Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
VdK-Pressemeldung

Erfolg für den VdK im Streit um Mobilitätsservice der Deutschen Bahn

Hilfen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf Zugfahrten werden weiter zentral koordiniert

Der Protest des Sozialverbands VdK gegen die Einschränkung des Mobilitätsservices der Deutschen Bahn im Februar hat Wirkung gezeigt: In einer Pressemitteilung gab die Deutsche Bahn bekannt, dass Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität die kostenfreie Hilfestellung weiterhin für die gesamte Reise abrufen können. „Wir begrüßen, dass diese Hilfen weiter aus einer Hand koordiniert werden“, sagt der Landesvorsitzende des VdK Hessen-Thüringen Paul Weimann. „In Hessen leben knapp 618.000 Menschen mit Schwerbehinderung, in Thüringen sind es rund 213.000. Die Unterstützung dieser Menschen auf Reisen mit der Bahn darf nicht an den Kosten scheitern!“

In ihrer Pressemitteilung erklärte die Deutsche Bahn, dass sie den Service – zum Beispiel das Ein-, Um- und Aussteigen mit Rollstuhl-Rampen – vorerst zentral übernehmen wird, bis die Gespräche mit allen Mitbewerbern zu dem Thema abgeschlossen sind. Das Angebot der Bahn zum gemeinsamen Betrieb der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) haben demnach bereits mehrere Privatbahnen angenommen, dadurch sollen mehr als 90 Prozent aller durchschnittlich angefragten Hilfeleistungen abgedeckt sein. Die übrigen privaten Bahnunternehmen hat die Deutsche Bahn aufgefordert, Partner der MSZ zu werden. Verhandlungen mit der Hessischen Landesbahn laufen zum Beispiel noch. Die Zahl der Bahnreisenden, die die MSZ in Anspruch nehmen, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, von 564.000 im Jahr 2015 auf mehr als 850.000 im Jahr 2018.

„Dass die Bahn in der Verhandlungszeit die Hilfen für die gesamte Reiseplanung von Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen sicherstellt, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Paul Weimann. „Gerade für Menschen mit Behinderungen und Ältere ist es wichtig, sich an eine zentrale Ansprechstelle wenden zu können. Wir fordern die Politik aber weiterhin auf, dauerhaft einheitliche Regelungen zu schaffen und für eine zentrale Ansprechstelle zu sorgen.“

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