24. November 2021

Verena Bentele auf Lesereise durch Hessen und Thüringen

Ihre Energie und ihr starker Wille, sozialpolitisch etwas zu bewegen, wirken mitreißend. Das empfanden auch die Menschen, die Verena Bentele auf ihrer Lesetour persönlich erleben konnten. Die Reise führte sie von Marburg, Stadtallendorf und Idstein bis nach Gotha.

Verena Bentele stellt ihr neues Buch vor

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  • Das jüngste Buch von VdK-Präsidentin Verena Bentele. Darin schildert sie mitunter sehr persönlich, welche Situationen in ihrem eigenen Leben sie gelehrt haben, wie wichtig ein funktionierender Sozialstaat ist.
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  • Erste Station auf der Lesereise: Marburg. VdK-Landesschatzmeister Horst Gunnesch (links), der auch der Kreisvorsitzende von Marburg ist, begrüßt Verena Bentele und Philipp Stielow, den Pressesprecher des VdK Hessen-Thüringen und Co-Autoren des Buchs, im Vortragssaal des Softwarezentrums Marburg.
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  • Trotz steigender Zahlen bei den Corona-Infektionen waren zirka 40 Besucher zur Lesung gekommen und zeigten starkes Interesse an den zentralen Thesen und Argumente, die Verena Bentele in ihrem Buch vertritt. Ganz konkret zeigt sie darin auf, wie sich durch eine Stärkung der sozialen Sicherungssysteme die wachsende Spaltung in der Gesellschaft aufhalten lässt.
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  • VdK-Präsidentin Bentele appelliert an die künftige Bundesregierung, die Forderungen des Sozialverbands nach Einführung einer eigenen Kindergrundsicherung oder nach Zusammenlegung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung in die Tat umzusetzen. Das fand die Zustimmung ihrer Zuhörer und Zuhörerinnen in Marburg.
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  • Erinnerung an einen außergewöhnlichen Besuch aus Berlin: Viele Besucher und Besucherinnen erwarben im Anschluss an die Lesung ein Buch und ließen es von der Autorin signieren.
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  • Zweite Station auf der Lesereise: Stadtallendorf. Bürgermeister Christian Somogyi begrüßt die VdK-Präsidentin im Namen der Stadt. Dieses Mal lud der VdK in die Stadthalle von Stadtallendorf ein.
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  • Wieder waren viele Interessierte gekommen, um Verena Bentele zu erleben. Die 39-Jährige las nicht nur einige Passagen aus ihrem Buch vor, sondern verknüpfte dies auch immer mit Schilderungen ihres persönlichen Werdegangs, um deutlich zu machen, warum sie so entschieden für soziale Gerechtigkeit kämpft. Das fanden viele im Publikum beeindruckend.
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  • Im Dialog mit Philipp Stielow. Der Pressesprecher des Landesverbands Hessen-Thüringen hat zusammen mit Dr. Ines Verspohl, Abteilungsleiterin Sozialpolitik im VdK Deutschland, Verena Bentele beim Recherchieren und Schreiben des Buchs unterstützt. Alle Drei berichten, dass dabei mitunter auch lebhaft diskutiert wurde, bis man sich auf einen Wortlaut geeinigt hatte, hinter dem alle stehen konnten.
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  • Die Gastgeberinnen (von links): Renate Weitzel, Erika Krämer-Dickhaut, Monika Görge und Marion Humrich vom Ortsverband Stadtallendorf. Und in der Mitte: Verena Bentele und Philipp Stielow
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  • Interessiert an Sozialpolitik: Auch Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somoguy wünschte sich ein Exemplar des Buchs "Wir denken neu". Verena Bentele hat es gerne für ihn signiert.
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  • Dritte Station der Lesereise: Idstein. Hier wurde Verena Bentele von Landesgeschäftsführerin Claudia Koeppen-Rokstein und dem Landesvorsitzenden Paul Weimann mit großer Freude begrüßt.
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  • Alfred Strauß, der Vorsitzende des Ortsverbands Idstein, hatte die Veranstaltung bestens vorbereitet. Als Gastgeber sprach er die einleitenden Worte zu Beginn der Veranstaltung in der Idsteiner Stadthalle.
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  • "Eine so erfolgreiche Spitzensportlerin hatten wir hier noch nie zu Gast!" Mit diesen Worten begrüßte Stadtrat Karl-Wilhelm Höhn die VdK-Präsidentin in Idstein und spielte damit auf die vielen Weltmeisterschaftstitel und Paralympicssiege an, die Verena Bentele in ihrer früheren Karriere als Ski- und Biathlonläuferin erringen konnte.
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  • Das Idsteiner Publikum zeigte sich stark interessiert an Sozialpolitik. So entwickelte sich zwischen einigen Zuhörern und Verena Bentele und Philipp Stielow eine spannende Diskussion über den langen Atem, den es in der Politik braucht, um Veränderungen herbeizuführen. Dass Verena Bentele über genügend Kampfgeist und Ausdauer verfügt, zeigte sich dabei deutlich - vielleicht etwas, was sie im Leistungssport gelernt hat.
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  • Das mediale Interessen an der Lesereise der VdK-Präsidentin war groß. Viele lokale und überregioanle Zeitungen berichteten über ihren Besuch in Hessen und Thüringen, hinzu kamen auch Interviewanfragen von einem Fernsehsender und einem Online-Kanal.
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  • David Wolf (links) ist Vorsitzender im Orts- und im Kreisverband von Gotha. Dass Verena Bentele seiner Stadt einen Besuch abstattete, freute den engagierten VdKler sehr.
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  • Eine besondere Ehre wurde Verena Bentele in Gotha zuteil. Bürgermeister Kurt Kreuch empfing die VdK-Präsidentin im Rathaussaal und lud sie dazu ein, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.
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  • Unser Landesverband ist der einzige im VdK, der den Westen und Osten Deutschlands miteinander verbindet. In Gotha sprachen deshalb der Landesvorsitzende Paul Weimann (links) und sein Stellvertreter Gottfried Schugens aus Thüringen gemeinsam die Grußworte zu Beginn der Veranstaltung mit Verena Bentele und Philipp Stielow.
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  • Ein gut eingespieltes Team: Verena Bentele und Philipp Stielow. Beide bereitete es auch bei der vierten Lesung in drei Tagen sichtbar Vergnügen, mit den Zuhörerinnen und Zuhörern über Sozialpolitik zu diskutieren.
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  • Vielen Dank für diese interessante Veranstaltung und die vielen Ideen und Anregungen, über die Absicherung von Lebensrisiken durch den Zusammenhalt in einer solidarischen Gemeinschaft der Versicherten neu nachzudenken! Wie hier in Gotha bekamen Verena Bentele und Philipp Stielow auch bei den drei vorherigen Stationen ihrer Lesetour viel Beifall für ihren Auftritt. Bestimmt war das nicht der letzte Besuch der VdK-Präsidentin in Hessen und Thüringen.
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Wie wichtig gesellschaftliche Unterstützung ist, hat Verena Bentele selbst schon früh erfahren. Denn das Sprachprogramm für ihren Computer, das sie, die als nicht sehend geboren wurde, für die Schule benötigte, wurde von der Krankenkasse bezahlt - ihre Familie hätte es sich vermutlich nicht leisten können. Die Schule, an der Verena Bentele dann 2001 ihr Abitur ablegte, stand übrigens in Marburg, und die oberhessische Stadt war jetzt auch die erste Station auf ihrer Lesereise, die sie durch Hessen und Thüringen führte. Stets an ihrer Seite: Philipp Stielow, Pressesprecher des VdK Hessen-Thüringen und einer der beiden Co-Autoren von Verena Benteles jüngstem Buch "Wir denken neu. Damit sich Deutschland nicht weiter spaltet". Er moderierte die vier Veranstaltungen, die auf dem Programm der Lesetour standen.

