Sozialverband VdK Deutschland e.V.
27. Juni 2022
Presse

VdK-TV - Das Videoportal des VdK

VdK-TV ist unser kostenloses Videoportal mit Beiträgen zu Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Leben im Alter, Barrierefreiheit und mehr. Jede Woche erscheint ein neues, untertiteltes Video. Unsere Videos finden Sie auch auf www.vdktv.de und auf Youtube.

Aktuelle Videos im Juli und August 2022

Neues Format „Rat und Tat“

Ratgebervideos gehören zu den am häufigsten angesehenen Filmen bei VdK-TV. Daher erweitert VdK-TV sein Angebot und startet ein neues Format: Unter dem Titel „VdK – Rat und Tat“ werden von jetzt an jeden Monat zwei Videos veröffentlicht, die wichtige Tipps und Informationen zu sozialrechtlichen Fragen bieten. Das Konzept: Eine Rechtsexpertin oder ein Rechts­experte des VdK erläutert ein Thema, das im Beratungsalltag immer wieder Fragen bei Mitgliedern aufwirft. VdK-Moderator Kai Stein­ecke fasst in einem Kurzbeitrag noch einmal das Wichtigste zusammen.

Für die Premiere von „Rat und Tat“ konnte Oliver Sonntag, stellvertretender Landesgeschäftsführer des VdK Hessen-Thüringen, gewonnen werden. Er widmet sich dem Thema „Grad der Behinderung“ (GdB). In der Sozialrechtsberatung erlebt Sonntag regelmäßig, dass Mitglieder gegen den festgestellten GdB Widerspruch einlegen möchten und dafür die Hilfe des VdK in Anspruch nehmen.

Rat und Tat | Was ist der Grad der Behinderung (GdB)?

Viele Menschen haben körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtungen. Um zu bemessen, wie stark diese Beeinträchtigungen im Alltag sind, gibt es den Grad der Behinderung - kurz GdB. Wo kann man einen GdB beantragen? Was sind die Voraussetzungen? Was sind Nachteilsausgleiche? Kai Steinecke erklärt in unserem neuen VdK-TV-Format "Rat und Tat", was man dazu wissen muss.

Rat und Tat | 13 Fragen zum GdB

Was ist der Grad der #Behinderung, kurz #GdB? Was bedeutet #Schwerbehinderung? Kann man auch mit einer psychischen Erkrankung einen GdB bekommen? Wie wird der Grad der Behinderung ermittelt? Unser Rechtsexperte Oliver Sonntag erklärt euch die 13 wichtigsten Fragen rund um den GdB!


Aktienrente

Diese Vorstellung macht vielen Menschen Angst: Was wird aus dem Rentensystem, wenn in den kommenden Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen?

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, ab 2022 der Rentenkasse in jedem Jahr zusätzlich zehn Milliarden Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld soll weltweit und möglichst gewinnbringend an den Kapitalmärkten angelegt werden, um auf diesem Weg die Rentenversicherung zu stabilisieren. Der VdK kritisiert diese Idee, weil das grundsätzlich riskant ist und die Rente nicht zum Spielball der Börse werden darf. Außerdem gibt es viel bessere Lösungen, zum Beispiel höhere Löhne.

Gesetzliche Rente – Spielball der Börse?

Die Bundesregierung plant, der Rentenversicherung jährlich 10 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld soll global an den Kapitalmärkten angelegt werden, um über die erzielte Rendite die Rentenkasse aufzubessern. Wie sinnvoll ist die Idee einer Aktienrente?


Barrierefreiheit

Bundesweit sind nur 2,4 Prozent aller Wohnungen barrierefrei. Deshalb ist das Bauprojekt von VdK-Mitglied Markus Preckwinkel aus Bogen in Niederbayern ein leuchtendes Beispiel: Er hat ein komplett barrierefreies Mehrfamilienhaus gebaut. Von der Planung bis zur Eröffnung hat es fünf Jahre gedauert. Sieben rollstuhlgerechte Wohnungen sind entstanden, die nun bezugsfertig sind.

Wie dringend nötig mehr Barrierefreiheit ist, weiß der 49-Jährige auch aufgrund seines Engagements beim VdK. Seit 2017 ist er für den VdK Straubing-­Bogen ehrenamtlich als Berater für Barrierefreiheit im Einsatz. Es war die VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“, die im Jahr 2016 Inklusion für ihn zur Herzensangelegenheit machte. Damals merkte er, dass man selbst anpacken muss, wenn man Inklusion voranbringen möchte. VdK-Präsidentin Verena Bentele war bei der Eröffnung zu Gast und hat sich bei einer Führung davon überzeugen lassen, dass Preckwinkel jede Hürde abgebaut hat. Beeindruckt sagte sie: „So ein Haus sollte die Regel und nicht die Ausnahme sein.“

„Morgen zieh ich ein“ – Das Haus ohne Barrieren

Für Theresa Hilmer wird ein Traum wahr: Mit Anfang 30 zieht sie in ihre erste eigene Wohnung ein. Einfach war das nicht, denn zunächst musste umfassende Barrierefreiheit umgesetzt werden. Dafür engagiert sich der VdK schon lange.

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