5. Juni 2018
Statement

VdK: Politik muss die Renten-Sorgen der Menschen ernst nehmen

Ein Großteil der Deutschen erwartet, im Rentenalter mit wenig Geld auskommen zu müssen. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) gehen vier von fünf Deutschen davon aus, im Alter finanziell "gar nicht" oder "gerade so" zurechtzukommen. Besonders sorgenvoll blicken demnach Frauen mittleren Alters, Menschen mit geringem Einkommen, Beschäftigte in Teilzeitbeschäftigung und Arbeitnehmer mit unsicheren Beschäftigungsperspektiven in ihre Zukunft als Rentnerinnen und Rentner. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu:

"Der Sozialverband VdK Deutschland sieht sich durch die aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds in seiner Forderung nach einer Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung bestätigt: Wenn 80 Prozent der abhängig Beschäftigten Angst haben, dass sie im Alter ,gar nicht' oder ,gerade so' von ihrer gesetzlichen Rente leben können, ist das ein alarmierendes Zeichen.

Diese Sorgen der Bürger muss die Politik ernstnehmen, zumal nicht nur Bürger mit einem geringen Einkommen pessimistisch in die Zukunft schauen, sondern auch Beschäftigte mit mittleren und höheren Gehältern.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Bürger Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung haben und dass sie nach jahrzehntelanger Arbeit eine auskömmliche Rente im Alter erhalten. Dies wird nur erreicht, wenn das Rentenniveau zunächst auf 48 Prozent stabilisiert und mittelfristig auf 50 Prozent angehoben wird."


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Statement
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Pressemitteilung
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verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Schlagworte Rente | Altersarmut | Zukunftsangst | Statement | Studie | Verena Bentele | Renteniveau

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