Auswandererlisten komplett digitalisiert

Millionen Menschen kehrten Europa im 19. und 20. Jahrhundert den Rücken und wanderten in die Neue Welt, vor allem in die Vereinigten Staaten von Amerika, aus. Jeder Zehnte von ihnen reiste dabei über den Hamburger Hafen – insgesamt rund sechs Millionen Emi­granten.

Inklusionsprojekt „LinkToYourRoots“ | © Bild von kropekk auf Pixabay

Unter den Auswanderern befanden sich die Vorfahren vieler heutiger Prominenter. Dass sich so etwas noch nachvollziehen lässt, liegt an Auswandererlisten, die teilweise seit über 170 Jahren erhalten geblieben sind – allen Unbilden der Hamburger Geschichte zum Trotz. In 555 großformatigen Folianten liegen diese Originallisten im Hamburger Staatsarchiv. Da sie die einzigen sind, die es in den europäischen Überseehäfen noch gibt, stellen sie heute eine wichtige Quelle für Historiker dar.

Das Inklusionsprojekt „LinkToYourRoots“, das 1999 vom Staatsarchiv gestartet wurde, um dieses umfangreiche Material vollständig zu digitalisieren, konnte nun nach 20 Jahren erfolgreich beendet werden. Zwischen neun und 20 zuvor arbeitslose Schwerbehinderte übertrugen die Datensätze von rund sechs Millionen Personen, die zwischen 1850 und 1934 über Hamburg auswanderten. Die Schwierigkeit beim Übertragen bestand vor allem darin, die handschriftlichen, meist schwer leserlichen Angaben zu entziffern und in ein digitales Format zu übertragen.

Reguläre Arbeitsplätze

Gefördert wurde die Erfassung durch das Integrationsamt aus Mitteln der Schwerbehindertenabgabe. „LinkToYourRoots“ wurde als Modellprojekt zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung ins Leben gerufen. Zahlreiche Beschäftigte konnten dank ihrer im Projekt erworbenen zusätzlichen Qualifikationen später auf reguläre Arbeitsplätze wechseln.

Die nun vollständig digitalisierten Auswandererlisten stehen allen interessierten Nutzern im Lesesaal des Staatsarchivs und im Auswanderermuseum Ballinstadt kostenlos zur Verfügung. Beim Internetpartner des Staatsarchivs, Ancestry.de, dem weltweit größten Anbieter von Dienstleistungen für Familienforscher, ist die Hamburger Auswandererdatenbank eine der beliebtesten Quellen.

scb

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