Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
Barrierefreiheit

„Barrierefreies Wohnen und Leben“

Die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ zeigt, wie man Barrieren aus dem Weg räumt oder überwindet. Auf rund 150 Quadratmetern präsentiert sie vielfältige Lösungen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen und der Frankfurt University of Applied Sciences, in deren Räumlichkeiten sie sich auch befindet. Sie bietet Ratsuchenden, Interessierten und Fachpublikum nicht nur Anreize und Informationen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und bei Behinderung – die Ausstellungsgegenstände können auch auf ihre Funktionalität und Passfähigkeit für den Einzelnen getestet werden.

Ein Schwerpunkt liegt zum Beispiel im Bereich „Intelligente Sensorsysteme“. Dazu zählen unter anderem Hausnotrufsysteme. Außerdem zeigt die Ausstellung neben neuesten Bettsystemen und Hilfsmitteln zur Körperpflege oder Nahrungsaufnahme auch eine barrierefreie Küche und ein barrierefreies Bad.

Ausstellung "Barrierefreies Wohnen und Leben"

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  • Begeistert führt Prof. Dr. Barbara Klein, Professorin für Organisation und Management der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences, den hessischen Sozialminister durch die Ausstellung. Gut zu sehen ist der beleuchtete Handlauf, der mit einem Bewegungsmelder verbunden ist.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Der Zugang zum Wohnraum stellt keine Hürde dar. Diese Tür öffnet sich mühelos mit einer Chipkarte. Der Spion ist auf Augenhöhe für Rollstuhlfahrer angebracht.
    Eine Tür
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  • In der Dusche gewährleisten ein einhängbarer Klappsitz sowie ein ovaler Handlauf eine gute Griffigkeit und Halt. Eine elektronische Duscharmatur mit Verbrühschutz und eine Notfallschnur sorgen zusätzlich für Sicherheit im Bad.
    Eine Dusche und ein Sitz
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  • Das Waschbecken ist unterfahrbar. Aufgrund seiner großen Fläche ist es möglich, sich gut abzustützen. Ein höhenverstellbarer Wasserhahn ist praktisch, um beispielsweise am Waschbecken die Haare zu waschen.
    Ein Waschbecken
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  • Die Haltegriffe links und rechts von der Toilette helfen dabei, sich gut abzustützen.
    Eine Toilette mit Haltegriffen
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  • So ist es möglich, auch im hohen Alter sicher zu Hause zu leben: Der Spül- und Nothilfeknopf ist im Haltegriff der Toilette integriert.
    Eine Haltestange
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  • Das Pflege- und Aufstehbett lässt sich mit einem Bedienelement selbstständig steuern. Auch der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (3. von links) schaute interessiert zu, als die Funktionen demonstriert wurden.
    Mehrere Menschen und ein Bett
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  • Die Kontaktmatte, auch "Sturzmatte" genannt, ist mit Sensoren ausgestattet, die jeglichen Kontakt registrieren. Im Vordergrund steht, dass ein Sturz nicht unbemerkt bleibt. Die Matte lässt sich aber auch auf die eigenen Bedürfnisse programmieren, zum Beispiel, dass das Licht bei Kontakt automatisch angeht.
    Eine Matte und ein Fuß
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  • Durch die höhenverstellbare Arbeitsplatte und die ausziehbaren Schränke ist man auf wenig fremde Hilfe im Küchenbereich angewiesen.
    Ein Schrank
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  • Manchmal kann der Alltag sehr einsam sein – ein Thema der Ausstellung ist daher der sozialen und emotionalen Robotik gewidmet. Über den Telepräsenzroboter kann der Betreuer Kontakt mit den Pflegebedürftigen aufnehmen und mit dem Bildschirm einen Austausch stattfinden lassen.
    Ein blaues Gestell und ein Poster
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  • Die Hausnotrufsysteme werden großgeschrieben – sie sind unabdingbar für ein sicheres Gefühl zu Hause.
    Verschiedene Geräte
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  • Um Fenster einfacher öffnen und schließen zu können, gibt es das System WINFLIP. Es schließt das Fenster automatisch nach einer vorher festgelegten Zeitdauer.
    Ein Fenster
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  • Das Assistenzsystem Ambient Assisted Living ist ein Hausautomationssystem, das sich webbasiert steuern lässt. Durch die extra große Schrift und die großen Knöpfe lässt es sich einfach bedienen.
    Ein Bildschirm mit mehreren Knöpfen
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  • Ganz leicht lässt sich beispielsweise das Licht mit dem Ambient-Assisted-Living-System steuern.
    Ein Bildschirm mit mehreren Knöpfen
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  • Viele verschiedene Hilfsmittel, wie etwa für die Körperpflege, das Büro, aber auch für das Essen können in der Ausstellung ausprobiert werden.
    Drei Bürsten
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Wenn Sie die Ausstellung besichtigen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei uns (Kontakt siehe oben rechts). Führungen sind möglich bis zu einer Gruppengröße von maximal 15 Personen. Über die aktuellen Schwerpunktthemen der Ausstellung informieren wir Sie gern telefonisch.

Außerdem haben Sie als Einzelperson oder Kleingruppe die Möglichkeit, jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr an einer Führung ohne vorherige Anmeldung teilzunehmen. Bei Gruppen mit mehr als fünf Personen bitten wir Sie aber, vorher Bescheid zu geben, damit wir die räumlichen Kapazitäten der Ausstellung nicht überschreiten.

An folgenden Terminen hat die Ausstellung im Jahr 2018 für Interessierte ohne Anmeldung jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet:

31. Januar, 28. Februar, 28. März, 25. April, 30. Mai, 27. Juni, 25. Juli, 29. August
26. September

Barrierefreiheit
Fachhochschule Frankfurt, Eingang Gleimstraße 3
Die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ befindet sich in den Räumen der Frankfurt University of Applied Sciences und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. | weiter

VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-58
Telefax: 069 714002-16
barrierefreiheit.ht@vdk.de

Barrierefreies Wohnen und Leben

Weitere Informationen, Bilder und Videofilme zur Ausstellung finden Sie hier: Homepage der Frankfurt University of Applied Sciences

Ausstellung auf YouTube

Den YouTube-Kanal mit interessanten Videos rund um die Ausstellungsobjekte finden Sie hier:
Barrierefreies Wohnen

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Barrierefreiheit
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