Reform des Sozialstaats

"Dieses Buch soll Mut machen, die sozialen Sicherungssysteme zu festigen und zu stärken. Denn unser Land ist zunehmend gespalten, was Einkommen und Wohlstand betrifft, aber auch im Denken und Fühlen der Menschen." So hat es die VdK-Präsidentin in der Einleitung geschrieben. Auf ihrer Lesereise erklärte sie, wie diese Stärkung gelingen kann: durch die Zusammenlegung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung zum Beispiel, durch eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle Berufstätigen, auch Beamte und Selbstständige, einzahlen, durch die Einführung einer eigenen Grundsicherung für Kinder - und durch eine einmalige Vermögensabgabe für die ganz Reichen, um die Kosten der Corona-Pandemie finanzieren zu können.

Ihre Vorschläge zur Reform des Sozialstaats fanden unter den Zuhörerinnen und Zuhörern nahezu ungeteilte Zustimmung. Nur manchem ging es mit dem gesellschaftlichen Wandel nicht schnell genug - auch Politikverdruss war aus dem Publikum zu vernehmen. Dem konnte Verena Bentele ihre Ausdauer und ihre positive Grundeinstellung entgegensetzen: "Hoffnung ist mein Grundnahrungsmittel", erklärte sie, warum sie beharrlich weiter für soziale Gerechtigkeit kämpft.

Auch im Anschluss an die Lesungen hatte die VdK-Präsidentin alle Hände voll zu tun. Denn viele Besucher wünschten sich ein vor ihr persönlich signiertes Buchexemplar.

Ein Höhepunkt der Reise war sicherlich auch der herzliche Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Gotha, der sie dazu einlud, sich in Goldene Buch der Stadt einzutragen. Am Ende zeigte sich Verena Bentele erfreut über die große positive Resonanz, die ihr Auftritt an jedem der vier Orte in Hessen und Thüringen gefunden hatte. Und sie schloss es nicht aus, im kommenden Jahr wiederzukommen, um auch noch andere Teile im Osten und Westen unseres Landesverbands kennenzulernen.

Schlagworte Verena Bentele | Buchvorstellung | Lesereise

Pflegende Angehörige nicht im Stich lassen

Gut Dreiviertel aller Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Doch die Corona-Pandemie stellt viele pflegende Angehörige vor große Herausforderungen: Wie sollen sie die Pflege zuhause noch sicherstellen, wenn man Ansteckung verhindern und soziale Distanz wahren muss. Der VdK fordert, die Pflegebedürftigen und die, die pflegen, nicht im Stich zu lassen.



Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Leitbild
Um unser Leitbild an die aktuelle gesellschaftliche Situation anzupassen, hat der Landesvorstand ergänzend eine Resolution verabschiedet.
Unsere Leistungen
Die Angebotspalette des VdK Hessen-Thüringen reicht von der Sozialberatung über die Unterstützung schwerbehinderter Arbeitnehmer bis hin zu Dienstleistungen für Menschen mit Hilfebedarf.
Satzung
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Der VdK ist parteipolitisch, religiös und weltanschaulich unabhängig. In unserer Satzung haben wir festgelegt, was uns sonst noch alles wichtig ist.
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