11. März 2022
Corona-Ticker

Weiterhin strenge Corona-Regeln für Pflegeheime

Am 19. März entfallen viele Corona-Beschränkungen. Nicht so bei den Pflegeeinrichtungen: Dort sollen allgemeine Schutzmaßnahmen wie etwa die Test- und Maskenpflicht möglichst weiterhin bestehen.

Eine vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie hat zu evaluieren versucht, welche Maßnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sich als sinnvoll erwiesen haben. Die Studie wurde erstellt, bevor es erste, systematische Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Impfungen gab, deshalb wird dieser Aspekt nicht thematisiert.

Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen sind stärker als andere Bevölkerungsgruppen von der SARS-CoV-2-Pandemie betroffen, weil ihr Risiko schwer zu erkranken oder sogar zu versterben im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich erhöht ist.

Dabei kommt die Studie zu folgenden Ergebnissen:

Wesentliche Einflussfaktoren, die sich verstärkend auf das Infektionsgeschehen in Pflegeheimen auswirken, sind eine höhere SARS-CoV-2-Inzidenz außerhalb der Einrichtung sowie eine größere Anzahl von Bewohner*innen insgesamt. Daneben gibt es ebenfalls Hinweise darauf, dass Einrichtungen mit einer besseren Qualitätsbewertung, Heime, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind, sowie Heime mit einer besseren Personalbesetzung weniger stark vom Infektionsgeschehen betroffen sind.

Folgende präventive Maßnahmen wurden außerdem als wirksam eingestuft. Es zeigte sich, dass eine regelmäßige Testung von Bewohnern, Personal und Besuchern geeignet ist, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Die Testung und Quarantäne von Neuaufnahmen, die Aufteilung der Bewohner in kleinere Gruppen, die untereinander keinen Kontakt haben, sowie Hygienemaßnahmen und Zugangsbeschränkungen können zusätzlich dazu beitragen, die Gefahr des Ausbruchs von Infektionen in Heimen zu verringern. Zudem gibt es Hinweise, dass verringerte Kontakte zu Außenstehenden das Infektionsrisiko absenken. Ereignet sich aber dennoch ein Ausbruch, hat es sich als sinnvoll erwiesen, die infizierten von den nichtinfizierten Bewohnern zu trennen.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Abschlussbericht ergänzen die mittlerweile eingetretenen positiven Erfahrungen mit der Impfung von Pflegekräften und pflegebedürftigen Personen und zeigen auf, wie weitere Infektionen und Ausbrüche im Pflegebereich bestmöglich verhindert werden.

Schlagworte Studie | Schutzmaßnahmen | Pflegeinrichtungen | Kontaktreduzierung

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