Onko-Lotsin schließt Beratungslücke

Mit mehreren Maßnahmen versucht das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) die Betreuung von Krebspatienten zu verbessern: So steht seit Kurzem eine Onko-Lotsin im Krebszentrum des UKE bereit, um Krebspatienten und deren Angehörige in jeder Phase der Erkrankung zu betreuen.

Symbolbild: Schmerzattacke | © pixabay/HansMartinPaul

Wichtiger Einsatzort der Onko-Lotsen ist neben dem UKE der Gesundheitskiosk Billstedt und Horn, der im letzten Jahr als Gesundheitsangebot speziell für Hamburgerinnen und Hamburger in sozial benachteiligten Stadtteilen etabliert wurde. „Onko-Lotsen stimmen sich eng mit den Netzwerken aus Behandlern und Gesundheitsversorgern ab und können so Lotsenhilfe bieten, um einen optimalen Weg durch die medizinischen, sozialrechtlichen und organisatorischen Versorgungsangebote zu finden“, erklärt Andrea Morgner-Miehlke, stellvertretende Direktorin des Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH).

Denn die aktuellen Daten bei Krebserkrankungen zeigen: Krebs entwickelt sich zunehmend zu einer chronischen Erkrankung. Das stellt viele Krebspatienten und deren Angehörige vor die Aufgabe, Eigenverantwortung für ihre Erkrankung zu übernehmen. Gleichzeitig sind die Gesundheitsversorger herausgefordert, die vielfältig vorhandenen Informationen für alle sozialen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen und strukturelle Hilfe zu bieten.

„Mit der Erweiterung unseres Beratungsangebotes durch die Onko-Lotsin tragen wir einem großen Bedarf unserer Patienten Rechnung. Gesundheit umfasst aus unserer Sicht körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen sowie Chancengleichheit in der Versorgung. Mit dem Gesundheitskiosk und in Zusammenarbeit mit dem Ärztenetz Billstedt-Horn e. V. ermöglichen wir eine neue Struktur. Die Onko-Lotsin schließt insofern eine bisher vorhandene Beratungslücke für Krebspatienten in Billstedt und Horn“, sagt Ale­xander Fischer, Geschäftsführer der Gesundheit für Billstedt/Horn.

Individuelle Hilfe

Anja Weber ist nun seit Kurzem die erste Onko-Lotsin in Hamburg. Sie wurde im bundesweiten Programm der sächsischen Krebsgesellschaft e. V. ausgebildet und freut sich jetzt auf den neuen Aufgabenbereich. „Patienten und deren Angehörige haben in jeder Phase der Krebserkrankung immer wieder viele Fragen. Ich möchte dabei helfen, Antworten auf diese Fragen zu geben und die richtigen Ansprechpartner in unserem komplexen Gesundheitssystem zu finden. So berate ich beispielsweise in der Vorbereitung auf Arztgespräche, in der Kommunikation mit den Krankenkassen oder helfe, Bewegungsangebote in der Nähe zu finden.“

Weitere Infos im Internet:

ucch.de
gesundheit-bh.de

pd

Symbolbild: Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung mit Protestplakaten.
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