Neue Hotline für Hilfe bei Long Covid

Inzwischen leiden nach Schätzungen etwa zehn bis 15 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschen am sogenannten Long-Covid- oder auch Post-Covid-Syndrom (PCS). Die DAK-Gesundheit Hamburg hat darauf reagiert und eine neue kostenlose Hotline eingerichtet; sie kann von allen Versicherten genutzt werden.

Junger Mann telefoniert mit Headset
Die DAK-Gesundheit Hamburg hat eine neue kostenlose Hotline eingerichtet | © DAK-Gesundheit

Symptome von Long Covid oder PCS sind Herzklopfen, Kurzatmigkeit, eingeschränkte Lungenfunktion und chronische Müdigkeit bis hin zu Depressionen und Schlaflosigkeit. Wer diese oder einige dieser Symptome bei sich oder anderen feststellt, sollte, darauf weist die DAK Hamburg hin, nicht zuerst die Hotline anrufen. Wichtig sei zuvor für eine gesicherte Diagnose der Besuch in einer Hausarztpraxis.

Lotsenfunktion

Ist die Diagnose erstellt, können sich Betroffene zu Behandlungsmöglichkeiten bei den geschulten Gesundheitsberaterinnen- und beratern der DAK informieren. „Mit unserer Hotline bieten wir den Menschen eine Hilfe im Dschungel der Angebote“, sagt Katrin Schmieder, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Hamburg. „Wir erfragen konkrete Bedarfe und vermitteln eine spezielle und schnelle Versorgung der Menschen. Wir sind keine Mediziner, aber wir haben eine wichtige Beratungs- und Lotsenfunktion beim Umgang mit Long Covid.“ Schmieder erklärt, dass ihr Netzwerk von der fachärztlichen Behandlung über Selbsthilfegruppen und psychologische Beratungsangebote bis hin zur Rentenversicherung reiche, wenn es zum Beispiel um Rehabilitation gehe.

Offene Beratung

Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr zum Ortstarif unter Telefon (0 40) 3 25 32 59 22 geschaltet. Versicherte aller Krankenkassen können sich informieren. Auf Wunsch findet die Beratung auch anonym statt.

VdK-Mitglieder können sich nach der Beratung, wenn sie Schwierigkeiten mit dem Reha-Antrag haben, an die VdK-Juristen wenden.

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Schlagworte Covid-19 | Corona | Long Covid

Rat und Tat | Was ist der Grad der Behinderung (GdB)?

Viele Menschen haben körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtungen. Um zu bemessen, wie stark diese Beeinträchtigungen im Alltag sind, gibt es den Grad der Behinderung - kurz GdB. Wo kann man einen GdB beantragen? Was sind die Voraussetzungen? Was sind Nachteilsausgleiche? Kai Steinecke erklärt in unserem neuen VdK-TV-Format "Rat und Tat", was man dazu wissen muss.

Der VdK in den sozialen Medien

Der VdK Deutschland bei Instagram


Symbolbild: Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung mit Protestplakaten.
Der VdK ist die größte Selbsthilfe-Organisation in Deutschland, er setzt sich seit 60 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein.


Foto: Die Geschäftsstelle des VdK Hamburg
Wenn Sie in einem Bereich des Sozialrechts Rat, Hilfe oder Rechtsschutz benötigen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Landesgeschäftsstelle.


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  • Flyer VdK Hamburg (3,56 MB, PDF-Datei)

    Der Flyer "Wir sind an Ihrer Seite - Ihr starker Partner im Sozialrecht" informiert in kompakter Form über den VdK, seine Leistungen und die Mitgliedschaft.

Stehend in einer Reihe die fünf Mitglieder des Landesvorstands
Landesverbandsvorstand Sozialverband VdK Hamburg
Symbolbild: Ein Treffen von VdK Mitlgiederinnen mit Kaffee und Kuchen
Unsere Ortsverbände organisieren interessante bunte Abende, kulturelle und informative Veranstaltungen.
Gruppenfoto
Hier informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen und Versammlungen der Ortsverbände.
Blick auf einen Hamburger Seniorentag
Download der Satzung des Sozialverbandes VdK Hamburg
Symbolbild: VdK Telefonzentrale
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