VdK-Junioren in Aufbruchsstimmung

Bei der Landeskonferenz der Juniorenvertreter im VdK herrschte Aufbruchstimmung. Der neue Landesjuniorenvertreter Paul Weimann kündigte eine deutliche Ausweitung des Engagements an.

Rund 60 Bezirks- und Kreisjuniorenvertreter kamen Mitte November 2015 zu ihrer alljährlich stattfindenden Landeskonferenz zusammen. Aus ganz Hessen und Thüringen waren sie nach Grünberg ins VdK-Tagungshaus gereist, um auf die gemeinsame Arbeit zurückzublicken und über die zukünftige inhaltliche Ausrichtung zu diskutieren, deren Eckpunkte der neue Landesjuniorenvertreter Paul Weimann skizzierte.

Landesjuniorenkonferenz 2015, 14. November 2015

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  • Der Weg ist das Ziel: die Juniorenvertreter im Garten der Sportschule Grünberg.
    Viele Menschen
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  • Petra Bröhl, die hauptamtliche Referentin für Juniorenarbeit, eröffnete die Landesjuniorenkonferenz 2015.
    Ein Frau hält eine Rede
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  • Der inhaltliche Teil begann mit einem Rückblick auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre.
    Rücken einer Frau
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  • "Wir haben wichtige strukturelle Veränderungen auf den Weg gebracht", sagte Klaus Günther, Mitglied des Fachausschusses Juniorenarbeit.
    Mehrere Menschen
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  • "Aktivitäten in den Verbandsstufen geben der Juniorenarbeit ein Gesicht im Verband und in der Öffentlichkeit", betonte Corina Gondrom, Mitglied des Fachausschusses Juniorenarbeit.
    Eine Frau hält eine Rede
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  • "Ein Sozialverband, der alle Generationen unter einem Dach vereint, ist unser Ziel", sagte Jürgen Kremser, Mitglied des Fachausschusses Juniorenarbeit.
    Ein Mann hält eine Rede
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  • Rund 60 Bezirks- und Kreisjuniorenvertreter nahmen an der Konferenz teil.
    Viele Menschen
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  • „Wir wollen das Gesicht des VdK frischer und jünger machen“, sagte der neue Landesjuniorenvertreter Paul Weimann.
    Ein Mann hält eine Rede
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  • Wie Ina Römer diskutierten die Teilnehmer engagiert mit.
    Eine Frau spricht
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  • Um die Interessen der Junioren innerhalb des Verbands besser zu vertreten, bekam Paul Weimann das notwendige Handwerkszeug überreicht.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Die Konferenz verlief äußerst harmonisch.
    Mehrere Menschen
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  • In den Arbeitsgruppen wurden Ideen gesammelt.
    Ein Mann, eine Frau und viele Zettel
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  • Neue Herausforderungen gibt es genug.
    Viele Zettel
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Dass sich bei den VdK-Junioren in letzter Zeit viel getan hat, verdeutlichten Klaus Günther, Corina Gondrom und Jürgen Kremser. Die Mitglieder des Fachausschusses Juniorenarbeit berichteten zu Beginn der Konferenz über erfolgreiche Projekte der letzten Jahre und die Resonanz darauf. So habe etwa VdK-Präsidentin Ulrike Mascher auf dem Landesverbandstag im September gesagt, die Junioren des Landesverbands Hessen-Thüringen seien beispielhaft in ihrem Engagement.

Schon viel erreicht

Es wurde ja auch einiges auf den Weg gebracht in den letzten Jahren. Im Bereich Öffentlichkeit waren das zum Beispiel der Juniorenflyer, die Juniorenseite auf der Website des Landesverbands, die verstärkte Berichterstattung über Juniorenthemen in der VdK-Zeitung und vor allem das Kinderbuch „Käpt’n Kork fliegt davon“. Aus der Fülle der Aktivitäten wurden als besonders gelungene Projekte „Schule fertig – Was nun?“ und das Eltern-Kind-Wochenende „Inklusion mal anders“ hervorgehoben. Zur Schulung der Juniorenvertreter bietet die VdK-Ehrenamtsakademie seit 2014 ein eigenes Seminar an, das sich reger Nachfrage erfreut. Die Schaffung eines hauptamtlich besetzten Juniorenreferats in der Landesgeschäftsstelle und die Herausgabe eines umfangreichen Leitfadens zur Juniorenarbeit böten gute Voraussetzungen für das ehrenamtliche Engagement der jüngeren VdK-Mitglieder, so die einhellige Meinung der Fachausschussmitglieder.

