Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Für einen Kurswechsel in der Sozialpolitik

Bei den vier VdK-Regionalkonferenzen in Darmstadt, Wartenberg, Melsungen und Weimar stand die zunehmende soziale Spaltung im Mittelpunkt der Diskussionen.


In einem Verband mit 1200 Ortsverbänden und 13 000 ehrenamtlich Aktiven ist der regelmäßige Gedankenaustausch ein Muss. Beste Gelegenheit dazu bieten die Regionalkonferenzen. Die Diskussion der sozialpolitischen Herausforderungen nimmt dabei stets großen Raum ein.

Auch in diesem Jahr war die Sozialpolitik das beherrschende Thema bei der Zusammenkunft der großen VdK-Familie. Die rund 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regionalkonferenzen in Darmstadt, Wartenberg, Melsungen und Weimar debattierten im Jahr der Bundestagswahl ausgiebig über die gesellschaftliche Entwicklung.

Regionalkonferenz in Darmstadt, 25. März 2017

<< 1/9 >>

  • Der Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif begrüßte die mehr als 300 Ortsverbandsvertreter im Bürgermeister-Pohl-Haus in Darmstadt-Wixhausen.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004344GAL1495022258.jpg?v=1
  • Die Botschaft bei den Regionalkonferenzen 2017: Der VdK Hessen-Thüringen ruft zu Aktionen vor der Bundestagswahl auf.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004334GAL1495021193.jpg?v=1
  • Daumen hoch für die VdK-Aktion: die Landesvorstandsmitglieder Hiltrud Korb und Hans-Joachim Prassel.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004370GAL1495036423.jpg?v=0
  • Der Leiter der Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Philipp Stielow, erläuterte die Forderungen des Verbands im Rahmen der Aktion "Soziale Spaltung stoppen!".
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004338GAL1495021302.jpg?v=0
  • Die Konferenzteilnehmer folgten den Ausführungen mit großem Interesse.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004339GAL1495021330.jpg?v=1
  • Landesgeschäftsführer Marcus Hantsche referierte zum Thema "Wie barrierefrei sind die Wahllokale?".
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004340GAL1495021358.jpg?v=0
  • Der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Günther Schnell stellte das Modell eines Mediationswesens vor.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004341GAL1495021386.jpg?v=0
  • Claudia Koeppen-Rokstein, Leiterin der Abteilung Recht und Beratung, berichtete über die sozialrechtlichen Schulungen im Verband.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004343GAL1495021444.jpg?v=0
  • Kennen sich und schätzen sich (von rechts): Klaus Müller und Egon Wewerka vom Kreisverband Usinger Land und der Vorsitzende des Kreisverbands Gelnhausen, Helmut F. Müller.
    /sys/data/7/galerien/287/dim_1_00004371GAL1495036615.jpg?v=0

Regionalkonferenz in Weimar, 8. April 2017

<< 1/7 >>

  • Der stellvertretende Landesvorsitzende Gottfried Schugens begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Regionalkonferenz Ost in Weimar.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004352GAL1495024689.jpg?v=1
  • Rund 150 Ortsverbandsvertreter nahmen an der Konferenz teil.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004353GAL1495024764.jpg?v=1
  • Die Zuhörerinnen und Zuhörer folgten den Redebeiträgen mit großen Interesse.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004354GAL1495024824.jpg?v=1
  • Die Diskussionen waren lebhaft, aber stets sachlich. Auch Christine Kulpok vom Kreisverband Jena-Saale-Holzland meldete sich zu Wort.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004355GAL1495024839.jpg?v=0
  • Selbstverständlich waren auch die Thüringer Landesvorstandsmitglieder, Dr. Rex-Oliver Funke, Heinz Schlabe und Manuela Schröder (von links) nach Weimar gekommen.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004357GAL1495024882.jpg?v=1
  • Für den Ortsverband Artern nahmen die Vorsitzende Ina Römer und Ronald Römer teil.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004358GAL1495024905.jpg?v=1
  • Auch Vertreter des Kreisverbands Sömmerda mit dem Vorsitzenden Ulrich Braun (Mitte) waren vor Ort.
    /sys/data/7/galerien/289/dim_1_00004359GAL1495024916.jpg?v=1

Regionalkonferenz in Melsungen, 29. April 2017

<< 1/7 >>

  • Herzlich willkommen zur Regionalkonferenz Nord.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004345GAL1495022404.jpg?v=0
  • Rund 300 Vertreter der Ortsverbände waren in die Kulturfabrik Melsungen gekommen.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004349GAL1495022955.jpg?v=0
  • In seinem Vortrag zur VdK-Aktion "Soziale Spaltung stoppen!" skizzierte Landesjuniorenvertreter Paul Weimann das zunehmende Auseinanderdriften der Gesellschaft.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004346GAL1495022427.jpg?v=0
  • Im Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stieß das Thema "soziale Spaltung" auf großes Interesse.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004350GAL1495022981.jpg?v=1
  • Der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Günther Schnell erläuterte, wie mithilfe eines Mediationsverfahrens Konflikte und Kompetenzstreitigkeiten abzuwenden und zu lösen sind.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004347GAL1495022620.jpg?v=1
  • Nachfragen und Diskussionsbeiträge sind das Salz in der Suppe bei den Regionalkonferenzen.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004351GAL1495023004.jpg?v=1
  • Landesschatzmeister Horst Gunnesch informierte über die moderne Finanzverwaltung im Verband.
    /sys/data/7/galerien/288/dim_1_00004348GAL1495022644.jpg?v=1

