3. August 2022
GESUNDHEIT

Wer ist zuständig für meine Reha?
- Der Reha-Zuständigkeitsnavigator hilft

Wer eine medizinische oder berufliche Rehabilitationsmaßnahme beantragen möchte, steht oft vor einem Berg von Fragen – darunter auch diesen: Wer ist eigentlich mein zuständiger Träger? Wer kommt für die Kosten der Maßnahme auf und mit wem muss ich Kontakt aufnehmen?

Ein Wegweiser-Schild, auf dem
© IMAGO / YAY Images

Das Reha- und Teilhabesystem ist kompliziert. Reha-Träger gibt es laut Deutschem Sozialrecht viele, je nach Zuständigkeit. In Frage kommen die Krankenkassen, die Bundesagentur für Arbeit, die gesetzliche Unfallversicherung, die gesetzliche Rentenversicherung, die Träger der Kriegsopferversorgung und der Kriegsopferfürsorge, die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sowie die Sozialhilfeträger. Welcher dieser Träger nun zuständig ist, hängt vom Grund für die geplante Reha ab und vom Ziel, das die Maßnahme erreichen soll.

Hilfe im Informations- und Paragraphen-Dschungel bietet hier der „Reha-Zuständigkeitsnavigator“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR). Mithilfe der Website können Betroffene den voraussichtlich zuständigen Reha-Träger bestimmen und weitere Infos zum Thema erhalten.

Zwei verschiedene Möglichkeiten gibt es bei der Suche über den übersichtlich aufgemachten Online-Navigator: Den Einstieg „Navigation Schritt für Schritt“ und den „Experteneinstieg“. Letzterer ist für all diejenigen gedacht, die bereits wissen, welche Leistung sie beantragen wollen: medizinische Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Leistungen zur Teilhabe an Bildung oder Leistungen zur sozialen Teilhabe.

Der Schritt-für-Schritt-Einstieg setzt ganz vorne an und lotst die Website-Besucherinnen und -besucher durch verschiedene Lebenslagen. Danach werden Fragen zum Bedarf gestellt, um den richtigen Reha-Träger zu bestimmen – etwa ob ein Wegeunfall passiert ist oder ob bereits eine Erwerbsminderung vorliegt. Per Mausklick auf "ja" oder "nein" werden die Besucher durch die Seite navigiert. Das Ergebnis zeigt dann nicht nur den voraussichtlichen Reha-Träger an, sondern enthält auch weitere Infos und weiterführende Links, etwa zu den Kontaktdaten. Das Navigator-Ergebnis lässt sich zum Abschluss auch übersichtlich als PDF abspeichern oder ausdrucken.

Wichtig zu wissen: Mit dem Reha-Zuständigkeitsnavigator kann man nicht überprüfen, ob ein Anspruch auf eine Reha-Maßnahme vorliegt. Er dient nur als Orientierungshilfe zum voraussichtlich zuständigen Reha-Träger. Dies ersetzt auch nicht den Kontakt zum Reha-Träger.

Mehr Infos zum Thema „Rehabilitation“ erhalten Sie hier auf der VdK-Website:

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Das Bild zeigt Gymnastik
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GESUNDHEIT
Wer nach einem Unfall oder schwerer Krankheit einen Antrag auf Reha-Leistungen stellt, muss häufig Widerspruch gegen die Ablehnung seiner Krankenkasse einlegen, um zu seinem Recht zu kommen. | weiter
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Berufliche Reha: Wie kann sie aussehen?

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Schlagworte Rehabilitation | Träger | Kostenübernahme | Teilhabe

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    Ob Rente, Gesundheit und Pflege, Teilhabe und Behinderung, Leben im Alter oder soziale Sicherung: Der Sozialverband VdK ist für seine Mitglieder ein kompetenter Ratgeber und Helfer in allen sozialrechtlichen Belangen. | weiter
  • Rente
    Der VdK will die Rente zukunftssicher machen und Altersarmut verhindern. Lesen Sie hier alles rund um die Themen Rente, Alterssicherung und unsere rentenpolitischen Forderungen. | weiter
  • Behinderung
    Der VdK setzt sich für gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen ein. Lesen Sie mehr zu Inklusion, Behindertenpolitik und Barrierefreiheit. | weiter
  • Pflege
    Wir finden: Die Situation Pflegebedürftiger und Pflegender muss sich dringend verbessern. Lesen Sie hier mehr zum Thema Pflegepolitik, pflegende Angehörige, häusliche Pflege und Pflegeleistungen. | weiter
  • Gesundheit
    Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das an den Bedarfen der Menschen ausgerichtet ist. Lesen Sie mehr zu Gesundheitspolitik, Prävention, Gesundheitsleistungen, Hilfsmitteln und Versorgung. | weiter
  • Soziale Gerechtigkeit
    Rund 15,3 Millionen Menschen sind in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht - das ist fast jeder Fünfte! Der Sozialverband VdK kämpft für soziale Gerechtigkeit und setzt sich gegen die fortschreitende soziale Spaltung ein. | weiter
  • Frauen
    Frauen erhalten 49 Prozent weniger Einkommen und 53 Prozent weniger Rente als Männer. Der Sozialverband VdK setzt sich für mehr Gerechtigkeit für Frauen ein, kämpft für Gleichberechtigung und Gleichstellung. | weiter
  • Familie
    Wir brauchen Verlässlichkeit für Familien. Der VdK setzt sich unter anderem für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein, für familiengerechte Arbeitszeiten, den Ausbau der Kinderbetreuung und für ein Rückkehrrecht in Vollzeit. | weiter
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    Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Kampagnen transportiert der VdK seine Forderungen an die Politik und zeigt immer wieder soziale Missstände auf. | weiter

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