23. Juli 2014

VdK begrüßt Entscheidung des Bundessozialgerichts zugunsten behinderter Menschen

Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige haben Anspruch auf vollen Sozialhilfesatz

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher | © Peter Himsel

"Die Entscheidung des Bundessozialgerichts ist ein positives Signal für rund 40.000 Menschen in Deutschland, die eine Behinderung haben oder pflegebedürftig sind und nicht in einer Partnerschaft leben. Sie erhalten künftig den vollen Hilfesatz, wie es auch der VdK gefordert hat", kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, das heutige Urteil des Bundessozialgerichts.

Das Bundessozialgericht hatte klargestellt, dass Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftigen Menschen, die erwerbsunfähig und volljährig sind, bei einem gemeinsamen Haushalt der volle Sozialhilfesatz zusteht, wenn sie nicht in einer Partnerschaft leben. Entscheidend sei nicht, ob ein Haushalt allein geführt
werde. Es reiche, wenn ein Haushalt gemeinsam geführt werde, beispielsweise mit einem Elternteil.

"Zukünftig werden damit Menschen mit Behinderung in Wohngemeinschaften oder im elterlichen Haushalt lebende erwachsene Menschen mit Behinderung nicht mehr benachteiligt", so die VdK-Präsidentin.

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Cornelia Jurrmann

Schlagworte Pressemeldung | Pressemitteilung | Bundessozialgericht | Behinderung | pflegebedürftig | Ulrike Mascher | VdK-Präsidentin

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