SCHAU HIN, was Dein Kind macht!

Die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht und verändert. Damit steigen die Chancen, dass Heranwachsende Zugang zu Information und Bildung erhalten, aber auch die Risiken, dass sie mit nicht altersgerechten Medieninhalten in Berührung kommen. Seit zehn Jahren bietet „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, Orientierung, um Kinder im Umgang mit Medien stark zu machen.

Heute ist die Chance für Heranwachsende, Zugang zu Information und Bildung zu erhalten, leichter geworden, birgt aber auch Risiken, die im Zeitalter von Zeitung und Radio noch unbekannt waren. | © BilderBox

„Für das Aufwachsen mit Medien ist die Familie ein zentraler Ort“, sagt Staatssekretär Lutz Stroppe. In der Familie entscheide sich wesentlich, ob Kinder und Jugendliche die Bildungs- und Teilhabechancen, die ihnen Medien bieten, verwirklichen könnten und ob sie die Risiken richtig einschätzten. „Für Eltern ist es eine große Aufgabe, Kinder und Jugendliche beim Aufwachsen mit Medien zu begleiten.“ Deshalb sei es auch in Zukunft unverzichtbar, dass der Medienratgeber SCHAU HIN! Eltern dabei unterstütze, so Staatssekretär Lutz Stroppe.

Das Bundesfamilienministerium ist zusammen mit dem Telekommunikationsunternehmen Vodafone, den öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV Spielfilm Partner und Träger der Initiative.

Dass es Kindern und Jugendlichen schwer fällt, den Realitätsgehalt von Scripted-Reality-Formaten einzuschätzen, belegen aktuelle Ergebnisse der repräsentativen JIM-Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen, die Dr. Walter Klingler, Leiter der SWR-Medienforschung, zur Veranstaltung präsentierte. Fast die Hälfte der zwölf- bis 13-jährigen Zuschauer von Scripted Reality Formaten gehen davon aus, dass sie Menschen in ihrem normalen Alltag sehen oder Geschichten nachgespielt werden, die andere Menschen schon erlebt haben.

Jugendliche immer länger online

In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren, die über einen eigenen Internetzugang verfügen, von 34 Prozent (2003) auf 88 Prozent (2013) gestiegen. 73 Prozent der Internetnutzer sind mit ihrem Smartphone online. Auch die Dauer der Internetnutzung ist gestiegen: Nach eigenen Angaben sind die jugendlichen Internetnutzer heute rund drei Stunden täglich im Netz aktiv. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die Internetnutzung zu Recht einen hohen Stellenwert in der Medienerziehung haben sollte.

Mit der zunehmenden Bedeutung von Medien im Alltag wachsen auch die Ansprüche an die Medienkompetenz von Kindern und Eltern. Umso wichtiger ist es, dass Eltern in der Medienerziehung Unterstützung erhalten. TV-Moderator Jörg Pilawa, Botschafter von SCHAU HIN! betonte anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Medienratgebers: „Kinder werden immer früher mit Medien in Kontakt kommen und sie auch immer stärker nutzen. Gerade für Jüngere sind aber gemeinsame Spiele in der Familie und eigene Entdeckungen in ihrer Umwelt wichtig – das gilt auch noch in zehn Jahren.“

SCHAU HIN! hat mit einer Hotline für Elternfragen, Website und App, kostenlosen Publikationen und TV-Spots bis hin zu Fach- und Publikumsveranstaltungen zahlreiche Eltern erreicht und beraten. Auf der Website www.schau-hin.info erhalten Eltern aktuelle Informationen und konkrete Tipps etwa zu Sicherheitseinstellungen zum Thema „Kinder und Medien“, können Fragen an einen qualifizierten Mediencoach stellen und finden darüber hinaus Beratungsstellen in ihrer Nähe.

Schlagworte Ratgeber | Medien | Kinder

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