Individuelle Beratung zur Pflegesituation

Pflegestützpunkte beraten hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Sie unterstützen in allen Fragen rund um das Thema Pflege – unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder dem Bezug von Sozialleistungen. Die Beratungsstellen werden gemeinsam von den Kranken- und Pflegekassen sowie der Stadt Hamburg getragen.

Die Beraterinnen und Berater der Pflegestützpunkte kommen auch für ein persönliches Beratungsgespräch ins Hause. | © imago/Westend61

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte beraten und unterstützen pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Sie

  • informieren über die Möglichkeiten der Pflege in der eigenen Wohnung,
  • helfen bei der Suche nach einem geeigneten Heimplatz,
  • unterstützen bei der Beantragung von Versicherungs- und Sozialleistungen und
  • beraten bei Finanzierungsfragen.


Auch bevor eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, informieren die Beraterinnen und Berater darüber,

  • welche Hilfemöglichkeiten es gibt, wenn die eigene Haushaltsführung nicht mehr möglich ist,
  • welche Senioren-Betreuungs- und Begleitdienste in Hamburg tätig sind,
  • was es an sonstigen Unterstützungsmöglichkeiten gibt.


Neben solch allgemeinen Auskünften können pflegende An­gehörige im Pflegestützpunkt auch eine individuelle und umfassende Pflegeberatung erhalten. Hierbei unterstützen Beraterinnen und Berater die Angehörigen bei der Koordination einzelner Schritte über einen längeren Zeitraum. Die Pflegestützpunkte arbeiten dabei auch eng mit der Senioren-beratung der Bezirke zusammen. Die jeweils zuständige Beratung finden Interessierte über www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11265607 im Internet.

Sprechzeiten

Eine telefonische Terminvereinbarung für ein persönliches Beratungsgespräch ist jederzeit möglich. Montags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr bieten fast alle Pflegestützpunkte Beratung auch ohne Voranmeldung an (genaue Öffnungszeiten siehe Kasten). Für eine telefonische Beratung sind die Pflegestützpunkte immer dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Gerne kommen die Beraterinnen und Berater der Pflegestützpunkte aber auch für eine persönliche Beratung ins Haus.

Was Sie wissen sollten …

Viele Pflegebedürftige wollen zu Hause leben. | © BARMER GEK

Trägerschaft
Pflegestützpunkte werden gemeinsam von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie der Stadt Hamburg betrieben und finanziert.

Gesetzliche Grundlage
Grundlage für die Errichtung von Pflegestützpunkten ist der § 92c des Pflegeversicherungsgesetzes.

Arbeitsweise
Die Beratung erfolgt neutral und unabhängig. Die Pflegestützpunkte arbeiten eng mit anderen Einrichtungen und Dienststellen im Bezirk zusammen.

Qualifikation Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte sind langjährig erfahrene Pflegefachkräfte, Sozialversicherungsfachangestellte oder Sozialarbeiter mit entsprechenden Zusatzqualifikationen.

Infoangebote
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte kommen auch gerne zu Veranstaltungen und Informationsabenden in Einrichtungen und Organisationen.

Privatversicherte
Für Versicherte, die nicht in die gesetzliche Pflegekasse einzahlen, ist die zentrale Beratungsstelle der Privaten Krankenversicherung zuständig: Compass Private Pflegeberatung GmbH, Gustav-Heinemann-Ufer 74c, 50968 Köln, E-Mail info@compass-pflegeberatung.de und unter www.compass-pflegeberatung.de im Internet.

PFEGESTÜTZPUNKTE IN HAMBURG

Nachfolgend finden Sie alle Pflegestützpunkte in Hamburg mit Kontaktdaten sortiert nach Postleitzahlen:

  • Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte: Besenbinderhof 41, 20097 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 50, E-Mail pflegestuetzpunkt@hamburg-mitte.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Hamburg-Nord: Kümmellstraße 7, 20249 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 60, E-Mail pflegestuetzpunkt@hamburg-nord.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt für Kinder und Jugendliche: Eppendorfer Landstraße 58, 20249 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 90, E-Mail pflegestuetzpunkt-kinder@hamburg-nord.hamburg.de
    Öffnungszeiten: jederzeit nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Bergedorf: Weidenbaumweg 21, 21029 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 20, E-Mail pflegestuetzpunkt@bergedorf.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Harburg: Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg, Telefon (0 40) 4 99 10 40, E-Mail pflegestuetzpunkt@harburg.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr.
  • Pflegestützpunkt Wandsbek-Markt: Wandsbeker Allee 62, 22041 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 70, E-Mail pflegestuetzpunkt-wandsbek-kern@wandsbek.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Wandsbek-Rahlstedt: Rahlstedter Straße 151–157, 22143 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 80, E-Mail pflegestuetzpunkt-rahlstedt@wandsbek.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Eimsbüttel: Garstedter Weg 13, 22453 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 30, pflegestuetzpunkt@eimsbuettel.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags 8 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.
  • Pflegestützpunkt Altona: Achtern Born 135, 22549 Hamburg, Telefon (0 40) 4 28 99 10 10, E-Mail pflegestuetzpunkt@altona.hamburg.de
    Öffnungszeiten: montags, dienstags und freitags 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags 14 bis 18 Uhr.

Schlagworte Beratung | Pflege | Pflegestützpunkt | Hamburg

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Symbolbild: Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung mit Protestplakaten.
Der VdK ist die größte Selbsthilfe-Organisation in Deutschland, er setzt sich seit 60 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein.

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ext #Rentefüralle auf farbigen Hintergrund
Alle Informationen rund um unsere Kampagne "#Rentefüralle" finden Sie auf diesen Seiten: Rentenpolitische Forderungen, Rentenglossar, Videos und mehr.

VdK-KAMPAGNE
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„Soziale Spaltung stoppen!“ lautete das Motto der VdK-Aktion zur Bundestagswahl 2017. Die zentrale Forderung, soziale Sicherheit in den Mittelpunkt zu stellen, bleibt auch nach der Wahl aktuell! Der Sozialverband VdK appelliert an die künftigen Regierungsparteien, offene Fragen zur Zukunft des Renten-, Pflege- und Gesundheitssystems anzupacken.

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