Gemeinsam gegen das Vergessen

Anlässlich des Gedenktages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren am 27. Januar 1945 fand im Großen Festsaal des Rathauses die Gedenkveranstaltung der Hamburgischen Bürgerschaft statt.

Gedenken und Zeitzeugenberichte über das unvorstellbare Grauen des Lageralltags. | © pixabay.com/CarlottaSilvestrini

Seit über 20 Jahren findet dieses Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Hamburger Rathaus in Form einer szenischen Lesung nach einer Idee von Michael Batz statt. In diesem Jahr boten dabei wieder acht Sprecher, Sänger und Musiker mit „Berichte der Schatten“ berührende und eindrückliche Schilderungen von Insassen des Konzentrationslagers Neuengamme dar. Die kurzen Zeitzeugenberichte umfassten dabei neben dem unvorstellbaren Grauen des Lageralltags auch Schilderungen von Menschlichkeit, aber auch den Unglauben, der den Opfern nach ihrer Befreiung vielfach entgegenschlug und viele dazu brachte, zeitlebens über ihre Leidenszeit zu schweigen.

In dem Hamburger Konzentrationslager (KZ) Neuengamme waren zwischen 1938 und 1945 mehr als 100.000 Gefangene inhaftiert. Infolge von Zwangsarbeit und den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie bei den Todesmärschen kurz vor Kriegsende kamen mindestens 50.000 der Häftlinge ums Leben.

In den siebziger und achtziger Jahren sind von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Gespräche und Interviews mit ehemaligen Häftlingen geführt worden. Die gesammelten Berichte und Erinnerungen der ehemaligen Häftlinge füllen etwa 5500 Seiten und geben unmittelbare und detaillierte Einblicke in das Leben unter den menschenverachtenden Bedingungen. Infos zur KZ-Gedenkstelle Neuengamme und der dazugehörigen Bibliothek unter www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de im Internet.

scb

Schlagworte Hamburger Konzentrationslager | KZ Neuengamme | Gedenkstelle Neuengamme

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