Barrierefreiheit

Ausstellung „Hallo Freiheit!
Zusammen über Barrieren“

Wie das eigene Zuhause barrierefrei den persönlichen Bedürfnissen entsprechend gestaltet werden kann, zeigt die Ausstellung "Hallo Freiheit! Zusammen über Barrieren".

Seit Anfang 2020 befindet sich die ehemalige Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ in neuen Räumlichkeiten, dem ehemaligen Museum der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige. Im Rahmen einer Kooperation des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen e.V., der Frankfurt University of Applied Sciences und der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige wurde ein lebendiger Lern- und Erlebnisort entwickelt. In einer Modellwohnung werden verschiedene Lebensbereiche, deren jeweilige Anforderungen an Menschen mit Beeinträchtigungen sowie entsprechende Lösungsvorschläge für ein barrierefreies und selbstbestimmtes Leben präsentiert. Gleichzeitig bekommen Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Welt und Kultur der Gehörlosen und Schwerhörigen.

Ausstellung "Hallo Freiheit! Zusammen über Barrieren", Museum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen, Frankfurt

<< 1/9 >>

  • Willkommen in neuen Räumlichkeiten: Die neu konzipierte Ausstellung zeigt auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern, die barrierefrei zugänglich ist, welche Hindernisse es im Alltag gibt und wie diese sich überwinden lassen.
    Aufsteller zur Ausstellung
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008180GAL1580295883.jpg?v=1
  • Die Ausstellungsmacherinnen (von links): Katinka Götz von der VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit, Prof. Dr. Barbara Klein von der Frankfurt University of Applied Sciences und Petra Blochius von der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige waren maßgeblich an der Neugestaltung der Ausstellung beteiligt.
    Drei Frauen
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008181GAL1580296129.jpg?v=0
  • Auch für Menschen mit Einschränkungen leicht zu benutzen und zudem schön gestaltet: Im Küchen- und Arbeitsbereich der Modellwohnung finden sich auch Hilfsmittel wie dieses Essgeschirr.
    Essgeschirr
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008182GAL1580296232.jpg?v=1
  • Raritäten zu besichtigen: In allen Räumen der Schau sind interessante Exponate zur Geschichte der Gehörlosen anzuschauen, darunter auch ein Schreibtelefon.
    Alter Telefonapparat
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008183GAL1580296466.jpg?v=1
  • Informativ: Schautafeln mit Statistiken führen in den Themenbereich "Menschen mit Behinderungen" ein.
    Schautafel
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008184GAL1580296632.jpg?v=0
  • Das Assistenzsystem Ambient Assisted Living ist ein Hausautomationssystem, das sich webbasiert steuern lässt. Durch die extra große Schrift und die großen Knöpfe ist es einfach zu bedienen.
    Wandbildschirm
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008185GAL1580296799.jpg?v=1
  • Für Rollstuhlnutzer geeignet: Die Dusche der Schau demonstriert, wie sich Barrierefreiheit auch im Badezimmer umsetzen lässt.
    Barrierefreie Dusche
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008186GAL1580297093.jpg?v=1
  • Kochen und Essen leicht gemacht: In der Modellküche können sich Besucherinnen und Besucher eine Überblick über viele Hilfsmittel verschaffen, die das ermöglichen.
    eine Küche
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008187GAL1580301937.jpg?v=1
  • Neueste Technik unter weichem Kunstfell: "Paro" (1. Regalfach), der dem Jungen einer Sattelrobbe nachempfunden ist, und Pleo, der das Erscheinungsbild und das Verhalten eines Camarasaurus-Dinosaurierbabys nachahmt, sind die Hingucker im Kinder- und Jugendbereich. Wie das Roboterkissen "Quoobo" (ganz oben) dienen sie therapeutischen Zwecken. Einen beruhigenden Einfluss üben die niedlichen Roboter zum Beispiel auf Demenzpatienten aus.
    Regal mit Spieltieren
    /sys/data/7/galerien/504/dim_1_00008188GAL1580302291.jpg?v=0

