29. Mai 2017

Umzug: Erst gründlich planen, dann richtig packen

Beim Umzug kommt es vor allem auf eine gute Vorbereitung an – Checklisten können helfen, den Überblick zu behalten

Wie packt man am besten ganz viele Kisten? Wohin mit alten Möbeln? Womit fängt man beim Umzug überhaupt an? Und wie behält man den Überblick? Mit einer Checkliste und der richtigen Planung kann man sich beim Umziehen einiges an Arbeit und Ärger ersparen.

Wer umzieht, sollte rechtzeitig mit der Planung beginnen. | © Foto: imago/Westend61

Gründe für einen Umzug gibt es viele, doch die Ausgangssituation ähnelt sich: Ein ganzer Haushalt – meist über Jahre und Jahrzehnte mit wichtigen und weniger wichtigen Dingen ausgestattet – muss umziehen. Diese Situation haben viele Menschen schon öfter erlebt. Schätzungen zufolge zieht jeder Deutsche etwa alle sieben Jahre um. Von A nach B zu wechseln, auch wenn es nur ein paar Häuserecken weiter ist, erledigt sich nicht im Handumdrehen. Dafür braucht man ausreichend Zeit. Berufstätige sind dabei meist auf Urlaubstage angewiesen. Häufig haben sie auch Anspruch auf Sonderurlaub.

Egal, ob der Umzug in Eigenregie erfolgt oder ein Unternehmen beauftragt wird: Generell ist es ratsam, sich rechtzeitig von Sperrmüll und anderen überflüssigen Dingen zu trennen. In einigen Fällen kann es sich lohnen, diese auf einem Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen. So muss man nicht unnötigen Ballast mitnehmen.

Einen Monat vor dem geplanten Umzugstermin sollten bereits einige organisatorische Dinge erledigt werden:

  • den Einrichtungsplan für die neue Wohnung und die Liste mit dem gesamten Umzugsgut erstellen,
  • Türen, Fahrstühle und Treppenhäuser ausmessen,
  • Garage und Keller entrümpeln und gegebenenfalls einen Sperrmülltermin besorgen.
  • Ncht jeder ist handwerklich geschickt und kann die Einbauküche, die elektrischen Geräte wie Fernseher und Waschmaschine oder die Telefonanlage selbst installieren. Handwerker sind viel beschäftigte Menschen. Darum rechtzeitig um einen Termin kümmern und sich diesen kurz vorm Umzugstag noch einmal bestätigen lassen,
  • bei Vertragspartnern wie Bank, Versicherungen, Finanzamt, GEZ und den Telefon- und DSL-Anbietern ummelden,
  • Nachsendeauftrag für die Post beantragen.


Ein Umzug ohne Kartons? Undenkbar. Wie viele man braucht, hängt von der Größe der Wohnung ab. Als Faustregel gilt: pro Quadratmeter Wohnfläche eine Kiste. Leben mehrere Personen im Haushalt, wird pro Person etwa mit 20 bis 25 Kisten gerechnet. Zusätzlich sollten immer noch Ersatzkartons besorgt werden.

Umzugskartons bekommt man im Baumarkt, bei Umzugsfirmen, oder man fragt Freunde und Bekannte. Kostenpunkt pro Karton: etwa drei Euro. Manche Umzugsfirmen nehmen die Kisten nach Gebrauch zurück und erstatten einen Teil des Geldes. Wichtig: Kein Karton sollte mehr als 20 Kilo wiegen. Schwere Gegenstände gehören immer nach unten. Die genaue Beschriftung ist wichtig, um Chaos zu vermeiden. Auf dem Aufkleber ist zu vermerken, wo der Inhalt in der neuen Wohnung hingehört.

Umzuziehen kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Kraft. Gerade ältere Menschen sollten sich nicht zu viel zumuten, sondern sich rechtzeitig nach Helfern umsehen. Erst recht dann, wenn die finanziellen Mittel begrenzt sind und man kein Unternehmen beauftragen kann. Auch hier hilft ein Plan: Welcher Helfer wird für welche Arbeit eingesetzt? Wer kann einen Transporter fahren?

Wer ein Speditionsunternehmen beauftragt, kann vorab mehrere Angebote einholen und die Preise vergleichen. Steht im Angebot „Abrechnung nach Aufwand“, läuft man Gefahr, unverhältnismäßig hohe Kosten zu haben. Denn den Aufwand kann man schlecht abschätzen. Besser ist es, einen Festpreis zu vereinbaren.

Ines Klut

Schlagworte Umzug | Umziehen | Tipps | Checkliste | Umzugsunternehmen

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