vor 6 Tagen

VdK-Kampagne zur Pflege gestartet

Einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen ist erfüllend, führt aber oft auch an die eigenen Grenzen. Mit der aktuellen bundesweiten Kampagne "naechstenpflege" kämpft der VdK für bessere Bedingungen für Pflegebedürftige und Pflegepersonen.

Sie sind der größte Pflegedienst Deutschlands: die vielen Angehörigen, die einen nahestehenden, pflegebedürftigen Menschen versorgen. Rund 80 Prozent der über vier Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause betreut, die meisten sogar ohne Unterstützung durch professionelle Pflegekräfte. Doch während die Medien immer wieder über Missstände in stationären Einrichtungen berichten, nimmt die Öffentlichkeit wenig Anteil an der Situation in der privaten, häuslichen Pflege.

Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung - Film zur VdK-Pflegekampagne


Das möchte der VdK mit dieser Kampagne ändern, indem er nicht nur die Betroffenen - die Pflegebedürftigen und Pflegenden - endlich einmal zu Wort kommen lässt und darauf aufmerksam macht, welche immensen Herausforderungen von ihnen tagtäglich gemeistert werden, sondern indem er vor allem auch für eine Verbesserung der Bedingungen, unter denen diese Pflege stattfindet, kämpft. Insbesondere fordert der VdK, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu erleichtern. Dazu gehört, dass sich Berufstätige ohne Angst vor Jobverlust freistellen lassen können, um sich fulltime um ihren Angehörigen zu kümmern. In dieser Zeit müssen sie auch finanziell abgesichert sein und zudem mehr Rentenpunkte als bisher erhalten.

Den Auftakt zur Kampagne bildete am 9. Mai eine Pressekonferenz in Berlin mit Verena Bentele. Die VdK-Präsidentin stellte die Kampagne vor und informierte über die Ergebnisse der Pflegestudie, die der Pflegewissenschaftler Professor Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück im Auftrag des Sozialverbands VdK durchgeführt hat. Für das laufende Jahr sind zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen geplant, mit denen der VdK bundesweit seine Forderungen publik machen und erläutern will.

Für alle Informationen zu Programm und Ablauf der Kampagne wurde die eigene Webseite www.vdk-naechstenpflege.de eingerichtet. Inhalte dort sind unter anderem: ein Film zur Kampagne (siehe auch oben), unsere Forderungen, ein Mitmach-Bereich mit Materialien zum Herunterladen sowie Infos zur VdK-Mitgliedschaft mit Links zu den Seiten der VdK-Landesverbände.

Umfassende Informationen zum Thema "häusliche Pflege" finden Sie darüber hinaus in der aktuellen VdK-Broschüre "Pflege zu Hause - Was muss ich wissen?" und in dem Ratgeber "Ab wann ist man pflegebedürftig?" zur Pflegebegutachtung.

Schlagworte Kampagne | häusliche Pflege | Pressekonferenz | Pflege-Studie

Stabsstelle Sozialpolitik, Frauenarbeit und Inklusion
Esther Wörz
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt
Telefon: 069 714002-17
Telefax: 069 714002-22
sozialpolitik.ht@vdk.de


#naechstenpflege: Spektakulärer Start der VdK-Pflegekampagne in Berlin


Einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen ist erfüllend, bringt einen aber oft auch an die eigenen Grenzen. Was pflegende Angehörige Tag für Tag leisten, wird von der Politik gerne übersehen. Mit seiner großen, bundesweiten Kampagne "#naechstenpflege" will der Sozialverband VdK auf die Situation in der häuslichen Pflege aufmerksam machen und für bessere Bedingungen sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für diejenigen, die sie versorgen, kämpfen.


Große VdK-Pflegekampagne: Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung

Symbolfoto: Eine Frau im Büro telefoniert
Der VdK informiert und unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Pflege und Rente – qualifizierter Sozialrechtsschutz inklusive.
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
Mehrere Menschen
Sich für ein inklusives Zusammenleben einzusetzen ist ein besonderes Anliegen der jüngeren Mitglieder im VdK. Nicht nur in der Politik und am Runden Tisch. Sondern vor allem zusammen mit den Menschen, dort, wo sie leben und arbeiten.
Kinder und Erwachsene stehen auf einer Rollstuhl-Hebebühne eine Busses.
Mit außergewöhnlichen Aktionen, gezielten Projekten und informativen Veranstaltungen bringen wir unsere Ideen und Forderungen in die Öffentlichkeit.

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