Noch viel zu tun

Die zukünftigen Herausforderungen für die Juniorenarbeit im VdK erläuterte der neue Landesjuniorenvertreter Paul Weimann. „Die Gesellschaft hat sich rapide geändert, darauf müssen wir reagieren“, sagte Weimann und nannte den demographischen Wandel, die Inklusion in Schule und Beruf sowie die flächendeckende Herstellung von Barrierefreiheit in den Kommunen als wichtige Aufgaben. Da gebe es für die Junioren viel zu tun. Um dies zu schaffen, möchte Weimann mehr junge Leute in den VdK integrieren und der Juniorenarbeit mehr Gewicht verleihen. „Juniorenarbeit ist wichtig für die Zukunft des VdK“, betonte er. Das Ziel sei es, auf allen Ebenen des Verbands, auf Bezirks-, Kreis- und Ortsebene Juniorenvertreter in den geschäftsführenden Vorständen zu etablieren, die Juniorenarbeit in der täglichen Arbeit noch stärker zu verankern. „Wir wollen das Gesicht des VdK frischer und jünger machen“, sagte Weimann unter dem Beifall der Konferenzteilnehmer.

Viele neue Ideen

In vier Arbeitsgruppen diskutierten die Juniorenvertreter über ihre Position und ihre Aufgaben im Verband, berichteten über schon vorhandene und mögliche Angebote für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Erwerbstätige. Dabei wurde deutlich, dass es schon zahlreiche interessante Projekte und viele neue Ideen für die Juniorenarbeit im VdK gibt, wie zum Beispiel: Schülerprojekte zu Barrierefreiheit, Beteiligung an Ferienfreizeiten, Hausaufgabenbetreuung, „Sprechstunden“ für Eltern von Kindern mit Behinderungen, Schultütenaktionen für Schulanfänger und Familientage bei Unternehmen. Es herrschte Einigkeit darüber, dass dafür eine gute Vernetzung untereinander, aber auch mit anderen Organisationen notwendig ist.

Ein Schriftzug mit der Aufschrift Junioren im VdK

Referat Juniorenarbeit
Petra Bröhl
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-49
Telefax: 069 714002-16
juniorenarbeit.ht@vdk.de

Landesjuniorenvertreterin im VdK:
Elke Bublitz
elke.bublitz@vdk.de

Informationsmaterial zum Herunterladen

In den vergangenen beiden Jahren fielen sie der Corona-Pandemie zum Opfer: die beliebten Eltern-Kind-Wochenenden des VdK. Zum Ausgleich wurden dieses Jahr gleich zwei angeboten.
Bei den VdK-Junioren ist viel in Bewegung. Thema ihrer diesjährigen Landeskonferenz war die Frage, wie sich inklusive Bewegungs- und Sportangebote in den Gemeinden voranbringen lassen.


VdK-TV: Juniorenarbeit im VdK - spielerisch etwas über Behinderung lernen

Der VdK bezieht schon die Kleinsten mit ein, zum Beispiel im Landesverband Hessen-Thüringen: Erstklässler probierten hier zusammen mit den VdK-Ehrenamtlern aus, wie es ist, wenn man im Rollstuhl sitzt oder wenn man nicht gut sehen oder hören kann.



Symbolfoto: Viele Hände bilden gemeinsam einen Kreis
Als „Sozialanwalt“ seiner Mitglieder und aller benachteiligten Menschen kämpft der VdK für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.
Im Sozialverband VdK ist das Ehrenamt schon immer die Basis aller Aktivitäten. Seit jeher leisten sozial engagierte Menschen unentgeltlich ihren Beitrag im VdK.
Unsere Leistungen
Wir unterstützen Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen, Inklusionsbeauftragte sowie Betriebs- und Personalräte bei ihrer täglichen Arbeit - und damit die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.
Eine Frau und ein Mann
Die Förderung von Inklusion ist ein zentrales Anliegen des VdK Hessen-Thüringen. Auf verschiedenen Ebenen kämpfen wir für eine inklusive Gesellschaft vor Ort, auf kommunaler und landespolitischer Ebene.
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