Wer desinfiziert, sollte Pflegeprodukte benutzen

Um Infektionen mit dem Covid-­19-Virus zu vermeiden, riet das Robert Koch-Institut schon frühzeitig, auf das Händeschütteln zu verzichten und möglichst häufig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen – mindestens 20 bis 30 Sekunden lang. Das vermehrte Händewaschen könne jedoch zu Handekzemen führen, warnte kürzlich die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Dies sei insbesondere bei Menschen mit empfindlicher Haut und Allergien der Fall.

Wer Desinfektions­mittel beruflich einsetzen muss und allergisch reagiert, hat Anspruch auf Schutz- und Pflegeprodukte auf Rezept. | © pixabay.com/Kreuz und Quer

Die Handekzeme seien zunächst als Austrocknung der Haut zu merken, danach käme es zu Einrissen, Schuppung, Rötung und Entzündung. Vor allem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen, aber auch bei anderen Berufsgruppen, beobachten die Hautärzte inzwischen eine Zunahme von Hautekzemen, die vermutlich auf die Corona-Schutzmaßnahmen zurückzuführen seien. Dabei spielen laut Deutscher Dermatologischer Gesellschaft nicht nur Seife und Wasser eine Rolle, sondern auch das vermehrte Tragen von Handschuhen. Dies habe gerade in den Berufen zugenommen, bei denen ein direkter Hautkontakt mit virusbehafteten Oberflächen möglich sei. Ohnehin gelte das Tragen von Handschuhen bei der Arbeit nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe als sogenannte Feuchtarbeit, die Hautkrankheiten begünstigen könne, so die DDG.

Hautärzte empfehlen daher, die Haut der Hände nach jedem Waschen und Handschuhtragen mit einer geeigneten Creme zu pflegen. Denn Pflegecremes können die Regeneration der Hautbarriere deutlich verbessern.
Die DDG weist zudem darauf hin, dass Beschäftigte, die durch eine berufsbedingte Handhygiene Hautprobleme entwickeln, Hilfe von der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten können. Im Rahmen eines Hautarztverfahrens besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass individuell geeignete Schutz- und Pflegeprodukte übernommen werden. Menschen, die derzeit beruflich häufig die Hände waschen oder desinfizieren müssen, sollten daher schon bei den ersten Hauterscheinungen einen Dermatologen aufsuchen. Viele Praxen und Hautkliniken bieten inzwischen auch Telefonberatungen an.

Schlagworte Corona-Epidemie | Pflegeprodukte | Hände waschen

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