Regionalkonferenz in Wartenberg, 6. Mai 2017

<< 1/10 >>

  • Rund 300 Vertreter der Ortsverbände aus Mittelhessen waren zur Regionalkonferenz ins Wartenberg Oval gekommen.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004367GAL1495026325.jpg?v=1
  • Über die Aktion "Soziale Spaltung stoppen!" informierte Landesjuniorenvertreter Paul Weimann.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004366GAL1495026160.jpg?v=0
  • Aus dem Kreis der Teilnehmer meldete sich unter anderem der Vorsitzende des Kreisverbands Lauterbach, Hans-Jürgen Röhr, zu Wort.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004368GAL1495026421.jpg?v=0
  • In der Pause war die zunehmende Spaltung der Gesellschaft das zentrale Diskussionsthema der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004364GAL1495026105.jpg?v=1
  • PR-Material zur Aktion gab es an den Ständen im Foyer des Wartenberg Ovals.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004360GAL1495025932.jpg?v=1
  • Auch am Stand der Ehrenamtskoordinatorin des Bezirks Gießen, Ulrike Jöckel, war viel los.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004361GAL1495026029.jpg?v=0
  • Auch die Leiterin der Mitgliederabteilung in der Landesgeschäftsstelle stand für Fragen der Ortsverbandsvertreter zur Verfügung.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004362GAL1495026052.jpg?v=1
  • Ingrid Michel vom Betreuungsverein Fulda informierte unter anderem zur den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004363GAL1495026077.jpg?v=0
  • Landesschatzmeister Horst Gunnesch berichtete über verbandsinterne Themen.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004365GAL1495026134.jpg?v=1
  • Auch Landesvorstandsmitglied Ellen Schütrumpf meldete sich zu Wort.
    /sys/data/7/galerien/290/dim_1_00004369GAL1495026479.jpg?v=1

„Nicht Deutschland ist arm, aber immer mehr Menschen in Deutschland werden abgehängt.“ Mit treffenden Worten beschrieb Landesjuniorenvertreter Paul Weimann die aktuelle Problematik im sozialen Gefüge. Die wirtschaftliche Entwicklung ist gut und die Arbeitslosenquote so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr, aber gleichzeitig steigt die Armutsgefährdungsquote, gibt es immer mehr arme Rentner und nimmt die Kinderarmut zu. In Hessen leben fast 900 000, in Thüringen mehr als 400 000 armutsgefährdete Menschen. Bei den 65-Jährigen und Älteren liegt diese Quote mittlerweile schon bei 13,7 Prozent in Hessen und 13,1 Prozent in Thüringen. Etwa 144 000 Kinder und Jugendliche in Hessen und fast 50 000 in Thüringen sind auf Hartz IV angewiesen. „Jeder Betroffene ist einer zu viel“, sagte Weimann unter großem Applaus der VdK-Aktiven aus den nordhessischen Ortsverbänden.

Soziale Spaltung stoppen!

Damit die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird, sondern kleiner, geht der VdK im Vorfeld der Bundestagswahl unter dem Motto „Soziale Spaltung stoppen!“ an die Öffentlichkeit. „Wir dürfen nicht vergessen, was wir alles erreicht haben“, sagte der Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif auf der Regionalkonferenz in Darmstadt und erinnerte an die sozialpolitischen Erfolge des VdK in den letzten Jahren. Mütterrente, Rente mit 63 und Pflegereform sind dazu die wichtigsten Stichworte.

„Vor der Bundestagswahl wollen wir ein deutlich vernehmbares Signal für einen Kurswechsel in der Sozialpolitik geben“, betonte Seif. „Vom 11. bis 24. August wollen wir in einer Aktionswoche in jedem unserer zehn Bezirke große Podiumsdiskussionen veranstalten, bei denen die Bundestagskandidaten mit unseren Forderungen konfrontiert werden.“ Die vielen zustimmenden Äußerungen der Konferenzteilnehmer zur Rede des Landesvorsitzenden geben zu der berechtigten Hoffnung Anlass, dass die bundesweite VdK-Aktion „Soziale Spaltung stoppen!“ in Hessen und Thüringen große Aufmerksamkeit erregen wird.

Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


Weg mit den Barrieren!
Jetzt die VdK-Kampagne für ein barrierefreies Deutschland unterstützen.
www.weg-mit-den-barrieren.de


VdK-TV: Von Pflegestufen zu Pflegegraden – was ändert sich ab 2017?

VdK-Pflegeexperte Olaf Christen erklärt, wie sich der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff vom alten unterscheidet.



Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Symbolfoto: Viele Hände bilden gemeinsam einen Kreis
Als „Sozialanwalt“ seiner Mitglieder und aller benachteiligten Menschen kämpft der VdK für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.
Symbolfoto: Eine Frau im Büro telefoniert
Der VdK informiert und unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Pflege und Rente – qualifizierter Sozialrechtsschutz inklusive.
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Drei Frauen
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
Kinder und Erwachsene stehen auf einer Rollstuhl-Hebebühne eine Busses.
Mit außergewöhnlichen Aktionen, gezielten Projekten und informativen Veranstaltungen bringen wir unsere Ideen und Forderungen in die Öffentlichkeit.