Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
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2. Hessischer Landessozialbericht: VdK fordert verstärkte Anstrengungen im Bildungsbereich

Der heute in Wiesbaden vorgestellte 2. Hessische Landessozialbericht weist aus Sicht des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen positive, aber auch kritische Aspekte auf.

„Der 2. Landessozialbericht zeigt eine deutliche Weiterentwicklung zu seinem 2012 vorgelegten Vorgänger. Die Landesregierung hat neben der datenorientierten Analyse weitere Schwerpunkte in die Berichterstattung mit aufgenommen und damit wichtige Anregungen von uns umgesetzt“, sagt der VdK-Landesvorsitzende Paul Weimann. „Positiv ist auch, dass den unterschiedlichen Akteuren im Beirat die Möglichkeit eines eigenen Berichtsteils eingeräumt wurde.“

Der VdK vertritt den Standpunkt, dass Armut als strukturelles Problem begriffen werden muss. Betroffene haben aufgrund ihrer finanziellen Lage oftmals nur einen eingeschränkten Zugang zu Bildung, Kultur und medizinischer Versorgung. „Armut wird viel zu oft als selbst verschuldetes Phänomen gedeutet. Das ist problematisch und verhindert nachhaltige und strukturelle Lösungen“, sagt Paul Weimann.

Der Aussage zum Schwerpunktthema „Kinderarmut“, die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets stellten sicher, dass Kinder und Jugendliche aus finanziellen Gründen nicht mehr außen vor blieben, widerspricht der VdK. „Das Bildungs- und Teilhabepaket hilft im Kernbereich Bildung den Betroffenen nicht. Hier müssen auch in Hessen neue Instrumente entwickelt werden“, so der VdK-Landesvorsitzende.

Der VdK verweist zudem darauf, dass insbesondere in der Gruppe der älteren Menschen das Armutsrisiko deutlich steigt. Das ist eine bundesweite Entwicklung, die auch für Hessen gilt. „Bei keiner Gruppe in Deutschland hat das Armutsrisiko in den letzten Jahren so schnell und massiv zugenommen wie bei Frauen im Rentenalter. Angesichts der demografischen Entwicklung schlagen wir das Thema Altersarmut als Schwerpunkt für den nächsten Landessozialbericht vor“, betont Weimann.

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