Zeit für mehr Inklusion

Die Schulbehörde will für pä­dagogisch-therapeutische Fachkräfte (PTF) wie zum Beispiel ­Erzieher, Sozialpädagogen und Therapeuten vernünftige Beschäftigungsverhältnisse und Vollzeitanstellungen ermög­lichen. Die bisher unterschied­lichen Dienstzeitenregelungen führten zu zahlreichen Abgrenzungsproblemen und Teilzeitstellen, obwohl diese Aufgaben­bereiche eng verwoben seien.

© S. Hofschläger/pixelio.de

„Hamburgs Schülerinnen und Schüler brauchen hochqualifizierte pädagogische Fachkräfte. Um sie zu gewinnen und zu halten, müssen wir ordentliche Vollzeitstellen anbieten“, sagt der Pressesprecher der Hamburger Schulbehörde, Peter Albrecht. Die neue Dienstzeiten­regelung solle unter anderem Anfang und Ende der Arbeitszeit sowie Zeitanteile für Vor- und Nachbereitung, Elternarbeit und Teilnahme an Konferenzen regeln.

Albrecht weiter: „Tatsächlich aber sind die typischen Einsatzbereiche stark miteinander verwoben. So werden Kinder mit Förderbedarf auch im Ganztag betreut, und Ganztagsangebote finden wiederum für alle Kinder einer inklusiven Schule statt. In beiden Bereichen werden ohnehin Erzieher oder Sozialpädagogen mit gleicher Ausbildung eingesetzt. Die Schulbehörde schlägt daher eine neue und einheitliche Dienstzeitenregelung für pä­dagogisch-therapeutische Fachkräfte vor, um in diesen Bereichen vernünftige Lösungen herbeizuführen.“

Um den Ausbau der Ganztagsschulen und der Inklusion zu unterstützen, hat die Schulbehörde zahlreiche neue Stellen für pädagogisch-therapeutische Fachkräfte geschaffen. So wurden den allgemeinbildenden staatlichen Schulen für das Schuljahr 2016/17 rund 2000 Vollzeitstellen zugewiesen.

Die Notwendigkeit einer neuen Dienstzeitregelung für alle pädagogisch-therapeutischen Fachkräfte (PTF) an Hamburgs Schulen ergebe sich aus den veränderten Rahmenbedingungen, die sich durch die flächendeckende Einführung des Ganztages an den Grundschulen und dem Elternrecht auf inklusive Bildung ihrer Kinder ergeben.

Die neuen Aufgaben erfordern multiprofessionelle Teams mit Erzieherinnen und Erziehern, Sozialpä­dagoginnen und Sozialpädagogen und Therapeutinnen und Therapeuten. Diese Berufsgruppen fielen nicht unter das Lehrerarbeitsmodell, sondern unter eine Dienstzeitregelung, die jetzt an die neuen Erfordernisse angepasst werden müsse.

Schlagworte Inklusion | Schule | Dienstzeiten | PTF

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