Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
VdK-Tipps

Mietübernahme bei Umzug ins Pflegeheim

Finanzielle Unterstützung in der Übergangszeit: Sozialhilfeempfänger, die allein leben und aus einer Mietwohnung dauerhaft in eine Pflegeeinrichtung ziehen, können Anspruch auf Mietübernahme durch das Sozialamt haben.


Das Problem: Für die Wohnungskündigung gelten in der Regel Fristen von mindestens drei Kalendermonaten. Bis dahin müssen Wohnung und Heimunterbringung parallel bezahlt werden. Einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zufolge kann das Sozialamt die Miete in der Zeit übernehmen (Az.: B 8 SO 23/15 R). Diese Überschneidungskosten werden zusätzlich zu dem Anteil an den Pflegeheimkosten gezahlt, den der Bedürftige nicht selbst aufbringen kann.

Ein Recht darauf besteht laut BSG aber nur, wenn alles getan wurde, um die Aufwendungen für die vormalige Wohnung so gering wie möglich zu halten. In dem vor dem BSG verhandelten Fall wies das Gericht daher die Klage einer Frau ab, die in eine Pflegeeinrichtung gewechselt war. Der Grund dafür: Nach dem Auszug hatte ihr Enkel einige Zeit in der Mietwohnung gelebt, der Mietvertrag wurde erst mehrere Monate später gekündigt.

Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


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VdK-TV: Zuzahlungsbefreiung – wie geht das?

Für bestimmte Behandlungen beim Arzt, bei stationären Aufenthalten oder auch für Medikamente sind Zuzahlungen zu leisten. Es gibt die Möglichkeit, sich von diesen Zuzahlungen befreien zu lassen. Wer ist dazu berechtigt und wie geht das?

VdK im Betrieb
Der VdK, der Landeswohlfahrtsverband Hessen und das Landesverwaltungsamt Thüringen veranstalten 2018 wieder gemeinsame Tagungen für die Vertreter schwerbehinderter Arbeitnehmer und die Inklusionsbeauftragten.
Barrierefreiheit
Ein Schaltpult
Die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ zeigt, wie man Barrieren aus dem Weg räumt oder überwindet. Auf rund 150 qm präsentiert sie vielfältige Lösungen.
Symbolfoto: Ein Richterhammer mit einem Paragraphen-Zeichen darauf
Wir beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten, bieten eine kostenlose anwaltliche Erstberatung, helfen bei Patienten- und Betreuungsverfügungen sowie Vorsorgevollmachten.
VdK im Betrieb
Zwei Frauen, von Links: Anne Katrin Olischläger und Claudia Koeppen-Rokstein
Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen auch im Beruf ihre Rechte und die bestmöglichen Hilfestellungen erhalten.
Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
Neben dem Sozialrecht beraten wir in allen Fragen der Barrierefreiheit und informieren Patienten, unterstützen bei der Nachlass-Regelung.
Symbolfoto: Frau streichelt einer Seniorin im Rollstuhl das Gesicht
Unter dem Dach des VdK kümmern sich rechtlich selbstständige Pflege- und Hilfsdienste sowie mehrere Betreuungsvereine um das Wohl hilfsbedürftiger Menschen.
Symbolfoto: Ein Zug fährt auf Schienen durch eine Landschaft
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