5. Mai 2021
VdK-Zeitung

In der App liegt die Ruhe

Meditationen mittels Smartphone können für Entspannung sorgen

Das Bild zeigt eine Hand. Daumen und Zeigefinger berühren sich.
© unsplash

Ausgerechnet das klingelnde, summende Smartphone soll Menschen zu Ruhe und Entspannung verhelfen. Meditations-Apps sind derzeit weltweit sehr beliebt. Und das nicht ohne Grund. Wer sich darauf einlässt und die richtige App findet, kann durchaus sein Wohlbefinden fördern.

Es gibt mittlerweile unzählige verschiedene Apps, die sich mit dem Thema Meditation beschäftigen. Einige kosten Geld, andere sind in einer abgespeckten Basis-­Version kostenlos. Wer aber weitere Übungen oder Features nutzen möchte, wird dann zur Kasse gebeten. Bei den meisten Anwendungen muss man sich vorher mit einer E-Mail-Adresse registrieren und ein Passwort vergeben, um Zugriff auf die Meditationsübungen zu erhalten. Es gibt aber auch Apps, die komplett kostenlos sind, und welche, die gänzlich ohne Registrierung funktionieren. Nicht leicht also, bei einem derart vielfältigen Angebot das passende Programm zu finden.

Für Anfängerinnen und Anfänger ist zum Reinschnuppern sicher ein kostenloser Einstieg in die Thematik zu empfehlen. Das bietet zum Beispiel die App „Medito“, die sowohl im App Store von Apple (für iPhones) als auch bei Google Play (für Android-­Smartphones) heruntergeladen werden kann. Nutzerinnen und Nutzer haben hier die große Auswahl: Themen, Sitzungslänge, Hintergrundsound. Oft kann sogar die Stimme (weiblich oder männlich), die durch die Übung führt, ausgesucht werden. Die Meditationen lassen sich zudem he­runterladen und somit auch offline anhören. Einziger Nachteil für ausschließlich deutschsprachige Anwenderinnen und Anwender: Die App ist derzeit nur in Englisch verfügbar.

Anders die „Achtsamkeits-App“: Sie gibt es in Deutsch und man kann sie in einer abgespeckten Version kostenlos und ohne Registrierung nutzen. Das Programm verspricht, Stress und Ängste zu reduzieren und für einen erholsameren Schlaf zu sorgen. Dazu bietet es geführte Meditationen und Kurse, individuelle Einstellungsmöglichkeiten, personalisierte Statistiken und eine Erinnerungsfunktion. Wem die Basis-Version nicht ausreicht, der kann für 48 Euro im Jahr zum Premium-­Abonnement wechseln und so unbegrenzten Zugriff auf alle Meditationen und Kurse erhalten.

Eine einfache, aber völlig kosten- und werbefreie App ist „Atmen, Beruhigen, Meditieren“, die sich ganz auf die Atmung konzentriert. In den Einstellungen können Dauer, Runden, Zyklen, Pausen, Klänge und Optik individuell angepasst werden. Eine kostenlos nutzbare, aber durch Bezahlung erweiterbare Anwendung ist „Serenity“. Hier erlernt man in einem Sieben-Tage-­Audiokurs die Grund­lagen über Achtsamkeit, Bewusstsein, innere Ruhe und Tiefenentspannung.

Auch „Flowborne“ lässt sich umfangreich ohne Kosten ausprobieren. Die App bietet wissenschaftlich fundierte Atemtechniken, während man auf dem Bildschirm entspannt durch virtuelle Welten reist. Einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der Medi­tation erlaubt zudem das Programm „Insight Timer“, das bereits in der kostenfreien Version zahlreiche geführte Medi­tationen und Vorträge beinhaltet.

Zu den erfolgreichsten und bekanntesten Meditations-Apps gehören „Headspace“, „Calm“, „Balloon“, „BamBu“ und „7Mind“. Um sie intensiv nutzen zu können, muss man jedoch Geld bezahlen. Allerdings übernehmen bei „7Mind“ die gesetzlichen Krankenkassen zwischen 75 und 100 Prozent der Kosten für den Kurs „Achtsamkeitsbasiertes Stressmanagement“, den man in der Anwendung durchführen kann. Anschließend kann man die Plus-Version der App, für die im Jahres-Abo 60 Euro fällig wären, ein Jahr lang kostenlos nutzen.

Mirko Besch

Schlagworte Entspannung | App | Meditation

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