Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Podiumsdiskussionen
zur Zukunft des Ehrenamts

Beim Hessentag 2018 in Korbach hat der VdK zwei spannende Podiumsdiskussionen veranstaltet. Im Mittelpunkt der Gesprächsrunden stand das ehrenamtliche Engagement.


In der ersten Debatte zum Thema „Ehrenamt und Behinderung“ wurde darüber gesprochen, wie Menschen mit Behinderungen ehrenamtliches Engagement ermöglicht werden kann. Der zweite Diskurs drehte sich um das „Ehrenamt im ländlichen Bereich“.

Podiumsdiskussionen auf dem Hessentag in Korbach, 1. Juni 2018

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  • Auf dem VdK-Podium in der Landesausstellung diskutierten (von links): Simone Pechteref, ehrenamtlich Aktive des inklusiven Begegnungszentrums freiRaum beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel, Petra Willich, aktiv im fab-Projekt „Ehrenamt für Alle“, Karl Hellmich, Gemeindevertreter von Kaufungen und Vorstandsvorsitzender des Vereins Freiwillig in Kassel, Josch Steinmetz, Ehrenamtsreferent beim VdK Hessen-Thüringen, Sabine Hörner-Zimmermann, Vorstandsmitglied im VdK-Kreisverband Waldeck, Stephan Würz, Geschäftsführer der Landesehrenamtsagentur Hessen, und Gerhard Leidorf, Engagement-Lotse im Freiwilligenzentrum Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis).
    Mehrere Frauen und Männer
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  • Die Gäste waren sich einig: Wenn Menschen mit Behinderungen ehrenamtlich aktiv sein wollen, müsse nicht nach Defiziten, sondern nach Fähigkeiten geschaut werden. „Einfach machen!“, riet etwa Klaus Hellmich, selbst Rollstuhlfahrer.
    Zwei Männer
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  • Sie habe sich im Ehrenamt selbst gefunden, sagte Simone Pechteref. Die begeisterte Ehrenamtlerin ist beispielsweise im „Montagscafé“ des Begegnungszentrums freiRaum aktiv.
    Eine Frau
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  • Um Menschen mit Behinderungen, etwa in Form einer Assistenz, ins Ehrenamt einzubinden, ist Teamarbeit unbedingt erforderlich. Der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter biete in diesen Fällen Beratung an, berichtete Petra Willich.
    Eine Frau spricht
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  • Ist es um das ehrenamtliche Engagement auf dem Land wirklich schlechter bestellt als in der Stadt? Der Frage ging Moderator Josch Steinmetz (2. v. l.) im zweiten Diskurs zum Schwerpunkt „Ehrenamt im ländlichen Bereich“ nach.
    Ein Mann mit zwei Frauen
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  • Aus Sicht von Stephan Würz gibt es auf dem Land mehr Ehrenamtler als in der Stadt, wobei die Städte aufholten. Nachwuchsprobleme hätten eher traditionelle Organisationen und Vereine.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Gerhard Leidorf konnte von einem positiven Beispiel erzählen: dem „Repair-Café“ im Freiwilligenzentrum in Niedenstein, in dem Experten Besucher bei der Reparatur von Geräten unterstützen. Seine Empfehlung: Neue Projekte einfach starten und stoppen, wenn sie keinen Erfolg haben – bis eines funktioniert.
    Ein Mann am Mikrofon
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  • Ein interessanter Vorschlag kam von Sabine Hörner-Zimmermann: Sie plädierte dafür, jahrelanges, herausragendes Engagement mit zusätzlichen Rentenpunkten zu belohnen.
    Eine Frau am Mikrofon
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  • Der VdK-Landesvorsitzende Paul Weimann begrüßte es, dass Schutz und Förderung des Ehrenamtes als Staatsziel in die hessische Verfassung aufgenommen werden sollen. „Junge Menschen sollen mitarbeiten können. Und stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt, macht Ehrenamt auch wieder Freude“, sagte Weimann.
    Ein Mann am Mikrofon
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Wir sind die soziale Bewegung – Der VdK wird 70

Der Sozialverband VdK Deutschland hat im Berliner e-werk seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der zentrale Begriff an diesem Abend hieß: Soziale Gerechtigkeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hauptgast des Abends, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der VdK-Erfolgsgeschichte: „2 Millionen Mitglieder – das ist schon ein Faktor“, stellte sie in ihrem Grußwort fest. Ehrenpräsidentin Ulrike Mascher erhielt die Ehrennadel des Verbandes und die neue VdK-Chefin Verena Bentele erklärte: „Die Arbeit des VdK – das weiß ich heute – wird auch in den nächsten Jahrzehnten gebraucht!“ Sehen Sie unsere Zusammenfassung der VdK-Geburtstagsfeier.


Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Leitbild
Um unser Leitbild an die aktuelle gesellschaftliche Situation anzupassen, hat der Landesvorstand ergänzend eine Resolution verabschiedet.
Angebot
Menschen stehen vor einem Wegweiser mit Richtungspfeilen.
Unser Angebot reicht von der Sozialberatung über die Unterstützung schwerbehinderter Arbeitnehmer bis zu Reisen für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Satzung
Logo des Landesverbandstages 2019
Der VdK ist parteipolitisch, religiös und weltanschaulich unabhängig. In unserer Satzung haben wir festgelegt, was uns sonst noch alles wichtig ist.
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