Sozialpolitisches Gespräch in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Der Bezirksverband Wiesbaden hat die Fraktionen der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung eingeladen. Im Nachgang zur Kommunalwahl wurden die sozialpolitischen Forderungen des VdK zu den Bereichen Pflege, Barrierefreihei und, Wohnraum diskutiert.

Der Bezirksverband Wiesbaden im Gespräch mit Lokalpolitikern, 21.10.2021, Wiesbaden, „Haus der Heimat"

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  • Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen waren der Einladung des Arbeitskreises Sozialpolitik des VdK-Bezirksverbands Wiesbaden gefolgt.
    Mehrere Menschen
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  • Jan Kraus (links), stellvertretender Bezirksvorsitzender und Beauftragte für Sozialpolitik, moderierte die Veranstaltung in konstruktiver Arbeitsatmosphäre.
    Zwei Männer
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  • Raphael Zikesch, VdK-Referent für kommunale Sozialpolitik, stellte die sozialpolitischen Forderungen des VdK für die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden vor.
    Mehrere Menschen
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  • Interessierte Kommunalpolitiker (von links): Nadine Ruf für die SPD-Fraktion, André Weck für die CDU-Fraktion und Dr. Matthias Linz für die FDP-Fraktion.
    Eine Frau und zwei Männer
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  • Gesine Bonnet (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Sprecherin für Wirtschaftspolitik, Integration und Familie.
    Eine Frau
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  • Bezirksvorsitzender Jörg Müller (rechts) betonte die Bedeutung eines hauptamtlichen kommunalen Behindertenbeauftragten für Wiesbaden.
    Ein Mann spricht
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  • Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist im Pflegebereich mit vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten vergleichsweise gut aufgestellt. Dennoch sind sie vielen pflegenden Angehörigen nicht bekannt, worauf die Umfrage des Landesverbandes zur Situation der häuslichen Pflege hinweist, die VdK-Referent Raphael Zikesch vorstellte.
    Ein Mann spricht
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  • Jürgen Wöhrle, Mitglied im Seniorenbeirat Wiesbaden, berichtete als Sozialberater des Kreisverbands von den Erfahrungen pflegender Angehöriger.
    Ein Mann spricht
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  • Klaus Reifert (Mitte), Mitglied im VdK-Landesvorstand und im Seniorenbeirat Wiesbaden, verweist auf die Notwendigkeit einer Anpassung der aktuellen hessischen Bauordnung im Bereich der Barrierefreiheit.
    Drei Männer
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An dem Treffen im Wiesbadener „Haus der Heimat“ nahmen die Stadtverordneten Gesine Bonnet (Bündnis 90/Die Grünen), Nadine Ruf (SPD), André Weck (CDU) und Dr. Matthias Linz (FDP) sowie Seher Örtülü vom Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden teil. Für den VdK saßen unter anderen der Bezirksvorsitzende Jörg Müller, sein Stellvertreter Jan Kraus und der Vorsitzende des Ortsverbands Wiesbaden-Biebrich, Jürgen Wöhrle, sowie das Landesvorstandsmitglied Klaus Reifert mit am Tisch. Raphael Zikesch, VdK-Referent für kommunale Sozialpolitik, formulierte in seinem Impulsvortrag Wünsche, Anregungen und Forderungen des Sozialverbands an die Parteien im Wiesbadener Stadtparlament. Hieraus entwickelte sich eine gut zweistündige rege und konstruktive Diskussion zu den Bereichen Pflege, Barrierefreiheit und Wohnraum.

Stadtverordnetenvertreter wünschen sich Pflegewegweiser

Unter anderem äußerten die Kommunalpolitiker den Wunsch nach einem „Pflegewegweiser“. Dieser sollte, gefüllt mit Informationen und Tipps, Betroffenen, deren Angehörigen, aber auch professionell Pflegenden und nicht zuletzt Politikern einen barrierefreien Einstieg in die Thematik geben und begleitend zur Seite stehen.
Für die in Wiesbaden lebenden rund 30.200 Menschen mit Schwerbehinderung ist nach Ansicht der VdK-Vertreter ein kommunaler Behindertenbeauftragter dringend nötig. „Diese Menschen haben einen besonderen Hilfebedarf“, sagte Raphael Zikesch. Der oder die Behindertenbeauftragte sollte den Betroffenen beratend zur Seite stehen und helfen, auch bürokratische Hürden zu überwinden. Ebenso wichtig sei, dass der öffentliche Raum barrierefrei werde. Inklusive Freizeit- und Kulturangebote sollten die Teilhabe beeinträchtigter Personen an der Gesellschaft ermöglichen. In diesem Zusammenhang kam auch das Thema barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum zur Sprache, das für den VdK von existenzieller Bedeutung ist.

Die sehr konstruktive Diskussion diente zur Feststellung des aktuellen Ist-Zustandes in Wiesbaden hinsichtlich der sozialpolitischen Forderungen des VdK und der Definition künftiger Handlungsbereiche. Diese sollen dann aus Sicht des Bezirksverbands im Idealfall gemeinsam von Politik und Sozialverband angegangen werden.
Bernd-Rainer Volz

Schlagworte Sozialpolitik vor Ort | Pflege | Barrierefreiheit | Wohnen

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