Hamburger Hausbesuch wird ausgeweitet

Der „Hamburger Hausbesuch“ wird aufgrund großer Nachfrage auf alle Hamburger Bezirke ausgeweitet, wie die Gesundheitsbehörde mitteilt. In diesem Jahr werden insgesamt etwa 15.000 Senioren zu ihrem 80. Geburtstag ein Anschreiben mit einem konkreten Termin für einen freiwilligen und kostenlosen Hausbesuch durch die Mitarbeiter der „Fachstelle Hamburger Hausbesuch“ am Albertinen-Haus erhalten. Für die Ausweitung des Besuchsangebots stellt die Behörde 2020 rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Fast jeder dritte Besuchte hatte Bedarf an Hilfs- und Unterstützungsleistungen. | © pixabay.com

Neben dem persönlichen Gespräch und der individuellen Beratung besteht auch die Möglichkeit einer Weitervermittlung in andere Angebote für ältere Menschen. Mit dem Hamburger Hausbesuch soll Einsamkeit im Alter vorgebeugt und Hilfebedarf rechtzeitig erkannt werden. Die Pilotphase des Projektes verlief dabei deutlich erfolgreicher, als die Gesundheitsbehörde gedacht hatte. Von Oktober 2018 bis Juni 2019 erhielten 2824 Senioren in Eimsbüttel und Harburg zum 80. Geburtstag ein Hausbesuchsangebot. Etwa 34 Prozent der Angeschriebenen nahmen das Angebot an, also rund ein Drittel. Im Vorfeld hatte die Behörde nach den Erfahrungswerten ähnlicher Projekte mit einer Quote von lediglich 25 Prozent gerechnet.

Die Hausbesuche fanden fast immer bei den Senioren zu Hause statt. Drei Prozent der Angeschriebenen nahmen den Besuch im jeweiligen Bezirksamt wahr, vier Prozent in einem Pflegeheim. Bei mehr als der Hälfte der Gespräche war eine Vertrauensperson anwesend. Die häufigsten Gesprächsthemen waren die gesundheitliche Situation, die Mobilität, die Wohnsituation und soziale Kontakte. Eine etwaige sich abzeichnende Pflegebedürftigkeit spielte überraschenderweise nur in jedem zehnten Fall eine Rolle.

Fast jeder dritte Besuchte hatte Bedarf an Hilfs- und Unterstützungsleistungen, die unmittelbar vermittelt werden konnten. Für vier Prozent der Besuchten wurde ein Kontakt zu den Pflegestützpunkten und Beratungszentren für ältere, pflegebedürftige und körperbehinderte Menschen oder an andere Institutionen hergestellt. Weitere Infos: www.hamburg.de/hamburger-hausbesuch

pd/scb

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