Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Neuerungen 2018

Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn bleibt weiterhin bei 8,84 Euro. Er gilt ausnahmslos ab 2018 in allen Branchen. In der Pflege steigt der Mindestlohn auf 10,55 Euro (West) und 10,05 Euro (Ost). Dort, wo der spezielle Pflegemindestlohn nicht gilt (zum Beispiel in Privathaushalten), greift der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.

Kindergeld

Zum 1. Januar 2018 wurde das Kindergeld erneut um zwei Euro pro Monat und Kind angehoben.

Hartz IV-Empfänger

Auch die Regelsätze für Menschen, die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II oder Sozialhilfe nach SGB XII beziehen, haben sich zum Jahresanfang erhöht. Alleinstehende erhalten seit dem 1. Januar 2018 416 Euro pro Monat. Paare haben Anspruch auf 374 Euro pro Person. Auch für Kinder werden höhere Sätze gezahlt.

Durchschnittlicher Zusatzbeitrag der Krankenkassen

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zum 1. Januar 2018 um 0,1 Prozent auf 1,0 Prozent gefallen.
Jede Krankenkasse legt ihren Zusatzbeitrag aber selbst fest. Dieser ergänzt den geltenden allgemeinen oder ermäßigten Beitragssatz. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Thema Krankenkassenbeiträge.

Beitragsregelung für Selbständige

Seit 1. Januar 2018 werden die Beiträge von Selbstständigen, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, nur vorläufig festgesetzt. Sobald dem Versicherten der Steuerbescheid für das vergangene Jahr vorliegt, erfolgt eine endgültige Beitragseinstufung anhand der tatsächlich erzielten Einnahmen. So kann es zu Beitragsnachforderungen kommen, aber auch zur Rückerstattung von Beiträgen.

Beitragssatz in der Rentenversicherung

Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung ist zum 1. Januar 2018 um 0,1 Prozent auf 18,6 Prozent gesunken.

Riester-Verträge

Zum 1. Januar 2018 ist die staatliche Zulage auf 175 Euro für einen Riester-Vertrag gestiegen, sofern man mindestens vier Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlt.

Hier können Sie die Neuerungen 2017 nachlesen.

Stabsstelle Sozialpolitik
Dr. Verena Findeisen
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt
Telefon: 069 714002-17
Telefax: 069 714002-22
sozialpolitik.ht@vdk.de


VdK-TV: Das Märchen vom Jobwunder in Deutschland

Das vielgerühmte deutsche "Jobwunder" ist ein Teilzeit-Wunder. Viele Menschen arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Der VdK fordert mehr echte Vollzeitjobs, um Altersarmut zu verhindern.

Ohne Hindernisse zur Stimmabgabe: War das in Hessen und Thüringen bei der Bundestagswahl 2017 möglich? Der VdK hat am Wahltag geprüft, wo Verbesserungsbedarf besteht und deckt Missstände auf.
Plakatmotiv der VdK-Aktion "Soziale Spaltung stoppen!". Ein Riss geht durch die Schrift "Soziale Spaltung stoppen".
Wir haben im Rahmen der VdK-Aktion „Soziale Spaltung stoppen!“ nachgehakt: Was sagen die Politiker in Hessen und Thüringen zu den sozialpolitischen Kernthemen des VdK wie Armut, Rente, Gesundheit, Pflege und Behinderung?
Symbolfoto: Eine Frau im Büro telefoniert
Der VdK informiert und unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Pflege und Rente – qualifizierter Sozialrechtsschutz inklusive.
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Drei Frauen
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
Junioren
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Immer mehr jüngere Menschen kommen zum VdK. Um die Belange von Arbeitnehmern, Familien und jungen Menschen mit Behinderung kümmern sich die Juniorenvertreter.
Kinder und Erwachsene stehen auf einer Rollstuhl-Hebebühne eine Busses.
Mit außergewöhnlichen Aktionen, gezielten Projekten und informativen Veranstaltungen bringen wir unsere Ideen und Forderungen in die Öffentlichkeit.