Spannende Talkrunde im Video

"Pflege ist Menschenwürde": Über die aktuelle Situation in der Pflege diskutierten der Landesvorsitzende des VdK Hessen-Thüringen, Paul Weimann, und die Präsidentin des VdK Deutschland, Verena Bentele, mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier.

Seit Langem setzt sich der VdK für eine menschenwürdige Pflege ein – bei der stationären und der häuslichen Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die Corona-Pandemie hat die ohnehin starke Belastung aller daran Beteiligten noch einmal extrem erhöht. Um darüber zu debattieren, empfing der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier Paul Weimann und Verena Bentele in der Hessischen Staatskanzlei.

Video: Diskussion zur Pflege in der Hessischen Staatskanzlei

Im intensiven Austausch (von links nach rechts): Paul Weimann, Verena Bentele, Volker Bouffier und Moderatorin Lisa-Hanifa Habib.

Verena Bentele verwies auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des VdK Deutschland zum Schwerpunkt häusliche Pflege, an der 16.000 Personen teilgenommen haben: Diese habe ergeben, dass pflegende Angehörige vor allem durch die Angst, das pflegebedürftige Familienmitglied anzustecken, unter enormen Druck gestanden hätten. Heimbewohnerinnen und -bewohner hätten infolge der pandemiebedingten Besuchsbeschränkungen insbesondere unter Einsamkeit gelitten – für sie sei die oft monatelange Isolation außerordentlich hart gewesen.

Die Position des VdK brachte Paul Weimann auf den Punkt. "Pflege ist Menschenwürde", sagte der Landesvorsitzende und hob die Bedeutung der kommunalen Strukturen im Bereich der Pflege hervor – in den Städten und auf dem Land.

Pflegende Angehörige nicht im Stich lassen

Gut Dreiviertel aller Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Doch die Corona-Pandemie stellt viele pflegende Angehörige vor große Herausforderungen: Wie sollen sie die Pflege zuhause noch sicherstellen, wenn man Ansteckung verhindern und soziale Distanz wahren muss. Der VdK fordert, die Pflegebedürftigen und die, die pflegen, nicht im Stich zu lassen.



Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Leitbild
Um unser Leitbild an die aktuelle gesellschaftliche Situation anzupassen, hat der Landesvorstand ergänzend eine Resolution verabschiedet.
Unsere Leistungen
Die Angebotspalette des VdK Hessen-Thüringen reicht von der Sozialberatung über die Unterstützung schwerbehinderter Arbeitnehmer bis hin zu Dienstleistungen für Menschen mit Hilfebedarf.
Satzung
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