23. Juli 2018
STATEMENT

VdK begrüßt geplante Verbesserung der ärztlichen Versorgung

Gesundheitsminister Jens Spahn will eine schnellere und bessere ärztliche Versorgung für Kassenpatienten erreichen. Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass niedergelassene Ärzte verpflichtet werden, mehr Sprechstunden anzubieten. Zudem sollen die Terminservicestellen zu "Servicestellen für ambulante Versorgung und Notfälle" weiterentwickelt werden. Dies kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

"Wir begrüßen, dass die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten verbessert werden soll. Vor allem die Ausweitung der Mindestsprechstundenzeit auf 25 Stunden kann in Einzelfällen helfen, Unterversorgung abzubauen. Ärzte, die weniger arbeiten möchten, haben jederzeit die Möglichkeit einen halben Arztsitz zurück zu geben. Damit kann ein weiterer Arzt zugelassen werden.

Auch die zeitliche Ausdehnung der bundesweit einheitlichen Notrufnummer 116117 ist ein wirksames Instrument, um die ambulante Versorgung zu stärken und bei Notfällen schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Die verantwortlichen Ärzte müssen dann aber auch Hausbesuche machen oder kurzfristig Termine anbieten, anstatt an die Krankenhäuser zu verweisen."


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Schlagworte Statement | Krankenkasse | Krankenversicherung | Sprechstunde | Verena Bentele | Patienten

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