Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
VdK-Tipps

Höheres Schonvermögen bei Sozialhilfe

Für Menschen, die Sozialhilfe nach dem SGB XII beziehen, gibt es eine wichtige Neuerung. Ab 1. April 2017 wurde das Schonvermögen erhöht.

Seitdem darf jeder alleinstehende Sozialhilfe-Berechtigte 5.000 Euro an Vermögen haben. Ein Minderjähriger ist dann alleinstehend, wenn er unverheiratet ist und seine Sozialhilfe unabhängig vom Vermögen der Eltern gewährt wird. Zudem darf jeder Erwachsene, dessen Einkommen und Vermögen bei der Beantragung von Sozialhilfe berücksichtigt wird – etwa der Ehegatte des Berechtigten –, ein Vermögen von 5.000 Euro haben. Zuvor waren es 1.600 oder 2.600 Euro für die Sozialhilfe-Berechtigten plus weitere 614 Euro für Ehegatten.

Zusätzlich zu den 5.000 Euro kommen 500 Euro für jede vom Berechtigten unterhaltene Person dazu, also vor allem für Kinder. Zuvor waren es 256 Euro.

Menschen, die schon vor dem 1. April Sozialhilfe bezogen haben und ihr Schonvermögen auf die neuen Freibeträge erhöhen möchten, sollten sich eingehend beraten lassen. Denn um Vermögen aufzustocken, muss man den Betrag vorher einzahlen. Solche Einzahlungen während des Sozialhilfebezugs zählen aber als Einkommen, das in der Regel die Sozialhilfe im Zuflussmonat und danach mindert.
Sozialhilfe gibt es auf Antrag vom Sozialamt. Sie umfasst Leistungen für Menschen, die in der Regel nicht erwerbsfähig und nicht in der Lage sind, für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen.

Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


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