Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Wohnen, Rente und Pflege im Fokus des Neujahrsempfangs in Frankfurt

Kämpferische Worte zum Start der neuen Legislaturperiode in Hessen: Beim traditionellen Jahresauftakt des VdK machte der Landesvorsitzende Paul Weimann deutlich, welche Ziele sich der Verband für 2019 gesetzt hat.

Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Organisationen nutzten den Empfang in der Deutschen Bibliothek wieder gerne zum zwanglosen Austausch. Sie folgten aufmerksam den Ausführungen von Paul Weimann sowie der Ansprache von Stefan Grüttner, der beim VdK seinen letzten offiziellen Termin als hessischer Sozialminister wahrnahm und die großen Leistungen des Verbands lobte.

Neujahrsempfang in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt, 16. Januar 2019

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  • Gut gefüllter Saal: Rund 200 Gäste folgten in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt den Ansprachen zum Jahresbeginn.
    viele Menschen
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  • Wo kann ich unterschreiben? Zu der pünktlich zum Neujahrsempfang gestarteten Online-Petition des VdK für mehr barrierefreies Bauen gab es an einem Sonderstand vielfältige Informationen. Lea Lehn (rechts) von der Stabsstelle Sozialpolitik und Barbara Goldberg (Zweite von rechts), Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, hatten schon vor dem offiziellen Beginn der feierlichen Veranstaltung alle Hände voll zu tun.
    mehrere Menschen
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  • Der Landesvorsitzende ging natürlich mit gutem Beispiel voran: Paul Weimann trug sich umgehend in die ausgelegte Unterschriftenliste zur Petition ein.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Herzlich willkommen beim VdK: Landesfrauenvertreterin Ursula König-Schneyer begrüßte die Gäste und freute sich über das große Interesse an den Anliegen des Verbands.
    eine Frau
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  • Kämpferische Worte zum Start der neuen Legislaturperiode in Hessen: In seiner Ansprache betonte Paul Weimann, auch im Gespräch mit der neuen Landesregierung werde sich der VdK fordernd in die Sozialpolitik einbringen. "Ein wenig ungehalten sind wir darüber, dass im Kapitel 'Wohnraum schaffen' des Koalitionsvertrags der Begriff Barrierefreiheit gar nicht vorkommt", sagte der Landesvorsitzende.
    ein Mann
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  • Bauen in Hessen nur noch barrierefrei: In vielen Beratungen des VdK gehe es darum, dass ältere Menschen ihre nicht barrierefreien Wohnungen verlassen und in Pflegeeinrichtungen wechseln müssten, berichtete Paul Weimann. „Wir haben heute unsere Online-Petition für mehr barrierefreies Bauen gestartet. Damit fordern wir den Hessischen Landtag auf, die 2018 novellierte Hessische Bauordnung erneut zu ändern, um die Benachteiligung etwa Älterer und Menschen mit Behinderungen auf dem Wohnungsmarkt zu beseitigen.“
    ein Mann
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  • Momentaufnahme: Mancher Gast war technisch bestens ausgestattet, um den Auftritt von Paul Weimann am Rednerpult im Bild festzuhalten.
    Saal mit Menschen
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  • Gern gesehener Gast beim VdK: Ein großes Lob für die Leistungen des Verbands kam vom scheidenden hessischen Sozialminister Stefan Grüttner. Zur aktuellen Online-Petition äußerte er sich positiv: "Mit der Forderung von barrierefreiem Wohnungsbau rennt der VdK bei Sozialpolitikern offene Türen ein", sagte Grüttner.
    ein Mann
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  • Dank an Stefan Grüttner: Paul Weimann würdigte noch einmal die produktive Zusammenarbeit mit dem VdK.
    zwei Männer
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  • VdK-Mann für humorvolle Schlussworte: Der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Günther Schnell dankte den Anwesenden für ihr Kommen und lud dazu ein, sich am Buffet zu stärken.
    Ein Mann
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  • Auch für entspannte Plauderei war Zeit: Die stellvertretende Geschäftsführerin Claudia Koeppen-Rokstein unterhielt sich gern mit dem ehemaligen Landesvorstandsmitglied Karl Eugen Becker.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Auch ihnen ging der Gesprächsstoff nicht aus: Landesvorstandsmitglied Hans-Joachim Prassel (links) und der Frankfurter Bezirksjuniorenvertreter Jürgen Kremser.
    Zwei Männer
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  • Mit viel Spaß dabei: Landesvorstandskollegin Ellen Benölken scherzte mit Josch Steinmetz, dem Leiter des VdK-Ehrenamtsreferats.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Freuten sich über das Treffen: die Landesvorstandsmitglieder Christa Hof und Erwin Lippert.
    Eine Frau und ein Mann
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In seiner Rede brachte Paul Weimann die VdK-Positionen zu den aktuellen sozialpolitischen "Baustellen" in Hessen auf den Punkt. Zudem skizzierte er die Schwerpunktthemen, denen sich der VdK 2019 verstärkt widmen wird – vom Kampf gegen die soziale Spaltung bis hin zu dringlichen Verbesserungen in den Bereichen Rente und Pflege.

Vor allem aber wies er auf die neue Petition des VdK für mehr barrierefreies Bauen (siehe Petition für mehr barrierefreies Bauen) hin, die pünktlich zum Neujahrsempfang startete. Dass ein Großteil der Anwesenden die Petition schon im Laufe des Empfangs unterschrieben hat, ist auf jeden Fall als gutes Signal zu werten.

Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


Weg mit den Barrieren!
Jetzt die VdK-Kampagne für ein barrierefreies Deutschland unterstützen.
www.weg-mit-den-barrieren.de


VdK-TV: Erwerbsminderungsrente - eine Rente, die in die Armut führt?

Etwa 1,78 Millionen Menschen in Deutschland bekommen eine Erwerbsminderungsrente, Tendenz steigend. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema und zeigt, wo der VdK Handlungsbedarf sieht.



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Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

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Als „Sozialanwalt“ seiner Mitglieder und aller benachteiligten Menschen kämpft der VdK für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.
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Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
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