Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
12. April 2017
VdK-Pressemeldung

VdK fordert Freibeträge für Empfänger von Grundsicherung

Altersvorsorge muss sich auch für ärmere Rentner lohnen


Angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen zu den Empfängern von Grundsicherung im Alter fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen deutliche Verbesserungen für die Betroffenen. Seit Einführung der Leistungen im Jahr 2003 ist die Zahl der Grundsicherungsempfänger bundesweit nahezu kontinuierlich von rund 440.000 auf knapp über eine Million Personen gestiegen. In Hessen bezogen Ende 2016 mehr als 47.000, in Thüringen fast 5000 Menschen Grundsicherung im Alter, darunter deutlich mehr Frauen als Männer.

Der VdK geht davon aus, dass in den nächsten Jahren sowohl die Anzahl der Empfänger von Grundsicherung als auch die Gruppe der armutsgefährdeten Rentner deutlich steigen wird. Verantwortlich dafür seien vor allem die Absenkung des Rentenniveaus und der gewachsene Niedriglohnsektor.

In Anbetracht dieser Entwicklung äußerte sich der VdK-Landesvorsitzende sehr besorgt. „Die Landesregierungen von Hessen und Thüringen sind aufgefordert, sich intensiv mit der drohenden Altersarmut auseinanderzusetzen. Dass viele Menschen, insbesondere Frauen, nicht von ihrer Rente leben können, sondern auf staatliche Hilfe angewiesen sind, ist in einem reichen Land wie Deutschland ein Skandal.“

Die Erhöhung des Vermögensschonbetrags von 2600 auf 5000 Euro zum 1. April 2017 ist aus Sicht des VdK ein Fortschritt, aber längst nicht ausreichend. „Eine deutliche Verbesserung zugunsten von Grundsicherungsempfängern wären Freibeträge für Rentenansprüche wie die Mütterrente oder Altersvorsorge wie Riester- und Betriebsrenten“, sagte Karl-Winfried Seif. „Wir fordern die Landesregierungen von Hessen und Thüringen auf, sich bundesweit dafür einzusetzen.“

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