Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
Junioren

Unterstützung auf dem Weg
zur Inklusion

Das Projekt ALKOR des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen unterstützt Vereine, Jugendzentren und Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Projektleiter Oliver Wetz erklärt die Grundlagen und Ziele von ALKOR.


Nach der UN-Behindertenrechtskonvention haben Kinder mit Förderbedarf das Recht, auf eine Regel- statt auf eine Förderschule zu gehen. Damit wurde die Voraussetzung für inklusiven Unterricht geschaffen: Alle Kinder lernen von Anfang an gemeinsam, und alle haben die gleiche Chance auf gesellschaftliche Teilhabe. Das ist die Theorie, die Praxis sieht noch anders aus. Das Projekt ALKOR soll dazu beitragen, Barrieren in jungen Köpfen abzubauen.

Was ist ALKOR?

ALKOR möchte Kinder und Jugendliche für die Themen Barrierefreiheit und Behinderungen sensibilisieren. Die Heranwachsenden sollen Sensibilität im Umgang mit behinderten Mitschülerinnen und Mitschülern erlangen, aber auch lernen, zu reflektieren, dass jeder Mensch einzigartig ist. ALKOR wendet sich gezielt an Sportvereine, Schulen und Jugendzentren. Durch die Zusammenarbeit mit Akteuren vor Ort sollen Strukturen unterstützt werden, welche die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen verbessern sollen.

Das ALKOR-Team (von links): Oliver Wetz, Bettina Schmidt und Pedram Aghdassi | © VdK

Wer beteiligt sich an ALKOR, gibt es Partnerschaften?

Feste Kooperationen bestehen mit der Frankfurt University of Applied Sciences, dem Arbeiter-Samariter-Bund Frankfurt und dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband. Die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wird gesucht und ist ausdrücklich erwünscht.

Wer unterstützt ALKOR?

Die Aktion Mensch fördert das Projekt finanziell, die Kooperationspartner mit ihren jeweiligen Ressourcen.

Wen soll das Projekt ansprechen?

Wir wollen Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren erreichen, aber auch deren Eltern sowie alle Erwachsenen, die sich haupt- und ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Bei ihnen wollen wir Ängste abbauen und Unterstützung leisten.

Welche Aktionen werden unternommen?

ALKOR sieht fünf Arbeitsfelder vor, die sich gegenseitig ergänzen und langfristig für eine selbstverständliche Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen im Stadtteil wirken sollen: ein regelmäßiges Angebot für Arbeitsgemeinschaften; Projekttage in Schulen, ein regelmäßiges inklusives Sportangebot im öffentlichen Raum oder bei bestimmten Sportvereinen, verschiedene Stadtteilveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern sowie Foren, die zur Weiterentwicklung des Gesamtprojekts beitragen.

Die Foren sind in Planung und wurden zum Teil auch schon umgesetzt. 2013 haben wir im Rahmen des ALKOR-Forums eine Zukunftswerkstatt zum geplanten ALKOR-Freizeit- und Schulprojekt veranstaltet. An diesem Treffen, das sowohl gelungene Projekttage vorstellte als auch die Weiterentwicklung der vielen Bausteine zum Inhalt hatte, nahmen knapp dreißig Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und städtischen Institutionen teil. Dabei erhielten wir viel Unterstützung von allen Seiten.

Was heißt eigentlich ALKOR?

Alkor ist ein Stern. Bei unserem Projekt steht er als Sinnbild für die Wertschätzung und Vielfalt aller Kinder.

Schlagworte ALKOR | Inklusion | Aktion Mensch

Team ALKOR
Ehrenamtsreferat (Förderwesen)

Oliver Wetz
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt
Telefon: 069 714002-35
Telefax: 069 714002-22
alkor.ht@vdk.de



Junioren
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Mit einer Geschichte um einen ausgebüxten Papagei für Barrierefreiheit werben – das funktioniert perfekt. Die Aktionen der VdK-Junioren rund um das Kinderbuch „Käpt’n Kork fliegt davon“ ziehen alle in den Bann.

Logo der Aktion Mensch
Das Projekt ALKOR wird durch die Aktion Mensch gefördert.

"Inklusion in 80 Sekunden erklärt."

Ein Video der Aktion Mensch zeigt, was unter dem schwierigen Wort zu verstehen ist.

Aktion Mensch – Was ist Inklusion?


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Die Versorgung mit Hilfsmitteln, Umbaumaßnahmen zur Wohnraumanpassung und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sind die Beratungsbereiche der VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit.
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