Stabil in schwerer See

Sorgen um die Rente in der Krise sind unnötig

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Kein Zweifel: Es sind unruhige Zeiten. Manche VdK-Mitglieder melden sich, weil sie Angst haben, die Renten könnten Opfer der Corona-Krise werden. Doch das muss niemand befürchten.

Zum 1. Juli 2020 steigen die Renten in Deutschland deutlich an: im Westen um 3,45 Prozent, im Osten um 4,2 Prozent. Und diese Erhöhung ist trotz aller wirtschaftlichen Einbrüche sicher. Denn die Rentenanpassung erfolgt nach Berechnungen aus dem Vorjahr. 2019 brachte kräftige Lohnzuwächse und hohe Einnahmen in der Rentenversicherung. Davon profitieren die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner ab Juli. Die strauchelnde Konjunktur wird sich aber voraussichtlich im kommenden Jahr bemerkbar machen.

Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor, doch es kann 2021 eine Rentennullrunde geben. Sinken werden die Renten dank der vom VdK 2009 vorausschauend forcierten gesetzlichen Rentengarantie aber nie. Die Deutsche Rentenversicherung hat zudem Rücklagen von mehr als 40 Milliarden Euro und kann die aktuellen Einnahmeverluste gut verkraften.

Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) seien auch kurzfristig keine Beitragssatzerhöhungen zu erwarten oder höhere Steuerzuschüsse notwendig. Denn arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Kurzarbeit und Arbeitslosengeld I sorgen für stabile, wenn auch geringere Einnahmen. Erst eine mehrjährige Krise würde sich deutlich in der Rentenkasse niederschlagen.

bsc

Schlagworte Rente | Corona

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