Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Zugang zur Krankenversicherung der Rentner erleichtert

Gute Nachricht für Ältere, die freiwillig in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen: Dank einer gesetzlichen Neuregelung erhalten Eltern leichter Zugang zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) und können dadurch kräftig sparen.


Im Zuge einer Änderung im Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz kann diese Versichertengruppe leichter in die KVdR wechseln und dort pflichtversichert werden. Der Vorteil daran: Pflichtversicherte Rentner zahlen teils erheblich geringere Beiträge als freiwillig versicherte Ruheständler.

Eltern profitieren von Gesetzesänderung

Grundsätzlich gilt: In die KVdR werden nur Ältere aufgenommen, die mindestens 90 Prozent der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse waren, entweder über eine freiwillige Versicherung oder eine Pflicht- oder Familienversicherung. Jetzt können auch Eltern in der KVdR versicherungspflichtig werden, die diese Voraussetzung bisher nicht erfüllten.

Sowohl Müttern als auch Vätern werden – im Gegensatz zur Kindererziehungszeit – für die zweite Hälfte ihres Erwerbslebens drei Jahre pro Kind, Stief- oder Pflegekind auf ihre Vorversicherungszeit angerechnet. Sie erreichen so unter Umständen die erforderliche Mindestversicherungszeit in der KVdR.

Vorteil nicht nur für Neurentner

Wer erst kürzlich in den Ruhestand gegangen ist oder das gerade tut, muss noch nicht einmal von sich aus tätig werden. Ab dem 1. August 2017 gestellte Rentenanträge prüft die Krankenkasse automatisch gemäß der neuen Regelung. Bestandsrentner hingegen müssen bei der Krankenkasse eine Überprüfung ihrer Versicherungszeiten beantragen.

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