9. Mai 2022

Mehr Tempo bei der Inklusion!

„Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“, so lautete das Motto des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022. Wie jedes Jahr war der VdK auch dieses Mal wieder mit dabei.

„Wir brauchen tatsächlich mehr Tempo bei der Inklusion“, sagt Elke Bublitz, die Landesjuniorenvertreterin des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen. „Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde bereits vor 14 Jahren in Deutschland verabschiedet. Aber auf dem Weg hin zu einer Gesellschaft, an der alle Bürgerinnen und Bürgern gleichberechtigt teilhaben können, kommen wir seitdem nur schleppend voran.“

In vielen Lebensbereichen fehlt es insbesondere an Barrierefreiheit, und darauf haben die VdK-Junioren mit vielfältigen Aktionen am Europäischen Protesttag aufmerksam gemacht. Ob bei Ortsbegehungen oder auf inklusiven Wanderungen, im Sensibilisierungsparcours oder am Infostand – der VdK machte sich rund um den 5. Mai für mehr soziale Teilhabe stark.

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, 5. Mai 2022

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  • Ein deutliches Zeichen für Teilhabe und Barrierefreiheit haben die Kreisverbände Offenbach-Land und -Stadt mit ihrer inklusiven Wanderung gesetzt. Von Seligenstadt aus führte der Initiator Klaus Günther, Juniorenvertreter im Bezirk Darmstadt und Kreis Offenbach-Land (links), die gutgelaunten Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf einer barrierearmen Rundtour an. Wegmarkierungen mit Kreide und Plakaten der Aktion Mensch wiesen Nachzüglern den Weg.
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  • Bei einem Zwischenstopp mit Stärkung in einem Waldcafé in Hainburg knüpften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Kontakte und tauschten sich darüber aus, wie alltägliche Barrieren und Herausforderungen gemeistert werden können.
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  • Vor dem örtlichen Rewe-Markt hatte der Ortsverband Löhnberg-Selters einen Informationsstand aufgebaut, um für mehr Tempo in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit zu werben. Mit dabei waren der Ortsverbandsvorsitzende Gerd Riewe, die Juniorenvertreterin des Ortsverbands Elkerhausen, Petra Hartung (rechts), und der Juniorenvertreter des Kreisverbands Oberlahn, Dietmar Hartung (links).
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  • Die Juniorenvertreterin des Ortsverbands Bickenbach, Ilse Schmitt, und der Juniorenvertreter des Ortsverbands Pfungstadt, Jürgen Klug, haben anlässlich des Protesttags in einer Fotocollage festgehalten, was Inklusion für sie bedeutet. Zuvor hatten die beiden gelungene Beispiele für Barrierefreiheit in Bickenbach und Pfungstadt fotografiert und im Anschluss mit Mitgliedern, Familienangehörigen und Freunden darüber gesprochen.
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  • Die Junioren im Bezirksverband Kassel haben eine inklusive Wanderung am Werratalsee organisiert, an der Landesjuniorenvertreterin Elke Bublitz (Bildmitte mit Sonnenbrille) und die Landrätin des Werra-Meißner-Kreises, Nicole Rathgeber (links neben ihr), teilgenommen haben. Außerdem mit dabei waren unter vielen anderen auch der Vorsitzende des Bezirksverbands Eschwege, Heinz-Enno Piègay (hintere Reihe, Fünfter von lin ks), der Stadtrat von Eschwege Siegfried Fiegenbaum (rechts neben Elke Bublitz), der Bürgermeister der Gemeinde Meinhard, Gerhold Brill (rechts daneben) und der Behindertenbeauftragte von Bebra, Werner Könnecke (vordere Reihe rechts).
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  • Gute Laune garantiert: Angeführt vom Behindertenbeauftragten der Stadt Bebra, Werner Könnecke (links), erkundete die Gruppe die Landschaft am Werratalsee.
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  • Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.
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  • Der Landesvorsitzende Paul Weimann (rechts) war am 5. Mai in der hessischen Landeshauptstadt anzutreffen, wo der Bezirksverband Wiesbaden die Passantinnen und Passanten über den Stand der Inklusion informierte. Links neben ihm der stellvertretende Bezirksvorsitzende Claus Eckerlin und die Vorsitzende des Ortsverbands Liederbach Christine Pfeiffer.
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  • Fundierte Informationen am VdK-Stand gab es beim Vorsitzenden des Bezirksverbands Wiesbaden Jörg Müller.
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  • Wie immer, wenn der VdK auf die Defizite in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit hinweist, hatte auch GERT seinen Auftritt. Der Alterssimulationsanzug lässt erahnen, wie es sich anfühlt, körperlich beeinträchtigt zu sein.
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  • Für die musikalische Unterhaltung am VdK-Stand sorgte Louis Peschke. Darüber freuten sich Paul Weimann und Pia Hoffmann. Deren Hund hat die Fähigkeit, bevorstehende Epilepsieanfälle am Geruch erkennen.
