine Wohnung „barrierefrei“, wenn die Türen innerhalb der Wohnung mindestens 80 cm breit sind.
Von „rollstuhlgerecht“ spricht die DIN 18040 Teil 2, wenn die Türen mindestens 90 cm breit sind.

In der Praxis bedeutet das: Ein älterer Mensch u.U. mit einer Gehbehinderung etc. zieht in eine nach DIN 18040 Teil 2 „barrierefreie“ Wohnung ein und kann sich dort ungehindert mit seinen Unterarmgehstützen oder Rollator fortbewegen.
Sobald er allerdings auf einen Rollstuhl angewiesen ist, passt er möglicherweise nicht mehr durch die Türen, weil diese der DIN entsprechend nur 80 cm breit wären.

Praxis-Tipp: Türen müssen eine lichte Breite von mindestens 90 cm haben.
Barrierefrei Planen - Bauen – Wohnen
Weitere Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben und DIN-Normen usw. erhalten sie unter dem Link: "Barrierefreiheit"
https://www.vdk.de/kv-aalen/ID76144

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.
http://www.wohnungsanpassung-bag.de/

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "http://www.vdk.de/kv-aalen/ID214390":

    Liste der Bildrechte schließen