1. April 2021
Barrierefreiheit

Was bei der Anschaffung eines Treppenlifts zu beachten ist

Um sich den Wunsch des Altwerdens in der gewohnten Umgebung zu erfüllen, sind oft Hilfsmittel wie ein Treppenlift sinnvoll. Dabei ist allerdings einiges zu beachten.

Wenn man sich wegen einer Beeinträchtigung in den eigenen vier Wänden nicht mehr wie gewohnt bewegen kann, wird der Alltag erheblich erschwert. Es kann sogar ein Umzug erforderlich werden. Doch oft sind Hilfsmittel und Umbauten die einfachere Lösung und verhelfen den Betroffenen dazu, sich den Wunsch des Altwerdens in der gewohnten Umgebung zu erfüllen. So kann beispielsweise ein Treppenlift die Mobilität im eigenen Haus zwischen unterschiedlichen Stockwerken gewährleisten. Sind Eingangsstufen nicht allein zu überwinden, kann ein Treppenlift das Verlassen der Wohnung überhaupt erst ermöglichen.

Unterschiedliche Varianten

Treppenlifte gibt es in unterschiedlichen Varianten. Sie sind für verschiedene Bedürfnisse, Ansprüche, aber auch körperliche Fähigkeiten geeignet. Kann sich eine Person selbstständig umsetzen und stabil sitzen, empfiehlt sich unter Umständen ein Treppenlift mit Sitz. Für die Nutzung mit Rollstuhl bietet sich je nach baulichen Gegebenheiten vielleicht eher ein Plattformlift an. Berücksichtigt werden sollte in jedem Fall, ob eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes absehbar ist.

Zwei Frauen und ein Treppenlift
In vielen Varianten erhältlich: Treppenlifte gibt es für verschiedene Bedürfnisse, Ansprüche und körperliche Fähigkeiten. | © Jochen Schneider

Die Anschaffung eines Treppenliftes ist kostspielig und will gut geplant sein. Hierbei kommt es neben der persönlichen Erkrankung oder Einschränkung auf die Räumlichkeiten an. Je nach Modell spielen Treppenbreite und Platzverhältnisse am Anfang und Ende der Treppe eine Rolle. Zudem müssen beim Einbau in einem Mietshaus oder bei Eigentümergemeinschaften Punkte wie erforderliche Zustimmung und Lärmpegel des Antriebs beachtet werden.

Einiges zu beachten

Auch beim Beratungsgespräch mit Treppenliftanbietern gibt es neben den Kosten einiges zu bedenken: Welche Serviceleistungen sind enthalten? Wo kann das Modell ausprobiert oder angesehen werden?

Zur Entscheidungsfindung ist es hilfreich, bei mehreren Anbietern Beratung und Kostenvoranschläge einzuholen und sich über Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Gerne berät hierzu auch die VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit oder vermittelt den Kontakt zu ehrenamtlichen Wohnberatern und -beraterinnen vor Ort.
Sara Fischer

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Fachleute:

VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-58
Telefax: 069 714002-16
barrierefreiheit.ht@vdk.de

Schlagworte Treppenlift | Barrierefreiheit

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