4. Juni 2020

Für mehr Barrierefreiheit

Der VdK-Ortsverband Frankfurt-Schwanheim setzt sich für mehr Barrierefreiheit im Stadtteil ein. Mit einem Forderungskatalog hat sich der Vorstand an die lokalen Parteienvertreter gewandt.

Ziel der sozialpolitischen Initiative ist es, bessere Bedingungen für benachteiligte Menschen zu schaffen. Um dies zu erreichen, sollen die Entscheidungsträger vor Ort darüber informiert werden, welche Gehwege oder öffentlichen Einrichtungen im Stadtteil nicht barrierefrei sind.

„Sobald es uns die Corona-Pandemie erlaubt, werden wir unseren Forderungen in persönlichen Gesprächen Nachdruck verleihen und die Parteien auch um eine schriftliche Stellungnahme zu allen Punkten bitten“, so der Vorsitzende des VdK Frankfurt-Schwanheim, Dieter Müller. „Unsere Gemeinschaft im Stadtteil darf sich
durch Barrieren nicht in Alt oder Jung, Gesund oder Krank spalten. Die Ortspolitiker müssen dafür sorgen, dass alle Menschen hier am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“

Ein Mann mit einem Fahrrad
Mit seinem Fahrrad demonstriert der Ortsverbandsvorsitzende Dieter Müller, welche Stolperfallen für Rollatoren und Kinderwagen das Kopfsteinpflaster im Stadtkern von Frankfurt-Schwanheim birgt. | © VdK Hessen-Thüringen

Forderungskatalog

In den Rubriken „Senioren- und kinderfreundliche Verkehrsbedingungen im Stadtteil“ und „Barrierefreiheit im Stadtteil“ sind in dem Forderungskatalog die Mängel ebenso konkret benannt wie die Vorschläge zu ihrer Behebung. So fehlen etwa barrierefreie Bordsteine und Straßenmarkierungen, und die Toilette an der Straßen-
bahn-Endhaltestelle ist meist abgeschlossen und nicht barrierefrei. „Solche Missstände führen dazu, dass Menschen mit Behinderungen sich nicht aus dem Haus trauen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für sie nicht möglich ist“, betont Dieter Müller.

Ein Mann an einer Treppe
„Es ist ein Unding“, findet der Ortsverbandsvorsitzende Dieter Müller, dass die öffentlichen Toiletten an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 12 in Frankfurt-Schwanheim für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht erreichbar sind. | © VdK Hessen-Thüringen

Ferner fordert der Ortsverband ein eigenes barrierefreies Bürgerhaus für den Stadtteil und eine Seniorenwohnanlage mit Kurzzeitpflege. Umgehend bewerkstelligt werden müsse der barrierefreie Zugang zum Büro der öffentlichen Sprechstunden für soziale und rechtliche Angelegenheiten im Wilhelm-Kobelt-Haus. Mit mehr
als 500 Mitgliedern ist der VdK in Frankfurt-Schwanheim gut vertreten, sodass der Vorstand um Dieter Müller gute Chancen sieht, mit den Verantwortlichen vor Ort in einen konstruktiven Dialog treten zu können.

Schlagworte Barrierefreiheit | Sozialpolitik | Sozialpolitik vor Ort | Teilhabe

Stabsstelle Sozialpolitik
Esther Wörz
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sozialpolitik.ht@vdk.de


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