15. September 2021
VdK-Tipps

Pflege zu Hause:
Wichtige Frist nicht versäumen

Um die Betreuung von Pflegebedürftigen während der Corona-Pandemie zu erleichtern, können Betroffene bis Ende Dezember 2021 noch Entlastungsleistungen aus den vergangenen zwei Jahren nutzen.

Für Pflegebedürftige ist der 31. Dezember 2021 ein wichtiges Datum: Denn bis zu diesem Tag können sie ihre aus den Jahren 2019 und 2020 angesparten Entlastungsbeträge noch abrufen. Grundsätzlich haben alle Menschen mit einem Pflegegrad Anspruch auf 125 Euro im Monat, sofern sie nicht in einer Einrichtung, sondern zu Hause versorgt werden. Mit dieser Leistung der Pflegeversicherung können die Betroffenen Angebote finanzieren, die ihre Selbstständigkeit fördern, sie im Alltag und Haushalt unterstützen oder ihre Angehörigen bei der Betreuung entlasten. Dabei kann es sich um den Fahrdienst für den Weg zu einer Tagesstätte handeln, um Dienstleistungen wie Fensterputzen oder Einkäufe erledigen sowie um professionelle Hilfe beim Duschen oder Baden des pflegebedürftigen Menschen.

Wird der Entlastungsbetrag in einem Monat gar nicht oder nur teilweise ausgegeben, darf das verbleibende Geld in den nächsten Kalendermonat übertragen werden. Allerdings muss der Restbetrag normalerweise bis spätestens 30. Juni des Folgejahrs ausgegeben sein, sonst verfällt er. Wegen der Corona-Pandemie wurde diese Frist zunächst bis zum 30. September und schließlich bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Bis zu diesem Datum können also alle bisher nicht eingesetzten Entlastungsbeträge aus den beiden Vorjahren noch verwendet werden. Pro Jahr wären das maximal 1.500 Euro.

Pflegebedürftige und deren Angehörige sollten sich daher umgehend bei ihrer Pflegekasse erkundigen, ob und welche Beträge ihnen aus 2019 und 2020 noch zustehen.

Schlagworte Pflege

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