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  • Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Claus Eckerlin überreichte der Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann Informationen zum Stand der Barrierefreiheit in Wiesbaden, die der Barriere-Beauftragte des Kreisverbands Wiesbaden, Frido Meier, ausgearbeitet hat.
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  • Auch der Wiesbadener Stadtverordnete Sebastian Rutten, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Integration, Wohnen, Kinder und Familie, nahm die VdK-Broschüre, die den Ist-Zustand der Barrierefreiheit in der hessischen Landeshauptstadt abbildet, gern entgegen. Darüber freuen sich Claus Eckerlin und der Juniorenvertreter des Kreisverbands Wiesbaden, André Weck.
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  • Der Kreisverband Marburg hat in Mellnau-Oberrosphe eine Wanderung mit Informationsstand und Sensibilisierungsparcours veranstaltet. Mit dabei waren auch Landesschatzmeister Horst Gunnesch (rechts), die Juniorenvertreterin des Bezirksverband Marburg, Christiane Spenner (hinten Mitte), und der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Marburg, Klaus-Dieter Weidemüller (rechts daneben).
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  • An mehreren Stationen unterwegs konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie es sich anfühlt, körperlich eingeschränkt zu sein. An dieser Station geht es ums Riechen, ohne etwas zu sehen ...
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  • ... Und hier ums Fühlen, ohne etwas zu sehen.
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  • Unter anderem mit Rosen für den Muttertag machte der Ortsverband Frankenberg beim Maistadtfest in der Fußgängerzone auf die unbedingte Notwendigkeit von Barrierefreiheit für eine inklusive Gesellschaft aufmerksam (von links): Juniorenvertreterin Lilo Dirmeier, Beisitzer Pedro Aquino, Vorsitzende Gerhild Buß und Kreisjuniorenvertreterin Nina Klöpping-Miele.
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  • Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VdK-Seminars „Verbandsarbeit“, dass im VdK-Begegnungszentrum in Hatzfeld-Holzhausen stattgefunden hat, unterstützen die Aktion „Tempo machen für Inklusion!“. Aktive aus verschiedenen Ortverbänden des Bezirksverbands Marburg (von links): Harri Kurz, Martina Gerlach, Peter Hof, Elke Wohlfahrt, Katja Schalk, Silvia Schmid, Armin Müller, Wolfgang Weber, Rüdiger Pitzer, Seminarleiter Helmut Bender und Hans-Jürgen Müller.
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  • Anlässlich des Protesttags haben Vertreterinnen und Vertreter des Ortsverbands Gießen und des Ortsverbands Steinbach/Albach die Stadt Gießen in puncto Barrierefreiheit inspiziert. Der Gießener Juniorenvertreter Thomas Sellner (rechts) und die stellvertretende Vorsitzende Gerda Herrmann sind gemeinsam mit Juniorenvertreterin Nicole Klös-LeBlanc (links) aus Steinbach/Albach durch die Innenstadt spaziert und haben nach Hindernissen und Stolperfallen Ausschau gehalten.
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  • In Gießen gibt es einige schon seit langem bekannte Schwachstellen wie etwa die nicht mögliche Nutzung des „Elefantenklos“ zum Überqueren der Kreuzung wegen ständig defekter Rolltreppen und fehlender Aufzüge an der Seite des Selterswegs. Die VdK-Ehrenamtler wurden darüber hinaus auch am Ende des Fußgängerwegs von der Alicenstraße zur Bleichstraße fündig. Für Rollatoren und Rollstühle ist das nicht zu überwinden.
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  • Am Blumenpavillion im Park des Stadttheaters fanden sie eine große Stolperfalle in Form einer tiefen Kuhle im Gehweg. Zusammenfassend konnten die VdK-Ehrenamtler Gießen leider nicht das Prädikat barrierefrei bzw. behindertenfreundlich verleihen. Hier muss die Stadt Gießen noch sehr viel tun. Neben den Stolperfallen und Hindernissen mangelt es auch an öffentlichen Behindertentoiletten. Es ist gut gemeint, dass sich Gastwirte an der sogenannten „netten Toilette“ beteiligen und auch Nichtgäste die Toilette aufsuchen dürfen. Leider sind diese Toiletten mit Rollator oft nicht erreichbar.
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  • Nicole Klös-LeBlanc Juniorenvertreterin OV Steinbach/Albach (rechts) und Friedhelm (links) und Yvonne Seemann vom Ortsverband Villingen haben sich umgesehen, wie es denn mit der Barrierefreiheit in Villingen bestellt ist. Bestens! Es gibt einen tollen, kleinen, aber für gehbehinderte Menschen super erreichbaren Supermarkt mit einer großen Rampe, die man nicht nur für Rollis, sondern auch mit Einkaufswagen und Rollatoren benutzen kann.
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Schlagworte Inklusion | Protesttag | Barrierefreiheit

