Sinnesbehinderungen

Gehörlosen- und Taubblindengeld kommen

Die Hessische Landesregierung hat endlich einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der Unterstützungs- leistungen für Betroffene vorsieht. Der VdK fordert seit Langem, alle Men- schen mit Sinnesbeeinträchtigungen in Hessen rechtlich gleichzustellen.

Blinde, Blinden gleichgestellten oder in ihrer Sehfähigkeit hochgradig eingeschränkten Menschen wird nach dem Landesblindengesetz eine einkommens- und vermögensunabhängige Leistung gewährt. Das Geld dient als Ausgleich für höhere Ausgaben, die aufgrund der Einschränkungen entstehen können, etwa durch die Notwendigkeit, eine Begleitperson mitzunehmen, häufiger mit dem Taxi zu fahren oder Hörbücher und Bücher in Blindenschrift zu kaufen. Menschen mit Hörbeeinträchtigungen bekommen nach hessischem Landesrecht noch keine finanzielle Unterstützung. Der VdK setzt sich seit Jahren dafür ein, dies zu ändern – nach dem Vorbild Thüringens. Im Freistaat wurde bereits 2010 ein Sinnesbehindertengeld eingeführt.

Im Rahmen der neuen gesetzlichen Regelung soll Sozialminister Kai Klose zufolge nun ein Gehörlosengeld in Höhe von 150 Euro pro Monat und ein monatliches Taubblindengeld in doppelter Höhe des Blindengelds in Höhe von bis zu 1300 Euro im Monat eingeführt werden. Dafür sind im Haushaltsjahr 2021 sechs Millionen Euro eingeplant, künftig sollen es acht Millionen Euro jährlich sein. Diese Unterstützung helfe rund 4000 gehörlosen oder taubblinden Menschen in Hessen, betonte Max Schad, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen.

Stabsstelle Sozialpolitik
Esther Wörz
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt
Telefon: 069 714002-17
Telefax: 069 714002-22
sozialpolitik.ht@vdk.de


Wohnen ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht

Wohnen ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht. Wer sein Zuhause aufgeben und auf der Straße leben muss, verliert leicht ganz den Halt und hat es schwer, wieder auf die Füße zu kommen. Der VdK fordert deshalb eine Wende in der Wohnungspolitik.


Recht
Mehr Kindergeld, Aufschlag auf kleine Renten, Steuervergünstigungen für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige: 2021 treten einige neue rechtliche Regelungen in Kraft.
Pflege
Zwei Frauen
Die Pflege ist 2021 sozialpolitischer Schwerpunkt des VdK Hessen-Thüringen. Nun greift der VdK Deutschland das Thema auf – mit einer bundesweiten Studie zur häuslichen Pflege. Helfen Sie mit: Bis zum 9. Mai können auch Sie teilnehmen!

Symbolfoto: Eine Frau im Büro telefoniert
Der VdK informiert und unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Pflege und Rente – qualifizierter Sozialrechtsschutz inklusive.
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
Mehrere Menschen
Sich für ein inklusives Zusammenleben einzusetzen ist ein besonderes Anliegen der jüngeren Mitglieder im VdK. Nicht nur in der Politik und am Runden Tisch. Sondern vor allem zusammen mit den Menschen, dort, wo sie leben und arbeiten.
Kinder und Erwachsene stehen auf einer Rollstuhl-Hebebühne eine Busses.
Mit außergewöhnlichen Aktionen, gezielten Projekten und informativen Veranstaltungen bringen wir unsere Ideen und Forderungen in die Öffentlichkeit.

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.