Tipp

Auf die Farbe kommt es an

Rosa, Blau, Gelb oder Weiß: Patientinnen und Patienten können Rezepte für Arzneimittel nach der ärztlichen Ausstellung unterschiedlich lange in Apotheken einlösen.

Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) hin. Patientinnen und Patienten sind denmach auf der sicheren Seite, wenn sie mit einem Rezept direkt am Tag der Ausstellung oder ein, zwei Tage danach in die Apotheke gehen. Denn je nach Farbe verlören die meisten Rezepte irgendwann ihre Gültigkeit und dürfen von den Apotheken nicht mehr beliefert werden, warnt die ABDA. Dem Verband zufolge gelten die Fristen auch, wenn Medizinprodukte oder Hilfsmittel ärztlich verordnet wurden.

Die Regelungen im Überblick:

  • Die rosa Rezeptblätter zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkasse sind genau 28 Tage lang gültig. Dies wurde Anfang Juli konkretisiert, zuvor waren sie einen Monat lang gültig.
  • Privatrezepte sind meist blau und drei Monate lang gültig.
  • Auf gelben, mehrteiligen Rezepten werden Betäubungsmittel wie zum Beispiel stark wirksame Schmerzmittel verordnet. Sie bleiben sieben Tage lang gültig.
  • Weiße T-Rezepte bestehen aus zwei Teilen und sind nach ihrer Ausstellung sechs Tage gültig. Auf ihnen werden Arzneimittel verordnet, die bei schwangeren Frauen zu Fehlbildung der Embryonen führen könnten. Bei diesen Arzneimitteln sind besondere Sicherheitsmaßnahme zu beachten.
  • Rosa Entlassrezepte werden Patientinnen und Patienten im Krankenhaus ausgestellt, wenn die Entlassung aus der Klinik unmittelbar bevorsteht. Der Hinweis "Entlassmanagement" ist auf die Formulare aufgedruckt. Sie sind aktuell wegen der Corona-Pandemie sechs Werktage lang gültig, sonst drei - jeweils inklusive des Ausstellungstags.
  • Grüne Rezepte, auf denen Ärzte rezeptfreie Arzneimittel empfehlen, sind unbegrenzt lange gültig.

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