Ein Schriftzug mit der Aufschrift Junioren im VdK

Referat Juniorenarbeit
Petra Bröhl
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-49
Telefax: 069 714002-16
juniorenarbeit.ht@vdk.de

Landesjuniorenvertreterin im VdK:
Elke Bublitz
elke.bublitz@vdk.de

Informationsmaterial zum Herunterladen

Kinder und Erwachsene
Den Alltag einfach hinter sich lassen! Die VdK-Juniorenvertreter veranstalten 2022 zwei inklusive Wochenenden: vom 22. bis 24. Juli in Fulda und vom 26. bis 28. August in Bad Homburg.
Viele Menschen
„Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“, so lautete das Motto des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022. Wie jedes Jahr war der VdK auch dieses Mal wieder mit dabei.


VdK-TV: Juniorenarbeit im VdK - spielerisch etwas über Behinderung lernen

Der VdK bezieht schon die Kleinsten mit ein, zum Beispiel im Landesverband Hessen-Thüringen: Erstklässler probierten hier zusammen mit den VdK-Ehrenamtlern aus, wie es ist, wenn man im Rollstuhl sitzt oder wenn man nicht gut sehen oder hören kann.



Symbolfoto: Viele Hände bilden gemeinsam einen Kreis
Als „Sozialanwalt“ seiner Mitglieder und aller benachteiligten Menschen kämpft der VdK für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.
Im Sozialverband VdK ist das Ehrenamt schon immer die Basis aller Aktivitäten. Seit jeher leisten sozial engagierte Menschen unentgeltlich ihren Beitrag im VdK.
Unsere Leistungen
Wir unterstützen Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen, Inklusionsbeauftragte sowie Betriebs- und Personalräte bei ihrer täglichen Arbeit - und damit die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.
Eine Frau und ein Mann
Die Förderung von Inklusion ist ein zentrales Anliegen des VdK Hessen-Thüringen. Auf verschiedenen Ebenen kämpfen wir für eine inklusive Gesellschaft vor Ort, auf kommunaler und landespolitischer Ebene.
Barrierefreiheit
3 Figuren
Wir beraten Sie gerne - zur Versorgung mit Hilfsmitteln, zu Umbaumaßnahmen zur Wohnraumanpassung und Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

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