30. August 2016

Schäbig ist schick: verliebt in Omas Möbel

Von wegen Flohmarkt-Ramsch: Alte Holzmöbel sind beliebt. Deutliche Verschleiß- und Gebrauchsspuren oder – wie Kenner sagen: „Patina“ – an den Lieblingsstücken sind erwünscht.

© Imago/Westend61

Der Einrichtungstrend heißt Neudeutsch „Retro-Style“ oder „Vintage-Look“. Schäbig ist schick. Richtig glücklich kann sich also schätzen, wer noch Omas Küchenstuhl oder Vitrinenschrank aufgehoben hat, anstatt ihn zum Sperrmüll zu bringen.

Viele Antiquitätenhändler werden auf Trödelmärkten oder bei Haushaltsauflösungen fündig. Einige dieser Einzelstücke landen in nostalgischen Einrichtungsgeschäften – und bleiben selten Ladenhüter. Gern werden der Stuhl oder die Kommode zuvor weiß lackiert. Die Kunst dabei: den Anstrich an Einzelstellen etwas ankratzen.

Denn der Liebhaber des Landhausstils schätzt es, wenn das dunkle Holz aus Gründerzeiten durch die Farbe blitzt. Das zeigt Gästen, dass man eine „echte“ Antiquität erworben hat. Nicht für jeden spielt Authentizität eine Rolle, Hauptsache, die Möbel sehen gebraucht aus. Der Trick für Heimwerker: Aus neu mach' alt.

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Schlagworte Möbel | Trödelmarkt | alt | Antiquitäten | Haushaltsauflösung

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