Mehr Behinderte bekommen Sozialhilfe

Zum Jahresende 2017 haben in Hamburg rund 19.700 Personen Eingliederungshilfe für behinderte Menschen erhalten. Das waren etwa drei Prozent mehr als 2016, wie das Statistikamt Nord kürzlich mitteilte.

© Sozialverband VdK Deutschland

Der schon in den Vorjahren beobachtete Anstieg setzte sich damit fort. Im mittelfristigen Vergleich zu 2012 stieg die Zahl der unterstützten behinderten Menschen somit um elf Prozent.

Sozialhilfe in Form der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen bekommen Personen, die ihre durch eine Behinderung bedingten Aufwendungen nicht mit eigenen Mitteln oder aus anderen vorrangigen Quellen decken können. 70 Prozent der so Unterstützten erhielten Hilfen zum selbstbestimmten Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten gewährt. 19 Prozent erhielten Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen.

Rund zwei Drittel der Betroffenen wurden ausschließlich außerhalb von Einrichtungen, 31 Prozent nur innerhalb von Heimen unterstützt. Neun Prozent erhielten sowohl ambulante als auch stationäre Hilfe. 82 Prozent der Leistungsbezieher waren zwischen 18 und 64 Jahre alt.

Die Bruttoausgaben der Eingliederungshilfe für Behinderte lagen im Jahr 2017 mit 448 Millionen Euro gut zwei Prozent über den Ausgaben des Vorjahres und ganze 22 Prozent über jenen des Jahres 2012. Gut 69 Prozent der Mittel, also etwa 309 Millionen Euro, wurden für Leistungen in Einrichtungen und 31 Prozent für Hilfen außerhalb von Einrichtungen aufgewendet.

Auch in Schleswig-Holstein ist die Zahl der Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen gestiegen. Eine solche erhielten zum Ende des Jahres 2017 fast 31.300 Personen. Das Land Schleswig-Holstein gab 2017 etwa 734 Millionen Euro für diese Form der Sozialhilfe aus. Das waren circa drei Prozent mehr als im Jahr davor und etwa 21 Prozent mehr als noch 2012.

pd

Schlagworte Menschen mit Behinderungen Sozialhilfe | Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

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