Bestattungsvorsorge erspart unnötige Sorgen

Mitglieder das Hamburger Sozialverbands VdK erhalten zukünftig einen zehnprozentigen Rabatt auf die Eigenleistungen des Großhamburger Bestattungsinstituts (GBI) – das haben der VdK-Landesvorstand und die Geschäftsführung des GBI kürzlich vereinbart.

Die Bestattungsformen werden zwar immer individueller, für viele Menschen ist es aber nach wie vor wichtig, einen festen Ort zum Trauern zu haben – wie etwa auf dem Ohlsdorfer Friedhof. | © VdK Hamburg

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Kooperation unseren Mitgliedern nun noch mehr Vorteile bieten können“, sagt die Landesvorsitzende des VdK Renate Schommer. „Denn aufgrund der massiven Kürzungen im Sozialbereich, bei denen in der Vergangenheit etwa auch das Sterbegeld von der Politik gestrichen wurde, sind viele Hinterbliebene durch einen Todesfall nicht nur emotional, sondern auch finanziell belastet. Das Großhamburger Bestattungsinstitut kann hier mit seinen Leistungen und seiner Beratung vielen Menschen eine Entlastung bieten.“

Rechtzeitig vorsorgen

Das Thema Tod ist für viele Menschen noch immer tabubelastet. | © VdK Hamburg

Das Thema Tod ist für viele Menschen noch immer tabubelastet, andere schrecken schlicht davor zurück, sich damit zu beschäftigen. „Doch dafür gibt es keinen Grund“, weiß Volker Wittenburg, Geschäftsführer des Großhamburger Bestattungsinstituts. „Im Gegenteil, heutzutage ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen und sich auch über die eigenen Wünsche Gedanken zu machen. Außerdem sollte man das eigene Handeln planen, solange man dazu in der Lage ist.“ Das erspart später auch den Angehörigen unnötige Sorgen. Denn die Hinterbliebenen sind im Trauerfall ohnehin zumeist in einer emotionalen Ausnahmesituation und müssen sich um viel Bürokratie kümmern.

Hat der Verstorbene seine Wünsche für die Beisetzung schon vorher festgelegt, erleichtert das also einiges. „Heutzutage gibt es eine große Vielfalt an Bestattungsmöglichkeiten, die Wünsche sind individueller geworden, das macht es Hinterbliebenen schwerer, eigenständig die richtige Entscheidung im Sinne des Verstorbenen zu treffen“, erklärt Volker Wittenburg. So gibt es schon lange nicht mehr nur die Wahl zwischen Erd-, Feuer- oder Seebestattung: Kolumbarien, Ruhewälder oder auch Alm-, Luft- oder Diamantbeisetzungen sind möglich. Sogar Mensch-Tier-Bestattungen kommen zunehmend in Mode.

Bestattungsvertrag

Auch finanziell ist eine frühe Vorbereitung auf den Todesfall sinnvoll. Seit 2004 das Sterbegeld abgeschafft wurde, ist jeder alleine mit der Aufgabe konfrontiert, die Bestattungskosten – zwischen mindestens 2000 bis 4000 Euro – aufzubringen, sollen nicht die Hinterbliebenen damit belastet werden. Daher empfiehlt es sich auch, einen Bestattungsvorsorgevertrag abzuschließen. Hier werden im Vorhinein alle Kosten bezahlt, entweder direkt oder in Raten. Auf die Angehörigen kommen so keine weiteren finanziellen Belastungen zu. Das GBI gibt auf seine Eigenleistungen sogar eine Preisgarantie. Eine solche Bestattungsvorsorge hat zudem den Vorteil, dass sie bis zu einer Höhe von 10.000 Euro als Schonvermögen gilt. Das bedeutet, diese so angelegte Summe ist vor dem Zugriff der Sozialämter sicher – etwa im Falle einer Pflegebedürftigkeit.

Kosten und Angebote

„Es ist nicht pietätlos, nach den Kosten für eine Beerdigung zu fragen“, betont Volker Wittenburg. Viele Menschen sind schlicht gezwungen, sich kostenbewusst zu verhalten. Und bei einer Beisetzung kommen unterschiedliche Kosten zusammen. „Da sind zum einen die staatlichen Gebühren, die Friedhofskosten oder auch die Kosten für das Krematorium“, so Wittenburg. „Hinzu kommen die Leistungen des Bestatters sowie weitere Dienstleistungen wie etwa das Grabmal, die Grabpflege oder auch die Kaffeetafel nach der Beisetzung.“ Daher hat das GBI auch besondere Angebote geschaffen, die etwa eine Trauerfeier auch für den „kleinen Geldbeutel“ im Trauerfeierraum des Instituts möglich machen. Auch inklusive eines kleinen Leichenschmauses zu vernünftigen Preisen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, eine kurze Abschiedsrede am Grab zu halten, denn, so Volker Wittenburg: „Rituale im Sinne einer Trauerkultur ernstzunehmen, insbesondere für den eigenen Prozess der Verlustverarbeitung, ist uns ein großes Anliegen. Rituale sind wichtig, und die Trauerfeier ist darunter eines der wichtigsten im Kreislauf des Lebens.“

Auch nach der Beisetzung werden beim Großhamburger Bestattungsinstitut die Hinterbliebenen nicht alleingelassen. „Das GBI bietet für alle Kunden kostenlose Trauergruppen an und bei Bedarf auch kostenlose Einzelgespräche bei der GBI-Psychologin“, betont Wittenburg.

Keine Kapitalgesellschaft

Rituale sind wichtig – und die Trauerfeier ist darunter eines der wichtigsten im Kreislauf des Lebens. | © VdK Hamburg

Das GBI ist das größte Bestattungsunternehmen der Stadt und hat 15 Filialen in Hamburg und dem Umland. Gegründet wurde das Großhamburger Bestattungsinstitut vor 100 Jahren, als sich Gewerkschaften, die AOK Hamburg und eine Konsumgesellschaft zusammenschlossen. In der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkrieg sollte so jedem Verstorbenen eine würdige Bestattung ermöglicht werden. Aufgrund dieser Firmengeschichte ist das Unternehmen heute als rechtsfähiger Verein organisiert. Es gibt also keinen Kapitaleigner oder Besitzer und so steht auch die Rendite nicht im Vordergrund. Dadurch können die Preise auf einem moderaten Niveau gehalten werden und das GBI ist in der Lage, der nun schon ein Jahrhundert alten Gründungsidee auch weiterhin treu zu bleiben.

Infos und Kontakt
Alle weiteren Informationen zum GBI, seinem Leistungsangebot und einer Bestattungsvorsorge im Internet oder telefonisch (0 40) 24 84 00
gbi-hamburg.de

scb

Schlagworte Bestattungsvorsorge | Rabatt | Mindestkosten

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