Auf rund 200 m² Ausstellungsfläche, die barrierefrei zugänglich ist, können Ratsuchende, Interessierte und Fachpublikum Beispiele zur Wohnraumanpassung, Hilfsmittelversorgung und zu assistiven Technologien kennenlernen. Darüber hinaus gibt die Ausstellung einen Überblick zur Geschichte der Gehörlosen. Besucher*innen können die Entwicklung von der ersten Hörhilfe bis hin zum modernen Cochlea-Implantat bestaunen.

Mit Hilfe von Simulationsmaterialien können unsere Besucher und Besucherinnen am eigenen Körper erfahren, wie es ist, auf Barrieren zu stoßen. Die Ausstellung dient somit nicht nur der Informationsvermittlung, sondern sie bietet auch Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem eigenen und dem gesellschaftlichen Bild von Beeinträchtigung. Dadurch eröffnen sich weitere Chancen für ein inklusives Miteinander.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anmeldung und weitere Informationen

Derzeit können wir aufgrund der Pandemie je nach Infektionsgeschehen nur Online-Führungen anbieten. Um sich direkt online anzumelden, besuchen Sie bitte die Homepage der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige.
Anmeldung

Wenn Sie allgemeine Informationen oder Hilfe benötigen, können Sie sich gerne direkt an uns wenden:

VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit
Telefon: 069 714002 58
E-Mail: barrierefreiheit.ht@vdk.de

Für VdK-Mitglieder sind Führungen der Fachstelle für Barrierefreiheit kostenfrei.

Schlagworte Barrierefreiheit | Ausstellung | Hallo Freiheit | Barrieren

VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-58
Telefax: 069 714002-16
barrierefreiheit.ht@vdk.de

Drei kurze Filme geben einen Einblick in die Ausstellung

Ausstellungseröffnung, 22. Januar 2020

"Hallo Freiheit, Zusammen über Barrieren", Teil 1

"Hallo Freiheit, Zusammen über Barrieren", Teil 2

Zum Herunterladen

Blick auf die gemalte Stadt mit vielen Häusern, einer Straße, einem Bus sowie vielen Menschen.
Mit einem eigenen Kinderbuch möchte der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen allen Menschen von 3 bis 99 Jahren das Thema Barrierefreiheit näherbringen.
Barrierefreiheit
Symbolfoto: Ein großes Rollstuhlsymbol markiert einen Behindertenparkplatz
Eine Behinderung entsteht, wenn ein Mensch mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung auf Barrieren in seiner Umwelt trifft. Barrierefreiheit ist dann das Instrument, um dem Betroffenen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Symbolfoto: Ein Richterhammer mit einem Paragraphen-Zeichen darauf
Neben qualifizierter sozialrechtlicher Beratung und Vertretung in allen sozialrechtlichen Streitigkeiten bieten wir unseren Mitgliedern Orientierungssprechstunden niedergelassener Anwälte unseres Vertrauens an.
Wir unterstützen Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen, Inklusionsbeauftragte sowie Betriebs- und Personalräte bei ihrer täglichen Arbeit - und damit die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.
Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
Neben dem Sozialrecht beraten wir in allen Fragen der Barrierefreiheit und informieren Patienten, unterstützen bei der Nachlass-Regelung.
Symbolfoto: Frau streichelt einer Seniorin im Rollstuhl das Gesicht
Unter dem Dach des VdK kümmern sich rechtlich selbstständige Pflege- und Hilfsdienste sowie mehrere Betreuungsvereine um das Wohl hilfsbedürftiger Menschen.
Eine Frau und ein Mann
Die Förderung von Inklusion ist ein zentrales Anliegen des VdK Hessen-Thüringen. Auf verschiedenen Ebenen kämpfen wir für eine inklusive Gesellschaft vor Ort, auf kommunaler und landespolitischer Ebene.

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.