Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Vorsorge vor Reha und Rente

Im Fokus der diesjährigen Tagung der Versichertenältesten standen die Themen gesundheitliche Vorsorge und Rehabilitation am Arbeitsplatz. Dabei setzten sich die Teilnehmer kritisch mit den bestehenden Angeboten der Rentenversicherung auseinander und forderten mehr Engagement der Arbeitgeber, um die gesundheitlichen Belastungen in der Arbeitswelt möglichst gering zu halten.

Es zeigte sich, dass vor allem die psychosomatischen Erkrankungen durch Überlastung am Arbeitsplatz in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Viele Arbeitnehmer leiden aber auch an orthopädischen Problemen. Den drohenden Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit müsse durch gezielte Angebote vorgebeugt werden, waren sich alle Anwesenden einig. Gesundheitliche Prävention habe daher noch Vorrang vor der Rehabilitation.

Tagung der Versichertenältesten, 4. September 2018, Grünberg

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  • VdK-Landesvorsitzender Paul Weimann begrüßte die Teilnehmer der Tagung, die unter dem Motto "Gesundheitliche Prävention und Rehabilitation in der Arbeitswelt" stand. Er wies darauf hin, wie wichtig der gemeinsame Austausch sei, und bedankte sich bei den Versichertenältesten für ihre wertvolle ehrenamtliche Arbeit.
    Ein Mann hält eine Rede
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  • Der Einladung des VdK Hessen-Thüringen waren zahlreiche Versichertenälteste und -berater gefolgt, ging es dieses Mal doch vorrangig um das wichtige Thema Prävention. Die Deutsche Rentenversicherung hat 2015 einen speziellen "Firmenservice" gegründet, der Arbeitgeber, Werksärzte, Betriebsräte und Schwerbehindertenvertreter berät, wie sie zur Gesundheit ihrer Beschäftigten beitragen können. Ob die bestehenden Angebote zu Prävention und Reha ausreichen, wurde bei dieser Tagung kontrovers diskutiert.
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  • Er führte souverän und gelassen durch diesen Tag: Karl Eugen Becker, langjähriges ehemaliges Mitglied des VdK-Landesvorstands, hatte sich bereit erklärt, die Veranstaltung zu moderieren.
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  • "Ideal wäre es, wenn Menschen gar nicht erst erkrankten. Daher ist Prävention wichtig", zeigte sich Andrea Köhler, Abteilung Rehabilitation und Klinikmanagement bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Hessen, überzeugt. Vom Gesetz her sei die Rentenversicherung für die Prävention im Berufsleben zuständig, erklärte sie. Daher beteilige sich die DRV Hessen an dem Modellprojekt "rehapro", das Arbeitnehmer dabei unterstützt, individuelle Maßnahmen zum Erhalt der eigenen Gesundheit zu entwickeln und umzusetzen. Am häufigsten betreffe dies orthopädische Probleme.
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  • Kritischer Einwand: „Drei Euro pro Versicherten für Reha-Leistungen auszugeben ist viel zu wenig“, bemängelte Oliver Wolfgang Vetter, der im Waldeck-Frankenberg-Kreis als ehrenamtlicher Rentenberater für die DRV Hessen tätig ist.
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  • Wichtige Fragen: „Wie viele Reha-Anträge werden abgelehnt und wie lange dauert es im Schnitt von der Antragsstellung bis zur Bewilligung?“, wollte Hans-Joachim Prassel, Mitglied des Landesvorstands des VdK Hessen-Thüringen, von den Experten der DRV wissen. Und er bekam sofort eine Antwort: Etwa ein Drittel der Anträge würde abgelehnt, und die Bearbeitungsdauer liege im Schnitt bei 20 Tagen, so Andrea Köhler.
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  • "Unser Ziel ist der langfristige Erhalt der beruflichen Leistungsfähigkeit!" Frank Packschies, Referatsleiter Firmenservice bei der DRV Hessen, forderte die Unternehmen dazu auf, sich aktiv für die gesundheitliche Prävention am Arbeitsplatz zu engagieren. Denn hier müsse der Grundsatz gelten: "Prävention vor Reha vor Rente!"
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  • Martina Mertz-Schefter, Leiterin der Zentralen Widerspruchsstelle bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, gab einen Überblick über medizinische Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben.
    Eine Frau hält eine Rede
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  • Orientierung: Wolfgang Elbrecht, Versichertenältester im Werra-Meißner-Kreis, wollte wissen, wie Arbeitnehmer Unterstützung bei der Prävention beantragen können, und wurde auf die Homepage der DRV Hessen verwiesen, wo jeder sich die entsprechenden Unterlagen herunterladen kann.
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  • Ziehen an einem Strang, wenn es um die Gesundheitsförderung in der Berufswelt geht: VdK-Landesvorsitzender Paul Weimann und Landesvorstandsmitglied Heinz Schlabe. "Wir müssen das Thema Prävention in den Betrieben voranbringen! Der VdK muss den Arbeitgebern klar machen, dass sie hier eine Verpflichtung gegenüber ihren Mitarbeitern haben", so das Fazit Weimanns am Ende des Informationsaustauschs.
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Wir sind die soziale Bewegung – Der VdK wird 70

Der Sozialverband VdK Deutschland hat im Berliner e-werk seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der zentrale Begriff an diesem Abend hieß: Soziale Gerechtigkeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hauptgast des Abends, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der VdK-Erfolgsgeschichte: „2 Millionen Mitglieder – das ist schon ein Faktor“, stellte sie in ihrem Grußwort fest. Ehrenpräsidentin Ulrike Mascher erhielt die Ehrennadel des Verbandes und die neue VdK-Chefin Verena Bentele erklärte: „Die Arbeit des VdK – das weiß ich heute – wird auch in den nächsten Jahrzehnten gebraucht!“ Sehen Sie unsere Zusammenfassung der VdK-Geburtstagsfeier.


Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Leitbild
Um unser Leitbild an die aktuelle gesellschaftliche Situation anzupassen, hat der Landesvorstand ergänzend eine Resolution verabschiedet.
Angebot
Menschen stehen vor einem Wegweiser mit Richtungspfeilen.
Unser Angebot reicht von der Sozialberatung über die Unterstützung schwerbehinderter Arbeitnehmer bis zu Reisen für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Satzung
Logo des Landesverbandstages 2019
Der VdK ist parteipolitisch, religiös und weltanschaulich unabhängig. In unserer Satzung haben wir festgelegt, was uns sonst noch alles wichtig ist.
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Symbolfoto: Viele blaue Spielfigürchen bilden einen Kreis
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