14. Oktober 2020
Junge Generation

VdK-Junioren diskutieren über Inklusion und Ausgrenzung

Im Rahmen einer zweitägigen Klausur beschäftigte sich der Fachausschuss Juniorenarbeit mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und den Möglichkeiten, dieser etwas entgegenzusetzen.


Was kann ich machen, wenn mir jemand mit ausgrenzenden Aussagen gegenübertritt? In welchen Situationen der VdK-Arbeit ist Zivilcourage besonders gefordert? Welche Unterstützung bietet der Verband bei solchen Herausforderungen? Und wie kann ich mich dafür einsetzen, dass Inklusion für alle im Verband und in der Gesellschaft Wirklichkeit wird?

Klausur Fachausschuss Juniorenarbeit, 11./12.9.2020

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  • Die Mitglieder des Fachausschusses Juniorenarbeit engagieren sich für Inklusion und Zivilcourage und ...
    Mehrere Menschen
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  • ... zeigen Ausgrenzung die kalte Schulter.
    Mehrere Menschen
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  • Welcher Konflikt-Typ bin ich? Aufklärung dazu kam von Raphael Zikesch, dem VdK-Referenten für Sozialpolitik.
    Ein Mann spricht
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  • Eine der ausführlich besprochenen Fragen lautete: In welchen Situationen ist Zivilcourage besonders gefordert?
    Mehrere Menschen
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  • Dr. Lucia Artner, die VdK-Referentin für Inklusion in Freizeit und Kultur, erläutert das Forderungspapier der Fachverbände für Menschen mit Behinderung.
    Eine Frau spricht
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  • Im Zweiergruppen besprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie ein inklusives Miteinander im Verband gelingen kann.
    Zwei Frauen und zwei Männer
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  • In Kleingruppen diskutierten sie über eigene Erfahrungen mit Inklusion und Ausgrenzung im Verband.
    Eine Frau und zwei Männer
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  • "Es geht darum, auf allen Ebenen Bewusstsein zu schaffen für die Teilhabe ALLER Menschen und für Situationen, in denen Zivilcourage gefordert ist", sagt Landesjuniorenvertreterin Elke Bublitz.
    Eine Frau spricht
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Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Fachausschuss Juniorenarbeit in seiner zweitägigen Klausur in Grünberg. Unter dem Eindruck der rechtsextremen Gewalttaten der letzten Monate bei Kassel, in Halle und Hanau und der Auseinandersetzung des Verbands mit extremistischen Parteien wollten die Junioren sich aktiv gegen Ausgrenzung positionieren. Dabei wurde deutlich, dass Ehrenamtliche im VdK immer wieder in verschiedenen Situationen mit rassistischen oder diskriminierenden Aussagen konfrontiert sind. Wird dem nicht widersprochen, vertieft sich die Spaltung der Gesellschaft. Wie eine konkrete Reaktion für jede und jeden Einzelnen aussehen kann? Dabei hilft es, sich Zeit zu nehmen, zu überlegen, welche unterschiedlichen Wege es gibt, um zu handeln.

Auch die Frage, wie inklusiv die VdK-Arbeit ist und wie diese noch auszuweiten wäre, stand zur Diskussion. Können an unseren Veranstaltungen alle teilnehmen und sich wohlfühlen? Richten sich unsere Angebote an alle Menschen oder schließen wir jemanden aus? Wie kann ein inklusives Miteinander im Verband gelingen? Am Beispiel von Menschen mit einer Beeinträchtigung und einer Migrationsgeschichte wurde deutlich, dass der VdK sich für deren spezifische Anliegen noch mehr engagieren kann.

Zum Ende der Arbeitstagung resümierte Elke Bublitz, Landesjuniorenvertreterin und Fachausschussvorsitzende: „Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen auf allen Ebenen: für die Teilhabe ALLER Menschen und für Situationen, in denen Zivilcourage gefordert ist.“ Die Mitglieder des Fachausschusses waren sich einig: Die Themen sind von großer Bedeutung, und wir brauchen eine Strategie, um diese in der Breite zu diskutieren und in unserem Verbandsalltag zu verankern.
Roisin Ludwig

Schlagworte Ausgrenzung | Zivilcourage | Junioren | Inklusion

Referat Juniorenarbeit
Petra Bröhl
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-49
Telefax: 069 714002-16
E-Mail: juniorenarbeit.ht@vdk.de

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